
Zurück zur natürlichen Haarfarbe:
DIE BESTEN TIPPS
Farbe rauswachsen lassen:
TIPPS FÜR DIE ÜBERGANGSZEIT
Zurück zur natürlichen Haarfarbe – ohne Ansatz geht es nicht. Aber warum sich darüber ärgern? Wir zeigen dir, wie du den Nachwuchs geschickt kaschierst.
Kann man Haarfarbe auswaschen?
Ist die Farbe einmal auf dem Kopf, lässt sie sich leider nicht einfach auswaschen. Einzige Ausnahme sind Tönungen – sie halten bis zu 15 Haarwäschen.
Bei dauerhaften Colorationen lagern sich die Farbpigmente jedoch tiefer im Haar ab und bleiben von Wasser und Shampoo unberührt. Farbabzieher oder zusätzliche Färbungen können den Ton verändern, aber nur eine Methode garantiert die Rückkehr zur natürlichen Haarfarbe: rauswachsen lassen!
Tipp: Durch häufiges Färben ist das Haar oft stark strapaziert – wenn du deine Haarfarbe rauswachsen lässt, ist das die perfekte Gelegenheit für einen Pflege-Neustart!

Wie lange dauert es, bis Haarfarbe rausgewachsen ist?
Das monatliche Haarwachstum ist von Person zu Person unterschiedlich, liegt aber im Durchschnitt bei 1 bis 1,5 cm. Nach und nach können die gefärbten Längen abgeschnitten werden, bis nur noch ungefärbtes, natürliches Haar übrig ist – hier ist also Geduld gefragt.
Es gibt viele Tricks und Methoden, um den Übergang zwischen gefärbten Strähnen und natürlicher Haarfarbe zu kaschieren. Welche du wählst, hängt natürlich von deiner Ausgangshaarfarbe ab:
- Wenn du deine Haare dunkel gefärbt hast und wieder zu deiner hellen, natürlichen Haarfarbe zurückmöchtest,
ist der beste erste Schritt, die Haarfarbe entfernen zu lassen – idealerweise im Salon. Es gibt aber auch spezielle Farbabzieher für die Anwendung zu Hause.
- Wenn du von hell auf dunkel wechseln möchtest,
hast du Glück, denn dunkle Ansätze sind aktuell sehr angesagt und verleihen deiner Frisur einen modernen Undone-Look.
- Ansatzspray:
Einfach rauswachsen lassen – das klingt einfacher, als es ist. Aber wenn du zu deiner natürlichen Haarfarbe zurück möchtest, kommst du um den Ansatz nicht herum. Um den Übergang zu kaschieren, kannst du Farbsprays oder Trockenshampoos in deinem Haarton verwenden. Beides lässt sich mit der nächsten Haarwäsche wieder ausspülen.
- Highlights:
Nach ein paar Zentimetern Nachwuchs kannst du dir im Salon Highlights setzen lassen, um harte Farbunterschiede zu mildern. Ideal ist ein Ton, der zwischen deiner Naturhaarfarbe und der bisherigen Coloration liegt. Für ein besonders natürliches Ergebnis empfiehlt sich eine Balayage-Färbung: Dabei trägt der Profi die Strähnchen freihändig und bewusst unregelmässig auf.

So schön lässig: der Undone-Look
Unkompliziert und natürlich – dafür steht der Undone-Look. Das heisst auch: Keine Angst vor Übergängen und rauswachsender Farbe! Denn Strähnen wirken sehr modern und lässig, z. B. in Kombination mit einem entspannten Low Bun.
Zurück zur natürlichen Haarfarbe: Übergänge mit einem neuen Haarschnitt kaschieren
- Locker hochgesteckt:
Ansätze fallen bei lockeren Hochsteckfrisuren weniger auf als zum Beispiel bei einem strengen Pferdeschwanz. Ob tief im Nacken oder hoch am Oberkopf: Messy Buns sind ideale Übergangsfrisuren. So geht’s: Einen lockeren Pferdeschwanz binden, den Zopf eindrehen und feststecken. Das Deckhaar mit den Fingern etwas auflockern, einzelne Strähnen ins Gesicht fallen lassen und bei Bedarf mit etwas Haarspray fixieren.
- Beach Waves:
Bei ganz glattem Haar fallen Ansätze stärker auf, bei sanften Wellen weniger. Lust, es auszuprobieren? Beach Waves kannst du ganz einfach selber stylen: Zum Beispiel, indem du das noch feuchte Haar in kleine Zöpfchen drehst, bevor du es föhnst, und die Wellen nach dem Trocknen mit den Fingern in Form zupfst.
- Neuer Schnitt:
Bei gefärbtem Haar gibt es oft zwei Herausforderungen: sichtbare Ansätze sowie trockene Längen und Spitzen. Letztere wirst du mit einem frischen Haarschnitt los. Positiver Nebeneffekt: Es dauert nicht so lange, bis die Haarfarbe vollständig rausgewachsen ist.

