
Was verursacht eine unebene Hautstruktur und
WIE KANN ICH SIE VERBESSERN?
Wie werde ich
UNEBENE HAUTLOS?

Strukturierte, unebene Haut bezeichnet Haut, die in bestimmten Bereichen leicht erhaben oder ungleichmässig wirkt.
Unter strukturierter, unebener Haut versteht man Haut, die in bestimmten Bereichen leicht erhaben oder ungleichmässig wirkt. Eine solche Hautstruktur kann überall am Körper auftreten, fällt jedoch häufig im Gesicht auf – dort fühlt sich die Haut dann zum Beispiel rau, trocken oder leicht hubbelig an. Oft stehen vergrösserte, verstopfte Poren, Akne oder Aknenarben dahinter.
Eine völlig glatte Haut ohne jede Struktur ist nicht möglich – das würde bedeuten, keine Poren zu haben. Poren sind jedoch wichtig, damit die Haut gesund bleibt.
Dennoch gibt es Möglichkeiten, das Erscheinungsbild einer unebenen Hautstruktur zu verhindern und zu mindern – etwa mit einer sanften Hautpflege-Routine für glatte Haut im Gesicht. Dazu zählen Lösungen für zu Hause wie ein Peeling, ein Retinol-Serum oder Produkte mit Alpha-Hydroxysäuren (AHAs).
Wo am Körper tritt
UNEBENE HAUTSTRUKTUR AUF?

- Rücken:
Da dieser Bereich eine grosse Fläche hat und schwer zu erreichen ist, können sich abgestorbene Hautschuppen ansammeln und eine unebene Hautstruktur bewirken. Ausserdem sind Pickel oder Aknenarben am Rücken oft hartnäckiger und können die Haut zusätzlich ungleichmässig erscheinen lassen.
- Gesicht:
Milia und verstopfte Poren im Gesicht können sich mit der Zeit vergrössern und zu einer unebenen Hautstruktur führen. Sonneneinstrahlung trägt zusätzlich dazu bei, indem sie das Kollagen der Haut abbaut – die Haut verliert an Elastizität und erscheint ungleichmässiger.
- Hals:
Ähnlich wie im Gesicht ist auch der Hals häufig der Sonne ausgesetzt. UV-Strahlung kann hier die Kollagenproduktion der Haut mit der Zeit schwächen und zu einer schlafferen, uneben wirkenden Haut führen.
- Beine:
Rauere oder hubbelige Haut an den Beinen kann durch allgemeine Trockenheit entstehen oder – in manchen Fällen – durch eine sogenannte Keratosis pilaris (KP), eine Ansammlung des Proteins Keratin in den Haarfollikeln.
- Arme:
Auch an den Armen kann KP auftreten und kleine Hautunebenheiten verursachen.
Was sind die Ursachen von
UNEBENER HAUTSTRUKTUR?
- Hautalterung:
Mit zunehmendem Alter produziert die Haut weniger Elastin, verliert an Festigkeit und kann dadurch eine unebene Hautstruktur entwickeln.
- Trockenheit:
Trockene Haut – zum Beispiel durch Psoriasis oder KP – kann sich rau anfühlen, schuppen und dadurch insgesamt eine stärkere, unebene Hautstruktur zeigen.
- Akne:
Hartnäckige und starke Akne kann die Haut mit eingesunkenen Narben zurücklassen, wodurch die Oberfläche ungleichmässig und weniger glatt erscheint.
- Sonneneinstrahlung:
Wie bereits erwähnt, kann übermässige UV-Strahlung das Kollagen der Haut abbauen und so zu weniger Elastizität führen. Sonne kann die Haut zudem austrocknen oder rau machen, besonders bei Sonnenbrand.
- Genetik:
Genetische Faktoren beeinflussen das Erscheinungsbild der Haut und ihre Struktur. Wenn Eltern oder Grosseltern bereits mit unebener Hautstruktur oder vergrösserten Poren zu tun hatten, ist die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass auch Sie dazu neigen.
- Hauterkrankungen:
Hauterkrankungen wie Ekzeme, Psoriasis oder Rosazea können zu rauer, unebener Hautstruktur und Trockenheit führen.

