Nächtliches Schwitzen verhindern? So geht‘s

Gute-Nacht-Tipps gegen Schweiss Nächtliches Schwitzen muss nicht sein! Mit diesen Anti-Schweiss-Tipps für den Abend kommen Sie frisch und erholt durch die Nacht.

Was tun gegen starkes Schwitzen im Schlaf?

Dass wir im Schlaf schwitzen und so bis zu einen halben Liter Flüssigkeit pro Nacht verlieren, ist ganz natürlich, kann einem aber manchmal den Schlaf rauben. Für besonders heisse Sommernächte haben wir hier die besten Tipps gegen nächtliches Schwitzen.

Für erholsame Nächte: 6 Tipps gegen Schwitzen

1. Antitranspirant vor dem Schlafen auftragen

Das effizienteste Mittel gegen Schwitzen unter den Armen ist ein Antitranspirant. Die enthaltenen Aluminiumsalze verringern die Schweissproduktion und sorgen so für ein trockenes und frisches Hautgefühl – auch vor dem Zubettgehen.

Für erholsame Nächte: 6 Tipps gegen Schwitzen

2. Lockere Schlafkleidung

Tragen Sie weite Kleidung aus atmungsaktiven Fasern wie Baumwolle oder Leinen, damit die Luft zirkulieren und der Schweiss verdunsten kann. Auch Nacktschlafen ist eine Option. Bedenken Sie nur: Der Schweiss gelangt so direkt in Ihre Bettwäsche, welche Sie dann häufiger wechseln sollten.

Für erholsame Nächte: 6 Tipps gegen Schwitzen

3. Leichte Bettwäsche

Materialien wie Seide oder Schafschurwolle sind ideal für Menschen, die im Schaf schwitzen. Diese Stoffe fühlen sich angenehm kühl auf der Haut an, saugen Feuchtigkeit gut auf und sorgen die ganze Nacht für eine trockene Schlafumgebung – umso frischer können Sie in den Tag starten.

Für erholsame Nächte: 6 Tipps gegen Schwitzen

4. Luft ins Zimmer lassen

Das Schlafzimmer sollte mit ca. 18 Grad etwas kühler als Wohnräume sein. Wenn Sie mögen und es die Aussentemperatur zulässt, schlafen Sie mit offenem Fenster. Alternativ: Vor dem Schlafen gründlich lüften. In heissen Sommernächten sorgen nasse Tücher vor dem Fenster für Erfrischung.

Für erholsame Nächte: 6 Tipps gegen Schwitzen

5. Gesund und ausgewogen ernähren

Sie können nächtliches Schwitzen vermeiden, indem Sie am Abend auf scharf gewürzte, salzige, fettige und kohlenhydratreiche Mahlzeiten verzichten. Übrigens: Auch Alkoholkonsum beeinflusst die Aktivität der Schweissdrüsen.

Für erholsame Nächte: 6 Tipps gegen Schwitzen

6. Salbeitee trinken, weniger schwitzen

Salbeitee ist ein beliebtes Hausmittel gegen Schwitzen: Dafür 6 TL getrocknete Salbeiblätter (erhältlich in Apotheken) mit 1 l heissem Wasser übergiessen, 10 Min. ziehen lassen und lauwarm geniessen. Wer täglich einen Liter davon trinkt, kann schon bald einen positiven Effekt spüren.

Mit der richtigen Pflege vor Nachtschweiss schützen

Solange nächtliches Schwitzen nicht regelmässig auftritt, besteht kein Grund zur Sorge. Dann können selbst kleine Änderungen in der Pflegeroutine Linderung verschaffen. Erfahren Sie hier, was gegen Nachtschweiss hilft und welchen Einfluss extremes Schwitzen im Schlaf auch auf Ihre Haut haben kann.

Mittel gegen Schwitzen in der Nacht

Schon das Auftragen eines Antitranspirants vor dem Schlafengehen oder auch eine warme Dusche am Abend können nächtliches Schwitzen deutlich reduzieren.

Welchen Einfluss hat Nachtschweiss auf die Haut?

