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Methoden der Haarentfernung für Männer

Rasur, Waxing oder Epilation: Was passt zu dir?

Wer Brusthaare, Rückenhaare und Co. verschwinden lassen möchte, hat mehrere Optionen. Wir stellen verschiedene Enthaarungsmethoden vor – und erleichtern dir so die Wahl.

1. Die klassische Methode: Die Rasur

Rasieren geht schnell und ist weitgehend unkompliziert. Ein paar Dinge solltest du trotzdem beachten.

Kurz und schmerzlos mit Rasierer

Ob elektrisch oder analog: Welcher Rasierer für dich der richtige ist, hängt ganz von deinem Wunschergebnis ab. Magst du es so richtig glatt, greif am besten zu einem herkömmlichen Nassrasierer aus der Drogerie – je mehr Klingen, desto gründlicher! Dürfen ein paar Haare stehen bleiben, wie etwa bei einem 3-Tage-Bart, ist ein Trockenrasierer die richtige Wahl.

Vorteile: Rasieren geht schnell von der Hand, tut (meistens) nicht weh und funktioniert am ganzen Körper. Selbst schwer zu erreichende Regionen wie der Rücken lassen sich mit speziellen Rückenrasierern problemlos enthaaren.

Nachteile: Nichts ist für die Ewigkeit. Ob Elektro- oder Nassrasierer: Die gekappten Haare wachsen recht schnell wieder nach. Etwa alle zwei Tage musst du ran, um die frischen Stoppeln zu entfernen. Ausserdem ist ein bisschen Fingerfertigkeit angebracht: Fährst du unvorsichtig über die Haut, riskierst du Rasurbrand und kleinere Schnittwunden

Fazit: Wer es schnell und unkompliziert mag und Stoppelbildung nicht scheut, liegt mit dieser Methode goldrichtig.

Schonend rasieren – wie geht‘s richtig?

Beim Rasieren kappst du die Haare an der Hautoberfläche. Das Ergebnis wird glatter, wenn du gegen den Strich rasierst. Reagiert deine Haut empfindlich? Dann wechsle sicherheitshalber den Kurs und fahre in Haarwuchsrichtung über die jeweilige Körperpartie.

Vor und nach der Rasur: Das ist wichtig

  • Dein Brusthaar ist recht lang? Dann bedarf es ein wenig Vorarbeit: Kürze zu lange Haare auf etwa 3 Millimeter – das macht es dir und deinem Rasierer leichter.
  • Mit Rasierschaum, -creme oder -gel gleiten die Klingen besser über die Haut. Die Produkte lassen die Haare auch etwas aufquellen, sodass der Rasierer sie besser zu fassen bekommt. Nach etwa 3 Min. Einwirkzeit kannst du mit der Rasur loslegen.
  • Alle Haare erwischt? Dann gönn deiner Haut zum Abschluss ein bisschen Erholung: Ein After Shave z. B. als Lotion oder Balsam, beruhigt die rasierten Partien und beugt Irritationen vor.
  • Ein Gesichts- bzw. Körperpeeling etwa 2 Tage nach der Rasur befreit die Haut von losen Schuppen und senkt das Risiko für eingewachsene Haare. Unmittelbar vor der Enthaarung bereitet ein Scrub die Haut übrigens auch super vor. Mehr als zwei Peelings pro Woche sollten es jedoch nicht sein.

2. Die effiziente Methode: Haarentfernung mit dem Epilierer

Einmal durchhalten, wochenlang glatt: Wie Epilation funktioniert und was du anschliessend beachten solltest.

Epilieren für Männer: So funktioniert die Zupfmethode

Kernstück des Epilierers ist eine Walze, die mit vielen kleinen Pinzetten besetzt ist. Drückst du den An-Schalter, rotieren sie und ziehen gleichzeitig mehrere Haare samt Wurzel aus der Haut.

Vorteile: Stoppelfreie Zone! Die epilierten Stellen bleiben mit Glück bis zu 4 Wochen glatt, neue Haare wachsen mit der Zeit meist feiner nach. Viele Epilierer sind ausserdem wasserdicht – du kannst sie bequem beim Duschen benutzen.

Nachteile: Ja, das Herausziehen zwirbelt ordentlich. Für ein perfektes Ergebnis musst du zudem mehrfach über einzelne Hautstellen fahren. Dadurch dauert die Haarentfernung mit dem Epilierer etwas länger als z. B. eine fixe Rasur.

Fazit: Wenn du bereit bist, für langanhaltend glatte Haut ein paar Minuten Schmerz in Kauf zu nehmen, ist der Epilierer das richtige Tool für dich.