Die zugrunde liegende Ursache zu kennen, ist der erste und wichtigste Schritt, um eine unebene Hautstruktur zu verbessern – so erhalten Sie Orientierung, welche Lösungen sinnvoll sind. Wenn Sie unsicher sind, lassen Sie Ihre Haut von einer Dermatologin oder einem Dermatologen professionell untersuchen und beraten.
Wie werde ich
UNEBENE HAUTSTRUKTUR IM GESICHT LOS?
Welche Methode sich eignet, hängt von der Ausprägung und der Ursache der Hautstruktur ab. Neben den bereits genannten Tipps zur Vorbeugung finden Sie hier weitere Optionen, die helfen können, ein glattes Hautbild zu unterstützen:

- Vitamin C:
Dieser besonders wirksame Hautpflege-Wirkstoff ist für seine vielfältigen Vorteile bekannt. Vitamin C hilft, überschüssige Talgproduktion mithilfe seiner entzündungshemmenden Eigenschaften zu regulieren und kann dadurch die Entstehung von Pickeln und verstopften Poren reduzieren – ein wichtiger Schritt, um eine glatte Haut im Gesicht zu unterstützen.
- AHAs:
Glykolsäure ist ein bekanntes Beispiel für eine AHA – eine chemische Peeling-Säure, die sich auch für empfindliche Hauttypen eignet. Sie löst die obersten Hautschichten und legt frischere Haut darunter frei und kann gleichzeitig die Kollagen- und Elastinproduktion anregen. Enthalten ist sie zum Beispiel im Nivea Derma Skin Clear Chemical Exfoliator, der zusätzlich Salicylsäure und Niacinamid enthält, um die Poren tiefenwirksam zu reinigen und zu verfeinern.
- Retinol:
Kann die Zellerneuerung anregen und die übermässige Talgproduktion regulieren, indem es auf die Talgdrüsen wirkt. Retinol kann zudem helfen, das Erscheinungsbild von feinen Linien, Falten, Hautton und Hautstruktur zu verbessern – für ein insgesamt glatteres Hautbild.
- Entzündungshemmende Wirkstoffe für die Haut:
Eine unebene Hautstruktur kann durch Entzündungen entstehen. Um diese zu mildern, eignen sich beruhigende, topische Wirkstoffe wie Aloe Vera, Niacinamid und Kurkuma.
- Kollagen-Unterstützung:
Pflege mit Kollagen-Peptiden (eine Form von Kollagen, die topisch aufgetragen werden kann) kann dazu beitragen, Haut und Lippen aufzupolstern. Sie können zudem Entzündungen mildern und die Hautbarriere stärken – insbesondere, wenn diese durch zu intensives Peeling beeinträchtigt wurde.
- Feuchtigkeitsspendende Inhaltsstoffe:
Feuchtigkeitsbindende Inhaltsstoffe – sogenannte Humectants – sind hilfreich, da sie besonders viel Wasser in der Haut halten. Hyaluronsäure ist ein Beispiel dafür und in vielen NIVEA Produkten enthalten.
- Professionelle Optionen:
Lasertherapie, chemische Peelings, Mikroneedling und Mikrodermabrasion sind Beispiele für professionelle Behandlungen. Sprechen Sie mit Ihrer Dermatologin oder Ihrem Dermatologen, wenn sich Ihre Haut nach einer konsequenten Pflege zu Hause nicht verbessert.
- Denken Sie daran: Nicht jede Option ist für jede Haut geeignet. Holen Sie sich im Zweifel immer dermatologischen Rat, bevor Sie drastische Veränderungen im Lebensstil vornehmen oder neue Pflegeprodukte für Ihre Haut einsetzen.








