Die Entwicklung vom Baby zum Kleinkind

Die Entwicklung vom Baby zum Kleinkind

Ein guter Start ins Leben Ihres Babys
Meilensteine in der Baby-Entwicklung: Holen Sie sich Tipps zur Pflege und Alltagsgestaltung in den ersten drei Lebensjahren Ihres Kindes.

Damit es Ihrem Schatz immer gut geht

In den ersten drei Lebensjahren überrascht Ihr Baby mit vielen neuen Entwicklungsschritten. Holen Sie sich hier wertvolle Tipps zur Pflege und Alltagsgestaltung Ihres Babys.

Eines können wir Ihnen versprechen: Dank zunehmender Erfahrung, unseren hilfreichen Infos und praktischen Pflegetipps werden Sie von der staunenden Säuglingsmama zur gelassenen Expertin im Laufe der Monate.

Die ersten 6 Monate: Immer mit der Ruhe

Monat 1: Hurra, Ihr Baby ist da! Erleben Sie die Freuden und Herausforderungen der ersten Monate bewusst und gelassen.


Keine Sorge: NIVEA Baby unterstützt Sie hier mit Tipps und zuverlässigen Produkten passend zu jeder Entwicklungsphase Ihres Babys.


Unser Tipp für die ersten Monate: Knuddeln und Küssen Sie Ihr Baby so viel Sie können, denn Nähe schafft Vertrauen und Geborgenheit. Welche Wichtigkeit Berührungen für die Mutter-Kind-Bindung haben, erfahren Sie in unserem Artikel „Berühren und wohlfühlen“.

Monat 1 bis 6: Stillen – so klappt es

Wenngleich längst nicht jede Frau die Brust gibt, gehört das Stillen zu den wertvollen Grundsteinen in der gesunden Baby-Entwicklung.


Der Milchfluss findet an beiden Seiten gleichzeitig statt, beginnen Sie am besten mit der schwereren Brust.


Sollte Ihr Baby einmal Probleme haben, die Brustwarze zu finden, legen Sie kurz einen kalten Lappen auf. Als Signal für den Seitenwechsel schieben Sie vorsichtig den kleinen Finger zwischen seine Kiefer.


Am besten stillen Sie alle paar Stunden und finden im Einklang mit Ihrem Baby einen Rhythmus.

Babys schlafen praktisch rund um die Uhr

Kleine Babys schlafen, wann sie wollen. Das ist ganz normal und gehört zur gesunden Baby-Entwicklung, denn im Mutterleib kannten sie keinen Tag-Nacht-Rhythmus. Wenn Ihrem Säugling die Augen zufallen, sollte er möglichst ruhig und behütet schlafen.


Für die Nacht braucht das Baby einen festen Platz – zum Beispiel in einem Beistellbett im Schlafzimmer der Eltern. Tagsüber schläft es praktisch an jedem gemütlichen ruhigen Ort, unterwegs zum Beispiel auch in einem Tragetuch.


Unser Tipp: Ein Schlafsack ist sicherer als eine Decke. Der Schlafsack kann nicht abgestrampelt werden, rutscht nicht ins Gesicht und versperrt auch bei unruhigem Schlaf nicht die Atemwege.

Essen und Trinken – was Mutter und Baby guttut

Betrachten Sie das Stillen als wertvolle Motivation, die gesunde Ernährung während der Schwangerschaft fortzusetzen. Vollkorn und Getreide, frisches Obst und Gemüse, Lebensmittel mit Kalzium und Eisen sind das Richtige für Sie und auch wichtig für die Baby-Entwicklung.


Wenn Sie jetzt – wie viele Mütter – öfter Heisshunger verspüren, gibt es vielleicht einen Zusammenhang mit mangelndem Schlaf. Halten Sie mit regelmässigen Zwischenmahlzeiten wie Joghurt, fettarmen Milchshakes, Salat oder vegetarischen Brotaufstrichen die Lust auf Süsses unter Kontrolle.


Bestimmte Lebensmittel oder Getränke sind während der Stillzeit nicht empfehlenswert, so zum Beispiel Koffein, Alkohol, Pfefferminztee, Zitrusfruchtsäfte und alle Arten von blähenden Lebensmitteln wie Kohl.


Allergische Reaktionen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten könnten sich auf Babys Haut, bei der Atmung oder bei der Verdauung zeigen. Sprechen Sie mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Kinderarzt. Unser Tipp: Zwölf Gläser Stilles Wasser pro Tag trinken.

6 Monate bis 1 Jahr: Jetzt kommt Bewegung ins Spiel

Ging es in den ersten Monaten eher um Schlaf und kuschelige Nähe, erweitert Ihr Baby jetzt ab Monat 6 sein Repertoire: Beim Wickeln versucht es, sich umzudrehen. 


