Arganöl für Haut und Haare: Anwendung und Wirkung

DIY-Tipps für Gesichtsmasken, Peelings und Haarkuren
Arganöl ist eines der bekanntesten Öle zur Anwendung auf Haut und Haaren. Erfahren Sie, wie Sie mit dem Naturprodukt hausgemachte Kosmetik herstellen können.

Vielseitiger Beauty-Helfer: Pures Arganöl für Haut und Haare

Alleskönner Arganöl: Haut, Haare und die Lippen lassen sich mit dem goldgelben Öl aus Marokko verwöhnen. Für die pure Anwendung genügen meist wenige Tropfen des Naturprodukts.

Arganöl zieht besonders schnell ein

Arganöl eignet sich pur für die Anwendung auf der Haut, weil es keinen öligen Film hinterlässt. Das marokkanische Öl ist zudem reich an Antioxidantien wie Vitamin E.

Anwendungen für Haut und Haar

Arganöl eignet sich sowohl für die Anwendung auf der Haut als auch auf den Haaren. Es zieht schnell ein und hinterlässt keine öligen Rückstände. Arganöl ist Bestandteil vieler Kosmetikprodukte, Sie können es aber auch pur verwenden, z. B. für:

  • Haut: Argan als Hautöl ist reich an Vitamin E, einem der wichtigsten Antioxidantien. Massieren Sie nach Bedarf einige Tropfen des Öls mit den Fingerkuppen in die Haut. Ausserdem hilft Arganöl auch gegen Falten.
  • Lippen: Arganöl hat ein angenehm nussiges Aroma und lässt sich auch wunderbar auf der feinen Lippenhaut anwenden. Tragen Sie dazu 1-2 Tropfen pur auf die zarte Haut auf.
  • Haare: Verteilen Sie 4-5 Tropfen mit den Fingerspitzen in dickem oder langem Haar. Bei kurzen oder feinen Haaren genügen 1-2 Tropfen.
  • Kopfhaut: Einige Tropfen mit den Fingerkuppen in die Kopfhaut einmassieren und nach 15 Minuten mit Shampoo ausspülen.

Rezept-Ideen mit Arganöl

Arganöl lässt sich nicht nur pur, sondern auch ideal als Zutat für DIY-Kosmetik verwenden. Mit wenigen Handgriffen und ein paar Extras aus der Küche können Sie ein Peeling, eine Gesichtsmaske oder eine Haarkur selber machen.

Was Arganöl so besonders macht

In Marokko, dem einzigen Anbaugebiet der Arganfrucht, nutzen die Menschen Arganöl bereits seit Jahrhunderten als Kosmetik, Heil- und Lebensmittel. Die Gewinnung des Öls erfolgt in Handarbeit und ist äusserst aufwendig.

So entsteht Arganöl

Arganöl wird aus den Samen (links) der Arganfrucht (rechts) gewonnen: Die Berberinnen befreien die Samen mit Steinschlägen von der harten Schale (Mitte). In einer Steinmühle mahlen sie die Samen zu einem Brei, aus dem sie das Öl gewinnen.

Aufwendige Herstellung in Handarbeit

Reines Arganöl ist eines der kostspieligsten Pflanzenöle überhaupt. Das liegt zum einen an seinem exklusiven Anbaugebiet: Die Arganbäume wachsen ausschliesslich im Südwesten Marokkos, der Arganerie. Zum anderen ist die Herstellung äusserst aufwendig: In einem Liter nativem Arganöl stecken im Schnitt zwei Tage Handarbeit und die Früchte von bis zu fünf Bäumen.

Die Berberinnen lösen das Fruchtfleisch per Hand und befreien die ölhaltigen Samen durch Steinschläge vom harten Kerngehäuse. Danach mahlen die Frauen die Samen in einer Steinmühle. Dabei entsteht ein Brei, aus dem sich nach und nach das Arganöl herauslöst. Durch diese schonende Verarbeitung bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten.

Natürliche Schönmacher aus der Küche

Egal, ob für die Anwendung auf der Haut oder im Haar: Öle sind ein echter Beauty-Trend. Um sich diese zunutze zu machen, müssen Sie nicht unbedingt fertige Produkte kaufen. Hier finden Sie viele tolle Rezept-Ideen, wie Sie natürliches Kokos-, Traubenkern- und Aprikosenkernöl einsetzen können.

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