Haarentfernung für Männer: Am ganzen Körper epilieren?

Grundsätzlich kannst du dich mit einem Epilierer von Kopf bis Fuss enthaaren. Allerdings: Verschiedene Hautzonen sind naturgemäss auch unterschiedlich sensibel. Für die Haarentfernung im Gesichts- und Intimbereich ist ein Rasierer eventuell die bessere Wahl – es sei denn, du bist wirklich hart im Nehmen.

Pflege-Tipps vor und nach dem Epilieren

  • Überlänge? Kürze dein Haar vor der Epilation ggf. mit Trimmer oder Schere – die Pinzetten greifen am besten, wenn es etwa 3 Millimeter lang ist.
  • Nur für echte Saubermänner! Vor dem Epilieren solltest du deine Haut gründlich reinigen. So haben Bakterien und Entzündungen keine Chance.
  • Cool down: Nach der Epilation freut sich deine Haut über kühlende Kompressen. Das beruhigt die strapazierten Areale und hilft, Rötungen zu vermeiden.
  • Ob Balsam oder Lotion – ein After Shave erfrischt deine gestresste Haut nach der Enthaarung und versorgt sie maximal mit Feuchtigkeit.

3. Die entspannte Methode: Haarentfernung mit Enthaarungscreme

Auftragen, warten, abstreichen, fertig: Spezielle Cremes lösen Körperhaare einfach auf. Was du wissen solltest?

Haare entfernen: Mit Creme zu glatter Haut

Bei dieser Enthaarungsmethode leistet eine Paste die eigentliche Arbeit: Inhaltsstoffe wie Kalium- und Ammoniumsalze spalten die Keratine im Haar und lösen seine Struktur von innen auf. Nach der Einwirkzeit nimmst du den beigefügten Plastikspatel und trägst das Creme-Haar-Gemisch ab. Easy, oder?

Vorteile: Die Anwendung ist einfach, recht schnell und schmerzlos. Die Creme löst die Haare direkt unter der Hautoberfläche, das Ergebnis hält daher ein wenig länger vor als beim Rasieren – die ersten Stoppeln machen sich etwa nach 2 bis 3 Tagen bemerkbar.

Nachteile: Haarentfernungscreme ist nicht jedermanns Sache. Sensible Haut kann gereizt reagieren – Männer mit diesem Hauttyp sollten sich ggf. für eine andere Enthaarungsmethode entscheiden.

Fazit: Deine Haut ist eher unempfindlich, auf Schmerzen verzichtest du bei der Enthaarung aber trotzdem gern? Dann bist du mit Creme und Spatel bestens bedient.

Darf Enthaarungscreme auch an die Achseln?

Ob Achseln, Arme, Brust, Rücken oder Beine: Die Paste wirkt zuverlässig überall, wo du sie verteilst. Für empfindliche Hautstellen wie das Gesicht oder die Intimzone gibt es extra milde Enthaarungscremes.

Enthaarungscreme für Männer: Pflege- und Anwendungstipps

  • Auf Nummer sicher: Teste vorab, wie gut deine Haut mit der Creme klarkommt. Dafür trägst du einfach eine Mini-Portion an beliebiger Stelle auf und wartest die vorgeschriebene Einwirkzeit ab. Beobachte nach dem Abwaschen, ob deine Haut Irritationen zeigt. So umgehst du das Risiko einer allergischen Reaktion am ganzen Körper.
  • Gesundheit geht vor Schönheit – bevor du Enthaarungscreme benutzt, sollten Verletzungen und Sonnenbrand abgeheilt sein.
  • Mit klarem, warmem Wasser spülst du die Cremerückstände ab. Die enthaarte Hautpartie kann nun etwas Pflege gebrauchen – optimal ist eine beruhigende After Shave Lotion.
  • Regelmässiges Eincremen und Peelen hält die Haut geschmeidig und beugt eingewachsenen Haaren vor.

4. Die langfristige Methode: Haarentfernung mit Wachs

Alles, was du über die Enthaarung mit Wachs wissen musst – und wie doll es wirklich wehtut.

Länger glatt dank Wachs

Drei, zwei, eins – autsch! Beim Waxing werden die Haare samt Wurzel herausgerissen. Klingt brutal, ist aber super effektiv. Mit warmem Wachs oder gebrauchsfertigen Kaltwachsstreifen kannst du fast alle Körperregionen langfristig vom Bewuchs befreien. Weniger ratsam ist die Behandlung bei zu dickem Haar, wie im Bart- oder Intimbereich. Für den Rücken solltest du dir ein paar helfende Hände organisieren.