Beim Krabbeln richtet es sich an Stühlen und Vorhängen auf. Beim Essen nimmt es die Dinge selbst in die Hand. Kurz: Das Baby fordert jetzt mehr Aufmerksamkeit. Und zaubert ständig ein Lächeln in Ihr Gesicht.

Das Ende der Stillzeit: Der Anfang neuer Freiheit

Sei es, dass der natürliche Milchfluss zurückgeht, dass Ihr Baby Zähne bekommt oder ein Wiedereinstieg in den Job ansteht – irgendwann kommt der Moment, an dem Sie ans Abstillen denken werden. Meist findet dieser Prozess ab dem 6. Monat statt.


Abstillen ist kein Thema, das Sie von heute auf morgen hinter sich bringen sollten. Ein sanfter Übergang ist die beste Strategie für eine gesunde Baby-Entwicklung. Füttern Sie zunächst nur einmal täglich zu und geben Sie ansonsten weiterhin die Brust.


Danach ersetzen Sie Schritt für Schritt eine weitere Still-Mahlzeit, bis sie komplett auf „externe" Nahrung umgestellt haben. Apropos „externe" Nahrung: Ob Sie Ihr Kleines zunächst mit Flasche oder gleich mit Löffel und Gläschen füttern, finden Sie individuell heraus.


Ein Tipp: Wenn möglich, legen Sie die Zeit des Abstillens in eine Phase, in der Sie mehr zuhause sind als unterwegs oder im Urlaub. In gewohnter Umgebung gelingen Fütter-Versuche einfach entspannter und Ihre neu gewonnenen Freiräume können Sie danach unbeschwerter geniessen.

Baby-Baden: So sind Mama und Baby in ihrem Element

Babys lieben Baden! Sie geniessen das warme Wasser, fühlen sich getragen und die Nähe von Mama oder Papa gibt ein sicheres Gefühl.


So gehts: Stellen Sie die Baby-Badewanne in einem Raum auf, der angenehm temperiert ist und wärmen Sie ein Baby-Handtuch mit Kapuze vor. Prüfen Sie mit dem Unterarm die Wasser-Temperatur – sie sollte bei 37 Grad Celsius liegen. Dann geben Sie einen milden Badezusatz wie z.B. NIVEA Baby Shampoo & Bath dazu und lassen Ihr Baby langsam ins Wasser gleiten.


Was Babys lieben, während sie ein neues Element entdecken: Planschen Sie fröhlich, setzen Sie ihm eine Schaumkrone auf den Kopf, geben Sie ihm buntes Badespielzeug zum Ausprobieren.


Wie wäre es nach dem Baden mit einer anschliessenden Baby-Massage, um den gemeinsamen Genuss zu verlängern? Dafür eignet sich beispielsweise das NIVEA Baby Pflege-Öl.

Unsere Pflegeprodukte für Babys




Von 1 bis 2 Jahren: Schritt für Schritt nach vorne

Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein grosser Schritt für Sie und Ihr Baby: das Laufen lernen


Zwischen dem 12. und 24. Monat beginnt Ihr Kind, auf eigenen Beinen zu stehen, die Welt aus einer höheren Ebene zu sehen und nach vorne zu gehen – auch im übertragenen Sinne. 


Sein Selbstbewusstsein wächst und das Baby will als Person wahrgenommen werden.

Laufen lernen – Schritt für Schritt

Manche Kinder lernen um ihren ersten Geburtstag herum zu laufen, andere erst, wenn sie 18 Monate alt sind. Wann auch immer Ihr Baby zu diesem Meilenstein bereit ist – haben Sie Geduld und forcieren Sie nichts. Man spricht von rund tausend Übungsstunden vom ersten Steh- zum ersten Gehversuch.


Wenn Ihr Baby Fortschritte macht, bestätigen Sie es. Bei kleinen Ausrutschern dürfen Sie ruhig gelassen bleiben, denn die Fallhöhe Ihres Kindes ist relativ gering. Auch bewegt sich Ihr Baby jetzt von Woche zu Woche schneller.


Schon bald wird es alle Ecken, Schränke und Türen entdecken, ohne dass Sie immer alles unter Kontrolle haben.

Mehr Beweglichkeit – Papi ist voll dabei

Spätestens mit dem Ende der Stillzeit, etwa nach dem 12. Monat, fühlen sich viele Mütter weniger „getaktet". Sie gewinnen ein Stück Ihrer Unabhängigkeit zurück. Auch wenn Ihre innere Uhr auf das Baby eingestellt bleibt – jetzt beginnt die Phase, in der sich Väter mehr und mehr einbringen und sich mit dem Baby länger als stundenweise von der Mutter entfernen können.


