Intimpflege

Intimpflege

wichtige Tipps zur richtigen Hygiene
Die Körperpflege gehört zur Schönheit. Sie ist ein essentieller Bestandteil der täglichen Pflege und auch der Intimbereich gehört dazu. Wir erklären, wie Sie ihn richtig pflegen und was Sie beachten sollten.

Sanfte und milde Pflege

Sanft ist das wohl wichtigste Stichwort für die Pflege im Intimbereich. Denn normale Duschgele und Produkte mit Seife trocknen die empfindliche Haut aus.

Weniger ist manchmal mehr

Weniger ist hier wirklich mehr und je sanfter Sie sich pflegen, desto besser. Vorsicht ist vor allem bei Inhaltsstoffen wie Parfum oder Alkohol geboten, auf diese sollten Sie am besten ganz verzichten. Um den natürlichen Säureschutzmantel der Haut zu erhalten, sollten die Pflegeprodukte pH-neutral sein. Das heisst, sie sollten den gleichen Säuregehalt wie die Haut aufweisen.


Im Intimbereich herrscht ein leicht säuerlicher pH-Wert. Bevor Sie also gängige Duschgele und Shampoos verwenden, nutzen Sie entweder nur lauwarmes Wasser oder auf den pH-Wert des Intimbereichs abgestimmte Pflegeprodukte. Dieser bewegt sich meist zwischen 4,0 und 4,5. Ausserdem sollten Sie den Wasserstrahl nicht direkt auf die empfindlichen Zonen richten, da so Bakterien dort hingelangen könnten. Wenn Sie sich mit dem Waschlappen pflegen, sollten Sie diesen anschliessend in die Kochwäsche geben – so entfernen Sie garantiert sämtliche Bakterien.

Die richtige Intimpflege für Frauen

Intimpflege: nur mit milden Inhaltsstoffen

Wenn Sie nicht nur Wasser verwenden möchten, nutzen Sie spezielle Intimpflege Produkte wie z. B. die Intimo Mild Fresh Intimpflege-Waschlotion von NIVEA. Diese wurden für die Bedürfnisse des Intimbereiches der Frauen entwickelt und sorgen so für optimale Hygiene und Schutz. Sie ist frei von Seifen und gynäkologisch sowie dermatologisch getestet. Die Waschlotion für den Intimbereich pflegt die Haut mit einer innovativen Formel mit mildem Kamillen-Extrakt und erhält dank Milchsäure den natürlichen pH-Wert der Haut.


Gerade der säuerliche Hautschutzmantel in diesem sensiblen Bereich sollte nämlich nicht durch aggressive Seifen angegriffen werden – schliesslich schützt er uns zuverlässig zum Beispiel vor unerwünschten Pilzinfektionen. Achten Sie also auf die Hygiene.

Intimpflege-Tipps: richtige Kleidung und Hygieneverhalten beim WC Besuch

Waschen Sie Ihre Hände gründlich, bevor Sie mit Ihrem Intimbereich in Kontakt kommen.

Im Alltag kommen unsere Hände mit den unterschiedlichsten Bakterien in Berührung, die nicht ungefährlich sein können. Wenn Sie öffentliche Toiletten benutzen, legen Sie sich Toilettenpapier auf die WC-Brille oder noch besser: Setzen Sie sich erst gar nicht hin – das ist viel hygienischer, denn WC-Brillen können wahre Bakterienschleudern sein.


Wischen Sie immer von vorne nach hinten und schrubben Sie nicht.

So können auch keine Darmbakterien in den Intimbereich gelangen.

Vermeiden Sie zu enge Hosen und Strumpfhosen

Wir wissen, dass sehr enge Hosen bei Frauen gerade im Trend sind. Diese lassen Ihrem Intimbereich aber keinen Raum zum Atmen und begünstigen die Entstehung von Infektionen und Entzündungen. Baumwollslips saugen Flüssigkeiten prinzipiell besser auf als synthetische Materialien. Und: Waschen Sie Ihre Unterwäsche bei 60 Grad, um alle Keime und Bakterien zu beseitigen.

Intimpflege-Tipps: besondere Pflege nach Rasur

Die Intimrasur ist ein zweischneidiges Schwert

Da die Haut in der Bikinizone besonders sensibel ist, kann es nach der Rasur leicht zu Hautirritationen kommen, die wiederum zu Entzündungen führen können. Ein beruhigender Hautbalsam schafft Abhilfe! Hingegen sind Schamhaare schwieriger von Bakterien und Erregern zu entfernen, was wiederum für die Intimrasur und für mehr Hygiene spricht. Hier liegt es an Ihnen, welche Variante Sie bevorzugen. Hauptsache, Sie fühlen sich wohl!


Achten Sie auf besondere Intim-Hygiene, wenn Sie Ihre Tage haben.

Vor allem Binden und Slipeinlagen können einen Wärmestau verursachen, der wiederum die Vermehrung von Krankheitserregern fördern kann. Daher ist das oftmalige Wechseln dieser Hygieneprodukte während dieser Zeit das A und O der Intimpflege.

Warum trotz Intimpflege immer wieder Infektionen auftreten können

Die Zusammensetzung der Milchsäurebakterien ist von Frau zu Frau unterschiedlich. Das erklärt auch, warum manche anfälliger für Infektionen sind als andere. Aber auch das Alter der Frau, Antibiotika, Hormonpräparate, ein Übermass an zuckerhaltigen Nahrungsmitteln und Krankheiten wie Diabetes können sich auf die Vaginalflora auswirken. Leiden Sie besonders häufig an Infektionen, sollten Sie alle möglichen Ursachen mit Ihrem Arzt abklären. Und nicht vergessen: Im Intimbereich besteht hohe Ansteckungsgefahr! Daher müssen Sie auch immer Ihren Liebsten miteinbeziehen. Schliesslich kann die Infektion auch von seiner Seite stammen. 

Intim-Hygiene mit Mass und Ziel

Weniger ist bei der Intimpflege und –hygiene tatsächlich mehr. Der übertriebene Einsatz von Hygieneprodukten ist eher kontraproduktiv. Bauen Sie die Intimpflege trotzdem in Ihre Pflegeroutine ein, vermeiden Sie Parfum und nutzen Sie sanfte und milde Frauen-Produkte zur Pflege. 

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