
Hautpflege für fettige Haut:
Ursachen, Tipps und Routine
7 Ursachen für
fettige Haut

- Genetik:
Fettige Haut kommt oft in Familien vor. Wenn Ihre Eltern oder Geschwister zu fettiger Haut neigen, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass auch Ihre Haut mehr Talg produziert. Ihre Gene spielen eine wichtige Rolle dabei, wie viel Öl Ihre Haut bildet.
- Hormone:Hormonelle Veränderungen können dazu führen, dass die Haut mehr Talg produziert. Das ist besonders häufig in der Pubertät, während der Menstruation und in der Schwangerschaft der Fall. Androgene – männliche Sexualhormone, die auch im weiblichen Körper vorkommen – regen die Talgproduktion an und können so zu fettiger Haut beitragen.
- Alter:Jüngere Menschen, insbesondere Teenager, haben aufgrund höherer Hormonspiegel meist fettigere Haut. Mit zunehmendem Alter produziert die Haut auf natürliche Weise weniger Talg – deshalb ist die Haut älterer Personen häufig trockener.
- Klima:Heisse und feuchte Klimazonen können dazu führen, dass die Haut mehr Talg produziert. Aber auch in kälteren Monaten kann trockene Heizungsluft die Haut austrocknen – die Haut reagiert dann häufig mit einer Überproduktion von Talg, um das auszugleichen.
- Ernährung:Eine Ernährung mit viel Zucker, Milchprodukten, gesättigten Fetten und raffinierten Kohlenhydraten kann die Talgproduktion erhöhen.
- Hautpflege-Gewohnheiten:Wenn Sie zu aggressive Reinigungsprodukte verwenden oder das Gesicht zu stark rubbeln, können Sie der Haut ihre natürlichen Öle entziehen. Die Haut versucht dann, das auszugleichen, indem sie noch mehr Talg produziert. Verwenden Sie am besten sanfte, nicht fettende Produkte, die speziell für fettige Haut entwickelt wurden.
- Stress:Stress kann dazu führen, dass der Körper mehr Hormone wie Cortisol ausschüttet – diese können die Talgproduktion zusätzlich anregen.
5 Wege,
fettige Haut zu erkennen
- Glanz am Mittag:Wenn Ihr Gesicht bis zum Mittag sichtbar glänzt oder schmierig wirkt, besonders in der T-Zone, haben Sie sehr wahrscheinlich fettige Haut.
- Häufige Hautunreinheiten:Wenn Sie häufig Pickel, Mitesser oder Whiteheads haben, kann das ein Hinweis darauf sein, dass Ihre Haut zu fettig ist.
- Sichtbare Poren:Grosse, deutlich sichtbare Poren – vor allem um Nase und Wangen – treten häufig bei fettigen Hauttypen auf.
- Blotting-Papier-Test:Drücken Sie ein Stück Blotting-Papier auf verschiedene Bereiche Ihres Gesichts. Nimmt es auf den meisten Flächen viel Öl auf, ist Ihre Haut sehr wahrscheinlich fettig.
- Hautstruktur:Eine eher dickere, grobere Hautstruktur statt eines glatten Hautgefühls ist ebenfalls typisch für fettige Haut.
6 Tipps,
fettige Haut zu reduzieren