Schweiss besteht zum grössten Teil aus Wasser und Salz und ist nicht grundsätzlich schlecht für die Haut. Aber:

  • Wenn feuchte Kleidungsstücke auf der Haut reiben (z. B. Ärmel eines Tops in den Achselhöhlen), kann es zu Hautreizungen kommen.
  • Bei Menschen mit eher trockener Haut können die im Schweiss enthaltenen Salze die Haut noch mehr austrocknen und Juckreiz hervorrufen. 
  • Bei Mischhaut oder fettiger Haut kann sich das Hautbild verschlechtern: Schweiss bietet einen idealen Nährboden für Bakterien, die Unreinheiten begünstigen können. Deshalb gilt: Das Gesicht vor und nach dem Schlafen gründlich waschen.

Pflegeroutine für schnellschwitzende Haut

  1. Reinigen Sie Körperstellen, an denen Sie besonders stark schwitzen, am besten 2x am Tag – vor dem Schlafen und nach dem Aufstehen.
  2. Tipp gegen Geruch: Entfernen Sie regelmässig Ihre Achselhaare – auf glatter Haut riecht Schweiss weniger, weil sich geruchsbildende Bakterien dann nicht mehr so stark vermehren können.
  3. Duschen Sie am besten lauwarm. Durch die Temperatur wird die Haut stärker durchblutet und kann so die Wärme aus dem Köperinneren an die Umgebung abführen. 
  4. Wenn Ihre Haare durch den Nachtschweiss schneller fetten, empfiehlt es sich, nachts z. B. einen lockeren Dutt am Oberkopf zu binden. So kleben die Haare nicht im Nacken. Schöner Nebeneffekt: Durch die Nachtfrisur haben die Haare am nächsten Morgen mehr Schwung und Volumen.

Welche Ursachen kann starkes Schwitzen beim Schlafen haben?

Genau wie Schwitzen am Tag ist auch nächtliches Schwitzen meist eine unbedenkliche Körperreaktion. Wenn Sie aber ständig viel schwitzen, lohnt es sich, den Ursachen auf den Grund zu gehen.

Schwitzen im Schlaf: Mögliche Ursachen

  • Unregelmässige Schlafenszeiten stören den Biorhythmus, was mitunter nächtliches Schwitzen bedingt
  • Stress, psychische Belastungen und innere Unruhe können Schweissattacken auslösen
  • Scharfe oder schwer verdauliche Speisen am Abend
  • Hormonelle Schwankungen wie in der Schwangerschaft oder den Wechseljahren
  • Krankheiten und Medikamente: Nächtliches Schwitzen liegt z. B. häufig eine Erkältung oder Fieber zugrunde
  • Krankhaftes Schwitzen (Hyperhidrose) kann auch organische Ursachen haben, wie etwa Probleme mit der Schilddrüse

Nachtschweiss und seine Folgen

Grundsätzlich gilt: Schwitzen ist nicht nur normal, sondern erfüllt eine wichtige Aufgabe. Es dient der Temperaturregulierung des Organismus. Bei Hitze, beim Sport und eben auch im Schlaf erhöht sich die Körpertemperatur. Um sich vorm Überhitzen zu schützen, gibt der Körper Flüssigkeit über die Hautoberfläche ab – und kühlt sich so durch die Verdunstung von Schweiss herunter.

Kann nächtliches Schwitzen bedenklich sein?

In Einzelfällen kann extremes Schwitzen in der Nacht auch auf eine Krankheit hindeuten. Wenn Sie ohne erkennbaren Grund über einen längeren Zeitraum erheblich schwitzen, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen – um die Ursachen abklären und wenn nötig eine medizinische Behandlung einleiten zu lassen.

Entspannt einschlafen

Wer im Bett grübelt, nimmt Stress und Probleme mit in den Schlaf. Die Folge: Albträume und damit erhöhtes nächtliches Schwitzen. Versuchen Sie sich deshalb, abends gezielt Zeit für sich zu nehmen und zur Ruhe zu kommen – z. B. beim Lesen oder mithilfe Ihrer Lieblingsmusik.

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