Ombré Hair, Balayage & Co.: Trend-Stylings mit Ansatz
Helle Längen und dunkler Ansatz – dieser Farbverlauf ist typisch für Trendstylings wie Ombré Hair und Balayage-Strähnen. Mit rauswachsendem, hellem Haar liegst du also voll im Trend.
Haarfarbe entfernen:
SOS-TIPPS BEI FÄRBE-PANNEN
Die Blondierung ist zu gelb, die Tönung zu dunkel, die Coloration zu grell – auf jeden Fall nicht so, wie du dir deine neue Haarfarbe vorgestellt hast? Keine Sorge, mit diesen Tricks kannst du den Ton abmildern und sogar einen Grünstich oder Gelbstich neutralisieren.
Zu dunkel? So kaschierst du Farbfehler
Ob und wie stark sich die Haarfarbe verändern lässt, hängt von der Art der Coloration und vom Haartyp ab. In vielen Fällen kannst du den Farbton aber relativ schnell regulieren. Grundsätzlich gilt: Je frischer die Färbung, desto stärker der Effekt.
- Wie kann man Haarfarbe entfernen?
Mit speziellen Farbentferner-Produkten lassen sich künstliche Pigmente aus dem Haar lösen. Die chemischen Wirkstoffe werden ähnlich wie eine Coloration aufgetragen, quellen das Haar auf und minimieren die eingelagerten Farbpigmente.
Anschliessend ist das Haar wieder heller und nähert sich dem Naturton an. Allerdings schimmern die Strähnen nach der Anwendung oft rötlich, da sich rote Pigmente besonders tief ablagern.
Wichtig: Haarfarben-Entferner erhöhen den Pflegebedarf der Haare. Nach der Anwendung ist das Haar stark strapaziert und fühlt sich spröde an. Gönne ihm in jedem Fall reichhaltige Spülungen und Kuren, um die Oberfläche wieder zu glätten.
- Für wen eignen sich Haarfarben-Entferner?
Das Entfernen dunkler Colorationen klappt mit diesen Produkten meist recht gut. Im Haarfarben-Notfall können chemische Farbabzieher also manchmal eine schnelle Hilfe sein. Das Ergebnis hängt jedoch von der Farbe und der Haarstruktur ab und ist wenig vorhersehbar.

Wirken Haarfarben-Entferner auch bei Blondierung?
Gut zu wissen: Blondierungen lassen sich mit Farbabziehern nicht entfernen, da gebleichtes Haar keine eigenen Pigmente mehr enthält. Du kannst aber zu Tönungen in deinem Naturton greifen – lass dich dazu am besten professionell im Salon beraten.
Dunkle Farbergebnisse aufhellen: 3 Hausmittel
- Anti-Schuppen-Shampoos oder Haarpeelings
rauen die Oberfläche leicht an und können so Farbpigmente auswaschen. Das bedeutet: Zu dunkel getönte Haare lassen sich auf diese Weise um ein paar Nuancen aufhellen.
- Haare auf natürliche Weise aufhellen – zum Beispiel mit Kamille: praktische, natürliche Haarfarb-Tipps für zu Hause
Ist die Farbe etwas zu dunkel geworden, kannst du versuchen, das Haar mit Kamillentee leicht aufzuhellen. Koche ca. einen halben Liter Wasser, 5 Teebeutel dazugeben, abkühlen lassen. Haare mit der Tinktur waschen. Ein Ausspülen ist nicht nötig. Für schönen Glanz und bessere Kämmbarkeit kannst du anschliessend eine Sprühkur verwenden.
- Farbe mit Kokosöl entfernen?
Auch Kokosöl kann einen leicht farbziehenden Effekt haben. Dazu eine walnussgrosse Menge Kokosöl ins Haar einmassieren. Nach etwa einer Stunde mit einem milden Shampoo auswaschen.

