was gegen Akne hilft

Hilfe bei Akne

Diese Pflegetipps helfen
Hautunreinheiten oder gar Akne treten nicht nur bei Jugendlichen in der Pubertät auf. Auch Erwachsene können an hartnäckigen Pickeln, Entzündungen und Mitessern leiden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Hautunreinheiten richtig behandeln können.

Akne – was tun?

Damit Akne richtig behandelt werden kann, sollten Sie wissen, an welcher Form Sie leiden. Ausserdem gibt es verschiedene Ausprägungen: Bei einer leichten Akne kommt es zu Mitessern und Pickeln. In schweren Fällen können schmerzhafte Entzündungen und abszessähnliche Fisteln entstehen.

Auch ein ungesunder Lebensstil kann zur Akne beitragen.

Warum entsteht Akne?

Akne entsteht dann, wenn die Haut zu viel Talg produziert, der in Kombination mit einer Verhornungsstörung nicht abfliessen kann. Dadurch verstopfen Ihre Poren und es bilden sich geschlossene und offene Mitesser sowie eitrige Pickel. 

Der Grund hierfür ist in den meisten Fällen eine genetische Veranlagung. Aber auch Umwelteinflüsse, wie beispielsweise UV-Strahlung oder ein ungesunder Lebensstil und hormonelle Schwankungen, können der Grund für Akne sein.  Was die Ernährung betrifft, gehen Forscher davon aus, dass ein hoher Zuckerkonsum oder eine Unverträglichkeit gegen Milchprodukte Einfluss auf das Hautbild haben kann. Ob eine gesunde Ernährung allein Akne bekämpfen kann, ist allerdings fraglich.

Auch psychische Faktoren wie Stress können Akne verursachen. Ob ein geänderter Lebenswandel mit genügend Ruhe und Entspannung eine Besserung herbeiführen kann, ist aber nicht bewiesen.
Bei unreiner Haut ist die richtige Pflege, besonders die Gesichtsreinigung, essentiell.

Die unterschiedlichen Akne-Formen

Rund 70-95 % der Jugendlichen leiden in der Pubertät an Akne vulgaris. Bei dieser Form der Akne werden grundsätzlich drei verschiedene Ausprägungen unterschieden:

  • Akne comedonica ist die leichteste Form und äussert sich in nicht entzündeten Mitessern.
  • Die mittelschwere Akne papulopustulosa geht mit gereizten Pickeln und in manchen Fällen mit Entzündungen in tieferen Hautschichten einher.
  • Akne conglobata ist die schwerste Form der Akne vulgaris – hier kommt es zu Knoten, Abszessen und Fisteln, die zu auffälliger Narbenbildung führen.

Zusätzlich gibt es noch zwei weitere Formen der Akne:

  • Akne inversa ist eine chronische Akneform, die schubweise auftritt. Die Symptome sind hier stärker ausgeprägt und zeigen sich oft an den Achseln und Leisten. Dabei können sich kleine Knötchen unter der Haut bilden, die sich im schlimmsten Fall zu Abszessen oder Fisteln entwickeln können.
  • Mallorca Akne: Sie bekommen nach dem Sonnenbad kleine Pickel auf der Haut?  Solche Hautreaktionen entstehen durch das Zusammenwirken von UV-Strahlen mit fetthaltigen Sonnenschutzprodukten. Durch freie Radikale kommt es zu einer Entzündung in den Haarfollikeln.
Hautunreinheiten oder gar Akne treten nicht nur bei Jugendlichen in der Pubertät auf. Auch Erwachsene können an hartnäckigen Pickeln, Entzündungen und Mitessern leiden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie Hautunreinheiten richtig behandeln können.

Akne: Das können Sie tun

Bei unreiner Haut, vor allem bei der Akne, ist es wichtig, zu den richtigen Pflegeprodukten zu greifen und auf eine passende Pflegeroutine zu achten. Was Sie alles gegen unreine Haut tun können, erfahren Sie hier.

„Weniger ist mehr“ lautet das Pflege-Credo für unreine und empfindliche Haut. Übermässiges Waschen oder Schrubben kann die Unreinheiten verstärken.

So pflegen Sie unreine Haut

Bei unreiner Haut und Akne ist es besonders wichtig, dass Sie die für Sie geeigneten Pflegeprodukte verwenden, um weitere Pickel und Mitesser vorzubeugen. Verwenden Sie auf Ihren Hauttyp abgestimmte antibakterielle Hautpflegeprodukte, die die Haut beruhigen und die Entzündung hemmen.

Zu der richtigen Pflege gehört einerseits eine tägliche und intensive Hautreinigung gegen Pickel und Mitesser sowie eine leichte Feuchtigkeitspflege. Ausserdem sollten Sie des Öfteren ein mildes Peeling und eine Gesichtsmaske anwenden, um die entzündeten Haarfollikelausgänge zu beruhigen. Eine genaue Anleitung zur richtigen Gesichtsreinigung bei unreiner Haut finden Sie in unserem Artikel.
Vermeiden Sie übertriebenes Waschen. Das kann im schlimmsten Fall das Gegenteil bewirken und ihre Haut noch weiter austrocknen.

