
Einfache Bikini-
Rasiertipps
Einfache
Bikini-Rasur
10 Tipps für
eine perfekte Rasur im Intimbereich

Wenn du deinen Intimbereich länger nicht oder noch nie rasiert hast, ist die Länge deiner Schamhaare vermutlich nicht optimal. Sehr lange Haare erschweren eine glatte Rasur mit dem Rasierer, und du musst sie ständig aus den Klingen entfernen – das macht selbst einfache Bikini-Rasiertipps im Alltag schnell kompliziert.
Damit die Rasur im Bikinibereich möglichst glatt verläuft, kürze deine Schamhaare mit einer kleinen Schere zunächst so weit wie möglich. So bleibt weniger Haar im Rasierer hängen und der Vorgang wird angenehmer.
Rasierprodukte enthalten pflegende und beruhigende Inhaltsstoffe, die die Haut bereits während der Rasur verwöhnen.
Lass deine Rasur im Bikinibereich deshalb mit einem gründlichen Aufweichen der Haare beginnen. So gleiten die Klingen leichter durchs Haar – besonders bei sehr kräftigen Schamhaaren ist das hilfreich, denn es schont nicht nur Rasierer und Nerven, sondern schützt auch die Haut.
Für die Rasur im Bikinibereich solltest du einen Rasierer mit flexiblem Kopf verwenden. So erreichst du schwer zugängliche Stellen deutlich einfacher. Benutze keine Klinge, die schon stumpf ist – sonst steigt das Risiko für unschöne Schnittverletzungen.
Wenn du diese Bikini-Rasur-Tipps berücksichtigst, gelingt eine gründliche, aber sanfte Rasur im Bikinibereich deutlich leichter.
Um Entzündungen nach der Rasur, Hautirritationen und eingewachsene Haare im Intimbereich zu vermeiden, solltest du immer in Wuchsrichtung rasieren. So bleiben die Poren besser geschützt und Reizungen werden verringert. Das Ergebnis ist anfangs vielleicht nicht ganz babyglatt, dafür gibst du deiner empfindlichen Haut Zeit, sich langsam an die Rasur im Bikinibereich zu gewöhnen. Nach einigen Rasuren wirst du merken, dass die Haut weniger gereizt reagiert, als wenn du gleich gegen die Wuchsrichtung rasierst.


Die Rasur im Intimbereich bedeutet Stress für die Haut und hinterlässt oft kleine Mikroschnitte. Nur mit passender Pflege kannst du die Bikinizone beruhigen und verwöhnen.
Verwende dazu sanfte Crèmes oder Lotionen zur Pflege nach der Rasur, zum Beispiel NIVEA Aloe & Hydration Body Lotion. Sie beruhigt die empfindliche Haut und gönnt ihr eine Pause.
Du kannst auch Babypuder verwenden, das die Haut ebenfalls beruhigt. Verzichte auf Produkte mit reizenden Inhaltsstoffen wie Alkohol, denn sie können Juckreiz oder unangenehme Reaktionen verursachen.
Wenn deine Haut bereits gereizt ist, gerötet wirkt oder du eingewachsene Haare hast, verzichte auf die Rasur im Bikinibereich, bis die Symptome abgeklungen sind. So gibst du der Haut die nötige Zeit zur Erholung und beugst weiteren Reizungen beim Rasieren vor.
Baumwollunterwäsche hat viele Vorteile. Sie ist atmungsaktiv, angenehm zu tragen, reizt die Haut nicht mit hartem Stoff, nimmt Schweiss auf und kann ausgekocht werden. Gerade nach der Rasur im Bikinibereich sorgt lockere Baumwollunterwäsche für maximales Wohlbefinden.
Wenn du abends rasierst, hat die Haut mehr Zeit zur Regeneration, denn in der Nacht bewegt und schwitzt du weniger. Entscheidest du dich für die Rasur im Bikinibereich am Morgen, setzt du die Haut direkt Alltagsstress wie Kleidung und Bewegung aus.
Damit sich die Poren nach der Rasur im Bikinibereich schliessen und die Haut weniger anfällig für Entzündungen ist, kühle die rasierte Stelle mit kaltem Wasser. Du kannst auch ein Tuch oder einen Schwamm in kaltes Wasser tauchen und auflegen. Die Mutigsten entscheiden sich für Abkühlung direkt unter der Dusche und spülen den Bikinibereich einfach mit kaltem Wasser ab.
Wenn du das nicht magst, gibt es eine Alternative: Mit kühlendem Aloe-vera-Gel oder einer sanften Lotion erzielst du einen ähnlichen Effekt und pflegst die Haut gleichzeitig.
Die Rasur im Bikinibereich ist etwas sehr Intimes – darum teile deinen Rasierer nicht mit anderen. Beim Rasierer und beim Handtuch darfst du ruhig egoistisch sein. Gönn dir deshalb deinen eigenen Rasierer und Klingen, die speziell für Frauen entwickelt wurden.

