Entdecken Sie NIVEA

Ich suche nach Informationen oder Produkten für

Haarausfall bei Männern: Was hilft?

Was du bei Haarausfall tun kannst und wie du vorbeugst

Sind Geheimratsecken die Vorboten für einen kahlen Kopf? Und kann Mann Haarausfall überhaupt stoppen? Antworten und Tipps gegen lichter werdendes Haar findest du hier.

Wenn sich die Haare lichten: Kleine Ursachenforschung

Volles Haar, ein Leben lang – davon träumst nicht nur du. Doch nicht jeder hat das Glück. Was dahintersteckt, wenn die Stirn höher und die Haare dünner werden und wann überhaupt von Haarausfall die Rede ist, verraten wir dir hier.

Haarausfall? Männer, keine Panik!

Du hast das Gefühl, deine Haare schwinden? In der Bürste und im Waschbecken landen plötzlich viel mehr Haare als sonst? Jetzt heisst es erstmal: Ruhe bewahren und beobachten. Dabei muss es sich nicht unbedingt um krankhaften Haarausfall handeln. Dass du gerade mehr Haare verlierst als sonst, kann auch harmlose Gründe wie einen Nährstoffmangel haben.

Wie viele Haare verliert Mann am Tag?

Im Schnitt verlieren Männer sowie Frauen 100 Haare am Tag – das klingt viel, ist aber ganz normal. Denn für jedes Haar, das seine Wachstumsphase überschritten hat und ausgeht, wächst ja auch ein neues nach. 

Manchmal verlieren wir auch mehr Haare, saisonal oder hormonell bedingt. Auch das muss noch kein Haarausfall sein. Wenn du aber über mehrere Wochen das Gefühl hast, deutlich mehr Haare als sonst zu verlieren, sodass vielleicht sogar deine Kopfhaut durchschimmert, lass deinen Hautarzt das Problem begutachten.

Lässt sich Haarausfall stoppen?

Jein. Haarausfall ist nicht gleich Haarausfall: Es gibt diverse Formen sowie Ursachen und somit auch verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Gehen die Haare aus, weil bestimmte Vitamine fehlen oder Erkrankungen vorliegen, lässt sich mit entsprechenden Präparaten entgegensteuern. Bei anlagebedingtem Haarausfall sieht das jedoch anders aus.

 

Wird eine Glatze vererbt?

Ja, Haarverlust kann in den Genen liegen. Erstaunlich ist aber, dass sich das „Glatzen-Gen“ mehrheitlich im Erbgut der Mutter befindet. Ob du eine Glatze bekommst oder nicht, verrät dir eher der Haarwuchs deines Grossvaters mütterlicherseits als der deines Vaters. Allerdings: Nicht immer sind die Gene schuld am Haarausfall.

Haarausfall bei Männern: Warum überhaupt und welche Formen gibt es?

  1. Was ist diffuser Haarausfall?
    Von diffuser Apolepzie – wie Mediziner diese Form nennen – spricht man, wenn die Haare am ganzen Kopf vorübergehend ausdünnen.

    Was passiert:
    Die Haarwurzeln bekommen zu wenig Nährstoffe, was den Wachstumszyklus der Haare stört und sie ausfallen lässt. Die Ursachen sind vielfältig – infrage kommen Infektionen, Eisenmangel, Diabetes oder eine Schilddrüsenunterfunktion.

    Was ist typisch: Die Haare werden insgesamt lichter, die Kopfhaut schimmert durch. Diese Form tritt allerdings häufiger bei Frauen als bei Männern auf.

  2. Was ist kreisrunder Haarausfall?
    Alopecia areata – so der Fachausdruck – ist eine entzündliche Haarausfall-Erkrankung.

    Was passiert: Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung, noch sind die Ursachen weitestgehend unklar.

    Was typisch ist: eine oder mehrere runde haarlose Stellen, auch im Bart oder am Körper ist dieser starke Haarausfall möglich.

  3. Was ist erblich bedingter Haarausfall?
    Androgenetische Alopezie – übersetzt also: männlicher Haarausfall.

    Was passiert: Haarwurzeln und Follikel bilden sich zurück, weil sie empfindlich auf das männliche Hormon Dihydrotestosteron (DHT) reagieren. Wann die Haare ausfallen, bestimmen die Gene.