Zurück zur natürlichen Haarfarbe: Aufhellen mit Shampoo?
Wenn du deine Haare etwas zu dunkel getönt oder gefärbt hast, können Anti-Schuppen-Shampoos helfen. Sie rauen die Haaroberfläche leicht an, wodurch Pigmente ausgespült werden können. Der Effekt ist jedoch gering.
Verfärbungen: Beauty-Tipps für einen natürlichen Farbton
Gerade beim Blondieren kommt es manchmal zu Verfärbungen. Ein unerwünschter Gelb- oder Grünstich wirkt unattraktiv, lässt sich aber oft kaschieren oder sogar komplett ausgleichen.
- Was tun bei Gelbstich in blondem Haar?
Silbershampoos oder Silber-Haarkuren können unerwünschte Farbveränderungen kaschieren. Die violetten Farbpigmente gleichen den Gelbstich im Haar optisch aus.
- Was tun bei Grünstich in blondem oder dunklem Haar?
Auch bei leicht grünlichem Schimmer hilft einfache Farblehre. Die Komplementärfarbe Rot kann grünliche Nuancen neutralisieren. In der Praxis bedeutet das: Verwende zum Beispiel Farbschampoos mit roten Pigmenten.

Warum verfärbt sich Haar?
Wird der falsche Farbton gewählt oder die Einwirkzeit zu kurz gehalten, kann Blond schnell gelblich wirken. Ein Grünstich entsteht hingegen häufig, wenn du mit frisch blondierten Strähnen im Salz- oder Chlorwasser badest. Aber auch dunkel gefärbtes Haar kann grünlich schimmern – oft durch fehlende rote Pigmente.
Färben, Blondieren, Tönen:
WAS SIND DIE UNTERSCHIEDE?
Wenn du zu deiner natürlichen Haarfarbe zurück möchtest, kannst du dein Haar natürlich auch im Salon zurückfärben lassen und so sichtbare Ansätze vermeiden. Nicht immer braucht es dafür starke Chemie. Wir erklären die Unterschiede zwischen Tönung, Coloration & Co.
Colorationstechniken im Überblick
- Tönung:
Farbwäschen funktionieren ohne aggressive Chemie – sie wirken physikalisch. Die Farbpigmente lagern sich von aussen am Haar an, die Schuppenschicht bleibt geschlossen. Damit ist Tönung die schonendste Möglichkeit, die Haarfarbe in dunklere Nuancen zu verändern oder aufzufrischen. Aber: Aufhellen mit einer Tönung ist nicht möglich, und der Farb-Effekt hält nur etwa 10 bis 15 Haarwäschen.
- Intensivtönung:
Der Begriff ist etwas irreführend, denn diese Haarfarben liegen näher an einer Coloration als an einer klassischen Tönung. Es werden zwei Komponenten verwendet: Farbe und Entwickler (Wasserstoffperoxid). Die Haaroberfläche wird aufgebrochen, Farbpigmente werden eingeschleust und sind dadurch haltbarer. Mit Intensivtönungen sind auch stärkere Farbveränderungen möglich.
- Dauerhafte Coloration oder Färbung:
Bei dauerhaften Haarfarben kommen höhere Konzentrationen von Wasserstoffperoxid zum Einsatz als bei Intensivtönungen. So kann sich die Farbe tief und dauerhaft im Haar einlagern. Gleichzeitig wird das Haar deutlich stärker strapaziert. Diese Technik ermöglicht drastische Farbveränderungen, allerdings sind auch hier Aufhellungen von mehr als 2 Stufen nicht möglich.
- Blondierung:
Wer wesentlich hellere Haare haben möchte, muss blondieren. Hierbei entziehen chemische Bleichmittel dem Haar seine Pigmente. Blondierungen greifen das Haar allerdings stark an. Die Oberfläche ist nach dem Prozess sehr porös und weniger widerstandsfähig, der Pflegeanspruch ist entsprechend hoch.

Ist Farbe wirklich notwendig?
Um deiner natürlichen Haarfarbe näherzukommen, braucht es nicht zwingend chemische Colorationen. Wenn du deine Haare etwas dunkler möchtest, reicht meist eine sanfte Tönung. Lass dich dazu idealerweise von deinem Coiffeur beraten.
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