Wenn die Rasur im Bikinibereich
kompliziert wird …

Die Rasur im Bikinibereich führt am häufigsten zu Problemen wie Rötungen, eingewachsenen Haaren und trockener Haut. Manchmal können eingewachsene Haare auch zu Abszessen werden. Mit unseren Tipps zur Vorbeugung von Rasierausschlag und Reizungen beim Rasieren sollte das nicht passieren – wenn dennoch schmerzhafte Pickel entstehen, wende dich am besten an deine Ärztin oder deinen Arzt. Drücke oder quetsche Pickel in der Leistengegend nicht aus.
Eine weitere mögliche Folge nach der Rasur im Bikinibereich ist Hautreizung durch starke Reibung. Die Haut an den Pobacken und in den Achselhöhlen kann bei Bewegung irritiert werden, weil keine Haare mehr vorhanden sind, die sie vor Reibung schützen. Trage auf diese Stellen Anti-Blasen-Gel oder ähnliche Produkte auf, um eine dünne Schutzschicht zu bilden. So verhinderst du zusätzliche Reizung dieser empfindlichen Hautbereiche. Je früher du das Gel aufträgst, desto besser schützt du die Haut vor Reibung.
Zusätzlicher Tipp: Das funktioniert auch im Sommer, wenn deine Oberschenkel aneinander reiben. Einfach das Gel auftragen – und schmerzhafte Reizungen an den Innenseiten der Oberschenkel gehören der Vergangenheit an.
Sehr häufige Rasur im Bikinibereich kann das Risiko einer Infektion mit dem HPV-Virus (Humanes Papillomavirus) erhöhen. Mikroschnitte nach der Rasur bieten eine mögliche Eintrittspforte für den Erreger und können zur Entstehung von Genitalwarzen beitragen. Besonders beim Besuch von Sauna oder Solarium besteht ein erhöhtes Risiko, da warme und feuchte Umgebungen ihr Wachstum begünstigen.
Um auf der sicheren Seite zu sein, sollten zwischen Intimrasur und Saunabesuch mindestens drei Tage liegen. So hat die Haut ausreichend Zeit zur Regeneration und HP-Viren können sie weniger leicht angreifen.
Intime Frisuren
Wo Haare sind, ist auch eine Frisur möglich. Während einige den Intimbereich komplett rasieren, lassen andere einen Streifen oder sogar geometrische Formen stehen – hier zählt dein persönlicher Geschmack.
Wie auffällig die Frisur wirkt, hängt von der Haardichte ab. Je dunkler und kräftiger die Haare, desto sichtbarer das Ergebnis. Wer einen Teil der Haare stehen lässt, trägt häufig „Mohawk“ oder „Line“ – dabei bleibt nur ein schmaler Streifen Schamhaar. Besonders Mutige entscheiden sich sogar für Farbakzente.
Wie kannst du
Haare entfernen?

Die Rasur im Bikinibereich ist aus gutem Grund die beliebteste Methode zur Entfernung von Schamhaaren. Sie ist schmerzfrei, und das Ergebnis bleibt für die meisten auch beim Nachwachsen akzeptabel. Zudem braucht diese Art der Intimrasur keine grosse Vorbereitung und dauert nicht lange.
Epilation
Bei der Epilation wird zwischen dauerhaften (Haare werden dauerhaft entfernt) und temporären (Haare wachsen nach) Methoden unterschieden.
Temporäre Epilation erfolgt mit Epilierer oder Wachs, wobei die Haare mitsamt Wurzel entfernt werden. Diese Methode ist schmerzhaft, doch mit der Zeit werden die Haare oft weniger dicht. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: Bis zu einem Monat bleibt die Haut glatt.
Wer den Bikinibereich länger frei von störenden Haaren halten möchte, kann sich für eine dauerhafte Epilation entscheiden.
Laser
Laserbehandlungen können Haare dauerhaft entfernen. Mehrere Sitzungen sind nötig, bis der Bereich vollständig glatt ist. Die Behandlungen sind leider ebenfalls schmerzhaft, die Schmerzintensität liegt im mittleren Bereich. Dafür ist das Ergebnis nachhaltig: Einmal glatt – dauerhaft glatt.


Jede Methode zur Haarentfernung hat Vor- und Nachteile. Wenn du dich für die Rasur im Bikinibereich entscheidest, ist die richtige Pflege im Anschluss besonders wichtig, um Hautirritationen, Entzündungen durch die Rasur und eingewachsene Haare zu verhindern.
Manche Frauen sind sich anfangs nicht sicher, ob ihnen eine komplett rasierte Intimzone wirklich gefällt. Wenn du dich langsam herantasten möchtest, geh Schritt für Schritt vor: Rasiere zunächst nur ein paar Zentimeter und entscheide, ob dir der Look zusagt.
Wenn du mit dem Ergebnis nicht zufrieden bist, brauchst du nur etwas Geduld – dann ist alles bald wieder wie vorher.
Goldene Regel: Wichtig ist, dass du dich in deiner Haut wohlfühlst!