    Was typisch ist: Geheimratsecken, lichte Stellen an der Stirn und später auch am Hinterkopf.

Oben weniger, unten mehr?

Gute Nachrichten für alle Bartfans: Während das Geschlechtshormon DHT dein Haupthaar im Alter möglicherweise schwinden lässt, kann es das Bartwachstum ankurbeln. Wenn sich die Haare also erblich bedingt auf dem Kopf lichten, darf Mann zumindest auf einen vollen Bart hoffen.

Shampoos, Tinkturen, Medikamente: Was tun bei Haarausfall?

Der Markt ist voll von scheinbaren „Wundermitteln“, die die Haare wieder sprießen lassen sollen. Doch eigentlich gibt es nur wenige Methoden, die wirklich Wirkung zeigen. Hier bekommst du einen kurzen Überblick.

Haarausfall: Was kann helfen?

Das kommt zunächst einmal ganz auf die Form des Haarausfalls an. Ist dein Haarverlust genetisch bedingt, kannst du mit Medikamenten weiteren Haarverlust gut eindämmen. Wenn du hingegen aufgrund eines Nährstoffmangels zweitweise mehr Haare lässt, können Nahrungsergänzungsmittel helfen. 

Aber wie gesagt: Zunächst solltest du in Erfahrung bringen, warum deine Haare ausfallen. Der erste Weg führt daher zum Hautarzt. Denn für eine erfolgreiche Therapie braucht es in jedem Fall eine Diagnose. Und: Je früher du dir eine Expertenmeinung einholst, desto besser stehen die Chancen, den Haarausfall zu stoppen.

Welche Mittel gegen Haarausfall gibt es?

  • Medikamente: Finasterid (als Tabletten) und Minoxidil (als Tinkturen) sind Mittel, welche die Haare zwar nicht zurückbringen, aber weiteres Ausfallen stoppen können.

    Bei beiden Mitteln sind Nebenwirkungen möglich, weshalb du die Anwendung unbedingt mit deinem Arzt besprechen solltest. Krankenkassen übernehmen die Kosten meist nicht.

  • Eigenhaartransplantationen: Verpflanzte Haarwurzeln überdecken lichte Stellen an Stirn oder Hinterkopf und bringen dir Haarfülle zurück. 

    Für haargenaue Infos zu Kosten und Ablauf des Eingriffs wendest du dich am besten an deinen Dermatologen. 

Was bringen Shampoos gegen Haarausfall?

Shampoos sind keine Haarwuchsmittel. Allerdings können kräftigende Pflegeprodukte für mehr Volumen sorgen und den Haaren am Ansatz optisch mehr Fülle verleihen. Ausserdem trägst du mit einer sorgfältigen Pflege dazu bei, dass deine Kopfhaut gesund bleibt – die beste Voraussetzung für guten Haarwuchs.

Power-Tipps für schütteres Haar

  • Pflegeprodukte für schütteres Haar stärken die Haare, sind aber gleichzeitig so leicht, dass die Standkraft am Ansatz erhalten bleibt. 
  • Mit Stylingprodukten gehst du am besten sparsam um, denn sonst nimmst du deinen Haaren optisch Fülle – liegen sie nämlich platt an, scheint die Kopfhaut stärker durch.
  • Beim Waschen gilt: Dreh das Wasser nicht zu heiss auf, um die Kopfhaut zu schonen. Auch beim Trocknen zahlt sich Fingerspitzengefühl aus – drück die Haare mit dem Handtuch trocken, anstatt grob zu rubbeln.
  • Oder mach gleich alles neu: Ein Haarschnitt kann helfen, lichte Stellen zu kaschieren. Und wenn du keine Lust hast, dir ständig über die Fülle deiner Haare einen Kopf zu machen, kommt für dich vielleicht eine Glatze infrage?

Diese Artikel könnten dich auch interessieren

Glatze rasieren: Anleitung und Tipps

Oben-ohne-Look statt schütterem Haar? Die ultimative Rasur-Anleitung findest du hier – inklusive Pflege-Tipps, damit sich deine Kopfhaut auch sehen lassen kann!

Und was braucht dein Bart?

Von den Bartpflege-Basics bis zum ultimativen Styling: Wir verraten dir, wie du deinen Bart den perfekten Look verpasst.

Erfahren Sie als erstes von Produktneuheiten & Aktionen

* Dieses Feld ist ein Pflichtfeld