- Nicht fettende, leichte Produkte verwenden:Verwenden Sie ölfreie, mattierende Produkte und wählen Sie leichte, nicht komedogene Feuchtigkeitscremes, um überschüssigen Talg zu kontrollieren und gleichzeitig für ausreichend Feuchtigkeit zu sorgen.
- Überschüssiges Öl abtupfen:Halten Sie Blotting-Papiere bereit, um tagsüber überschüssigen Talg sanft zu entfernen.
- Ernährung:Eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten kann die Haut unterstützen und helfen, fettige Haut besser in den Griff zu bekommen.
- Stressmanagement:Regelmässige Bewegung, Meditation oder kreative Hobbys können helfen, Stress abzubauen – und damit auch fettige Haut positiv beeinflussen.
- Hydriert bleiben:Trinken Sie ausreichend Wasser über den Tag verteilt, um die Haut mit Feuchtigkeit zu versorgen und das Gleichgewicht zu unterstützen.
- Berühren Sie Ihr Gesicht möglichst wenig:Wenn Ihr Gesicht bereits fettig ist, kann häufiges Berühren zusätzliche Öle und Bakterien übertragen. Das kann die Poren verstopfen und Hautinfektionen oder Pickel begünstigen.
Fettige Haut
Ursachen: Genetik, Hormone, Alter, Klima, Ernährung, Stress und Hautpflege-Gewohnheiten.
Erkennung: Glänzende T-Zone bis zum Mittag, häufige Hautunreinheiten, sichtbare Poren und ein insgesamt fettiges Hautgefühl.
Pflegeroutine: Zweimal täglich sanft reinigen, mit leichten, nicht komedogenen Produkten mit Feuchtigkeit versorgen, regelmässig Peeling anwenden und immer ein Sonnenschutzprodukt mit Lichtschutzfaktor 30+ verwenden.
5 Hautpflege-Inhaltsstoffe für
fettige Haut:
- Hyaluronsäure:
Kann die Haut intensiv mit Feuchtigkeit versorgen, ohne sie fettig wirken zu lassen.
- Glykolsäure:
Hilft, die Haut zu exfolieren, indem sie abgestorbene Hautzellen und überschüssigen Talg entfernt – für einen klareren, glatter wirkenden Teint.
- Niacinamid:Kann helfen, die Talgproduktion zu regulieren und Rötungen zu mildern.
- Salicylsäure:Kann die Poren klar halten und Hautunreinheiten vorbeugen.
- Aloe Vera:Beruhigt und spendet der Haut auf natürliche Weise Feuchtigkeit.
Wenn Sie Wirkstoffe wie Salicylsäure und Niacinamid in Ihre Hautpflege-Routine integrieren, kann dies Menschen mit fettiger, zu Hautunreinheiten neigender Haut zusätzlich unterstützen. Salicylsäure dringt tief in die Poren ein, um überschüssigen Talg und abgestorbene Hautzellen zu lösen, während Niacinamid die Haut beruhigen und ihren natürlichen Glow unterstützen kann. Zusammen tragen beide Wirkstoffe dazu bei, dass die Haut klarer und strahlender wirkt.
Pflegeroutine für
fettige Haut
Wählen Sie einen sanften Gesichtsreiniger und waschen Sie Ihr Gesicht morgens und abends, um überschüssigen Talg und Verunreinigungen zu entfernen. Das NIVEA Derma Skin Clear Wash Gel reinigt die Haut gründlich, hilft, die Poren zu klären und entfernt überschüssigen Glanz.

Das NIVEA Derma Skin Clear Anti-Blemish Scrub ist ideal direkt nach dem Reinigen, um eine intensivere Tiefenreinigung zu erzielen und abgestorbene Hautzellen zu entfernen. Mit Salicylsäure und Niacinamid formuliert, hilft es, die Poren zu befreien und die Hautstruktur zu verfeinern. Integrieren Sie das Peeling 2–3 Mal pro Woche abends in Ihre Routine, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Runden Sie die Reinigung mit einem sanften, feuchtigkeitsspendenden Gesichtswasser ab. Es hilft, den natürlichen pH-Wert der Haut zu unterstützen und entfernt letzte Rückstände von Schmutz, Talg und Make-up. Das NIVEA Derma Skin Clear Toner kann helfen, die Haut zu rebalancieren und mit Feuchtigkeit zu versorgen, ohne die Poren zu verstopfen. Sie können bereits nach 7 Tagen eine sichtbare Verbesserung der Haut beobachten.
Chemisches Peeling löst die Bindungen zwischen abgestorbenen Hautzellen, unterstützt die natürliche Hauterneuerung und hilft, verstopfte Poren zu klären. Für die Abendroutine eignet sich der NIVEA Derma Skin Clear Night Exfoliator, der über Nacht auf der Haut bleibt. Mit Salicylsäure, Glykolsäure und Niacinamid angereichert, hilft er, den Teint in nur 7 Tagen* klarer wirken zu lassen. Obwohl er für die tägliche Anwendung vorgesehen ist, können manche Hauttypen empfindlicher auf chemische Peelings reagieren. Wenn das bei Ihnen der Fall ist, legen Sie anfangs lieber Pausen zwischen den Anwendungen ein.
*Verbrauchertest, 97 Probanden
Wenn die Haut durch die Sonne austrocknet, reagiert sie oft mit einer erhöhten Talgproduktion – das kann zu verstopften Poren führen. Hinzu kommt, dass Alpha-Hydroxysäuren, die in manchen Peeling-Produkten enthalten sind, die Hautempfindlichkeit gegenüber UV-Strahlen erhöhen können. Daher ist es wichtig, jeden Morgen ein Breitband-Sonnenschutzprodukt mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 30 aufzutragen und im Verlauf des Tages regelmässig nachzulegen. Das UV Face Derma Skin Clear Fluid LSF 50+ hilft, überschüssigen Glanz auf der Hautoberfläche zu reduzieren und gleichzeitig vor UVA-/UVB-bedingten Hautschäden zu schützen.
Gibt es einen Unterschied zwischen
fettiger Haut bei Männern und Frauen?
Beim Rasieren ist es zudem wichtig, eine scharfe Klinge zu verwenden und Rasierprodukte sowie Aftershave-Pflege zu wählen, die zum eigenen Hauttyp passen. Auch Bärte sollten durch regelmässiges Waschen und Pflegen sauber gehalten werden.