Einen ganzen Tag mit Baby zu den Schwiegereltern – kein Problem. Einfach mal am Bahnhof den Zügen zuschauen – warum nicht? Spontan ins Schwimmbad und das Babybecken ausprobieren – ein Riesenspass für Vater und Kind. Väter kommen oft auf ganz andere Ideen als Mütter und beginnen sich gerade dann mit verstärktem Engagement einzubringen, wenn aus dem zerbrechlichen Säugling ein properes Kleinkind geworden ist.


Dank eines kleinen Carepakets mit Trinkflasche, einer frisch gefüllten Brotzeitbox und einem Paket NIVEA Baby Toddies Feuchttücher für Kleinkinder steht einer unbeschwerten Vater-Kind-Zeit nichts im Wege.

Haare waschen – kein Drama

Warum locken sich Babyhaare so häufig? Weil sie sehr fein sind. Vielleicht sind Babys deshalb auch beim Haare waschen so empfindlich. Hier ein paar Tipps, wie aus der Notwendigkeit kein Drama wird:


Nehmen Sie sich Zeit und verbinden Sie das Haare waschen mit einem genussvollen Bade- und Spiel-Ritual. Bringen Sie das Thema Haare waschen gar nicht erst zur Sprache, reden Sie mit sanfter Stimme über alles Mögliche. Badeenten, Wassermühlen und andere Spielzeuge helfen zur Ablenkung; Stirn-Schilder leiten Wasser und Shampoo am Gesicht vorbei; ein beweglicher Duschkopf ist faszinierender und flexibler als ein Wasserstrahl aus dem Wasserhahn. 


Das beste Shampoo für Ihr Kind: Das NIVEA Baby Extra Mild Shampoo.

24. bis 36. Monat: Auf dem Weg zum Kindergartenkind

Wie die Zeit vergeht: Aus Ihrem Baby ist ein Kleinkind geworden! Sprache, Spiele und das Miteinander mit anderen Kindern werden immer wichtiger.


Und am Ende dieser Phase wartet auf die Kleinen die ganz grosse Herausforderung: Der Kindergarten – mit täglich neuen, spannenden Abenteuern.

Mit Sprache die Welt entdecken

Bereits im Mutterleib beginnt Ihr Kind, Sprache zu lernen. Wenn Ihr Kind etwa 30 Monate alt ist, wird es etwa 300 Wörter aufgeschnappt haben und einfache Sätze bilden. Seine verbalen Fähigkeiten zu fördern ist gar nicht kompliziert. Beziehen Sie Ihr Kind zum Beispiel so oft es geht in Familiengespräche mit ein. Oder achten Sie darauf, dass Sie seine Sprachversuche richtig wiederholen – mit einem Lächeln fühlt sich Ihr Kind nicht korrigiert, sondern verstanden. 


Im Gespräch mit ihm verwenden Sie sicherlich unbewusst einfache Wörter. Streuen Sie öfter auch mal „erwachsene" Ausdrücke ein, denn das gehörte Vokabular erweitert sein Repertoire. Sie kennen Kinderreime und Märchen? Prima, sie sind unterhaltsam und lehren neue Wörter. 


Falls Ihr Kind scheu ist: Unterstützen Sie Ihre Worte mit lebendigen Gesten – das stellt eine zusätzliche Sprachebene her. Unser Spiel-Tipp: Sie zeigen mit dem Finger auf einen Gegenstand, Ihr Kind nennt möglichst schnell das passende Wort dazu und umgekehrt.

Gemeinsam macht alles mehr Spass

Spielregeln für den Spielplatz


Der regelmässige Besuch von Spielplätzen wird jetzt zum Lieblingsritual für kleine Jungs und Mädchen. Neben Spiel und Spass warten aber auch Herausforderungen auf Ihr Kind: Wie äussert man Wünsche, wie setzt man sich durch, wie grenzt man sich ab? Warum teilt man Spielsachen, drängelt sich nicht an der Schaukel vor und wirft nicht mit Sand?


Um soziales Verhalten zu lernen, braucht Ihr Kind im richtigen Moment Ihr deutliches „Nein". Nutzen Sie bereits den Hinweg, um die Namen anderer Kinder aufzuzählen. So kommt die Vorfreude auf gemeinsame Spiele auf. Und: Nehmen Sie immer einen Vorrat mit namentlich gekennzeichnetem Spielzeug mit, wenn Sie mit der Familie unterwegs sind.

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