Das können Sie sonst gegen unreine Haut tun

  • Vermeiden Sie übertriebenes Waschen, denn an Akne leidende Haut ist sehr empfindlich. Übermässiges Waschen oder gar Schrubben verschlimmert die Entzündung.            

  • Schützen Sie sich vor der Sonne! Ein hoher Sonnenschutzfaktor sorgt dafür, dass die schädlichen UV-Strahlen nicht in die Haut eindringen und die Entzündung begünstigen. Unser NIVEA Sonnenschutzmittel-Sortiment finden Sie hier.         
       

Weitere hilfreiche Tutorials zur richtigen Gesichtspflege und Hautreinigung bei Mitessern, Pickeln und Akne finden Sie im NIVEA Gesichtspflege Ratgeber.

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So wird Akne behandelt

Schwere Formen der Akne sollten zusätzlich zur täglichen Hautreinigung und Pflege medizinisch therapiert werden. Suchen Sie hierzu Ihren Arzt auf. Bitte beachten Sie, dass viele der Methoden, die bei der Narbenbehandlung eingesetzt werden, mit Nebenwirkungen und Gefahren verbunden sind. Vor dem Beginn einer Behandlung ist eine ausführliche Absprache mit Ihrem Hautarzt notwendig. Wir können Ihnen hier lediglich einen informativen Überblick bieten, raten aber von einer Selbsttherapie ab.

Laser, Peelings oder Salben – das sind die Behandlungsmethoden gegen Akne und unreine Haut.

Kleine Narben verschwinden mit der Zeit von selbst. In schweren Fällen können allerdings sichtbare Narben zurückbleiben. Hier gibt es folgende Möglichkeiten der Behandlung und Therapie, die Sie bei Ihrem Arzt ansprechen können:


Behandlung mit Laser

Ein Laserstrahl dringt in tiefe Hautschichten vor und regt die Kollagenbildung an. Kollagen ist zuständig für die Regeneration der Hautzellen.

Chemische Peelings

In leichteren Fällen kann bei Narben ein Peeling helfen, das Fruchtsäure enthält, die die Haut glättet und strafft.

Kortisonsalben

Das menschliche Nebennierenrinden-Hormon kann bei allergischen und entzündlichen Hauterkrankungen helfen.

Auch operative Eingriffe oder Drucktherapie können Behandlungs-Methoden gegen Akne sein.

Operative Eingriffe

Das Entfernen und Vernähen von Narbenwulsten, das Abschleifen von scharfkantigen Narben und das Abtragen von abgestorbenem Narbengewebe nach Vereisung sind Eingriffe, die normalerweise unter Vollnarkose stattfinden.

Drucktherapie

Druckverbände sorgen dafür, dass die betreffende Hautstelle besser durchblutet wird. Das kann dazu beitragen, dass die Haut weicher und geschmeidiger und der Selbstheilungsprozess der Haut angeregt wird.

Narbenpflaster

Sie kurbeln die Stoffwechselprozesse an und fördern eine Erneuerung des Gewebes.

Reine Haut – werden Sie aktiv

Die Behandlung und Therapie von Akne ist oft langwierig und kräfteraubend denn Pickel und Irritationen sind für die Betroffenen oft eine grosse Herausforderung. Aber Sie haben es in der Hand: Mit einem gesunden Lebensstil können Sie einiges zum schönen Teint beitragen.

Lebensmittel, die Ihrer Haut gut tun

Neben einer konsequenten, abgestimmten Hautpflege und diversen Therapien hat die Ernährung einen entscheidenden Einfluss auf Ihre Haut. Vitamine und Antioxidantien aus Obst und Gemüse tun Ihrer Haut gut. Auch der Blutzuckerspiegel hat einen Einfluss auf die Entwicklung der Akne.

Studien haben gezeigt, dass eine Ernährung mit wenig glykämischer Last den Blutzuckerspiegel unter Kontrolle hält und zur Abschwächung der Akne beiträgt. „Glykämische Last“ steht in der Ernährung für die Anzahl an leicht blutgängigen Kohlehydraten. Menschen, die an Akne leiden, sollten in Ihrer täglichen Ernährung darauf achten, diese möglichst niedrig zu halten. Niedrig-glykämische Lebensmittel wie Vollkornprodukte, Obst und Gemüse verabschieden Pickel und Mitesser.

Bloss keinen Stress

Stress oder negative Emotionen wirken sich auch auf unsere körperliche Gesundheit aus. Kopfschmerzen und Hautprobleme werden häufig durch Stress verursacht. Um Pickeln vorzubeugen, vermeiden Sie gezielt Aufregung und Nervosität. Nehmen Sie sich Zeit für sich! Schon wer einmal in der Woche joggen geht, leidet deutlich weniger an täglichen Stresssymptomen.

Entspannende Bäder lösen nicht nur psychische und körperliche Anspannungen, sondern sind zusätzlich gut für die Haut. Auch Meditation oder Autogenes Training beeinflussen Ihren Gemütszustand positiv.

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