Vorteile: Gewachste Stellen können bis zu einem Monat glatt bleiben. Damit ist die Methode super, um ohne Rasierer in den Urlaub zu fahren. Bleibst du am Ball und wiederholst das Wachsen, wird‘s sogar noch besser: Es setzt den Haarwurzeln so sehr zu, dass sie immer feiner nachwachsen.

Nachteile: Wenn dir beim Abreissen eines Pflasters die Tränen in die Augen steigen, greifst du lieber auf eine andere Enthaarungsmethode zurück. Zudem dauert die Prozedur vergleichsweise lang. Und bis du den Umgang mit dem warmen Wachs voll beherrschst, brauchst du etwas Übung.

Fazit: Beim Waxing auf eigene Faust sind Geduld und Nerven gefragt. Umso mehr darfst du dich aber über die herrlich lange Stoppelpause freuen.

Haarentfernung für Männer: Ab zum Profi?

Viele schwören auf Waxing im Kosmetiksalon. Ein Profi beherrscht die Techniken perfekt und kann den Schmerz auf ein Minimum reduzieren. Nur Mut!

Nützliche Hinweise rund ums Waxing für Männer

  • Etwa 5 Millimeter – das ist die optimale Haarlänge für die Haarentfernung mit Wachs. Im Zweifel also lieber noch ein bisschen züchten, winzige Stoppel bleiben nämlich meist nicht gut kleben.
  • Sport, Schwimmen und Saunagänge sind unmittelbar nach dem Waxing keine gute Idee. Schweiss und Chlor stressen deine Haut – verzichte deshalb bis zu 2 Tage darauf.
  • Frisch enthaarte Achseln? Nach der Anwendung unter den Armen solltest du mindestens einen halben Tag auf Deodorant verzichten, um die Haut nicht zusätzlich zu reizen.
  • Im Anschluss ans Waxing freut sich deine Haut auf kühlende Lotionen mit extra viel Feuchtigkeit.
  • Gut gerubbelt: Mit 1 bis 2 Körperpeelings pro Woche verringerst du das Risiko, eingewachsene Haare zu bekommen. Ein ordentlicher Scrub löst alte Hautschuppen und die Haare können gerade herauswachsen. Beim nächsten Waxing erwischst du sie so garantiert.

5. Die endgültige Methode: Haarentfernung mit IPL und Laser

Du wünschst dir glatte Haut für immer? Diese zwei lichtbasierten Verfahren könnten die Lösung sein.

Dauerhafte Haarentfernung dank Hightech-Verfahren

Licht macht Wärme – auf diesem uralten Gesetz basieren die modernsten Technologien für dauerhafte Haarentfernung. Ob Laserstrahlen oder IPL (engl. für „Intense Pulsed Light“): Bei beiden Methoden durchdringen Lichtimpulse die oberen Hautschichten, erhitzen die Haarwurzel und zerstören sie für lange, lange Zeit.

Vorteile: Das Ergebnis hält jahrelang – eventuell wachsen sogar gar keine neuen Haare nach. Ausserdem sind beide Methoden nahezu schmerzfrei. Was will Mann mehr?

Nachteile: Mit einer einzigen Behandlung ist es leider nicht getan – für vollkommene Haarfreiheit brauchst du mehrere Sitzungen im Abstand von ein paar Wochen. Die legst du am besten auf den Winter – denn nach der Behandlung reagiert die Haut ausgesprochen empfindlich auf Sonnenlicht. Ausserdem macht der Lichtstrahl seinen Job nur dann richtig gut, wenn zwischen Haut- und Haarfarbe ein deutlicher Kontrast besteht.

Fazit: Wenn du ein paar Besuche im Kosmetikstudio nicht scheust bzw. die ein IPL-Gerät für zu Hause zulegen möchtest, hast du mit dieser Methode auf jeden Fall lange Ruhe – und kannst Rasierer, Epilierer und Co. vorerst einpacken.

Dauerhafte Haarentfernung mit Laser oder IPL-Verfahren?

Während die Laser-Methode durch die intensive Bestrahlung nur vom Arzt oder im Kosmetikstudio durchgeführt werden kann, gibt es IPL-Geräte auch für den Hausgebrauch. Sie senden sanftere Impulse aus, wirken so aber auch weniger intensiv. Für ein perfektes Ergebnis musst du die Behandlung in kürzeren Abständen wiederholen.

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