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NIVEA Produkte & Inhaltsstoffe

Unsere Produkte & Inhaltsstoffe

Bei NIVEA steht die Haut immer an erster Stelle

Seit mehr als 100 Jahren erforschen wir die Haut und suchen nach den besten, sichersten und effektivsten Hautpflege-Formeln. Als einer der führenden Experten für Hautpflege widmen wir uns mit modernster Forschung der Gesundheit und der natürlichen Schönheit der menschlichen Haut.

NIVEA Inhaltsstoffe: Produktsicherhei

Produktsicherheit: Wir gehen einen Schritt weiter

Diese Zahlen sprechen für sich: Mehr als 100 Jahre Erfahrung, fast 2.000 wissenschaftliche Studien pro Jahr und mehr als 1.000 NIVEA Experten, die in den Abteilungen für Forschung und Entwicklung arbeiten. Allein im Jahr 2018 haben wir weltweit mehr als 1.900 eigene Patente in NIVEA Produkten eingesetzt oder in der Forschung für zukünftigen Entwicklungen angewandt.

Wir geben uns nie damit zufrieden, bloss gesetzliche Vorschriften einzuhalten. Wir gehen stets noch einen Schritt weiter: Um den Verbrauchern weltweit die beste NIVEA Hautpflege zu bieten, sind unsere Qualitäts- und Sicherheitskriterien für Inhaltsstoffe und Produkte strenger, als es die gesetzlichen Vorschriften verlangen.

NIVEA Inhaltsstoffe: Rohstoffauswahl

Unsere Inhaltsstoffe sind hochwertig und sicher

Bei der Auswahl der Inhaltsstoffe für NIVEA Produkte setzen wir uns in vielerlei Hinsicht hohe Standards. Unsere Inhaltsstoffe sollen nicht nur hochwertig und sicher, sondern auch möglichst nachhaltig sein. Dabei ist die beste und nachhaltigste Lösung nicht zwangsläufig auch die naheliegendste – denn in einigen Fällen können synthetisch hergestellte Inhaltsstoffe tatsächlich die bessere Wahl für die Haut und Umwelt sein als ihre Alternativen natürlichen Ursprungs.
NIVEA Inhaltsstoffe im Überblick

Was steckt in unseren Produkten?

Verschiedenste Inhaltsstoffe sorgen dafür, dass unsere NIVEA Produkte ihre Grundfunktionen erfüllen und die Haut optimal und zuverlässig pflegen. Texturgeber und Emulgatoren machen sie geschmeidig, haptisch angenehm oder und leicht verteilbar. Konservierungsmittel halten NIVEA Produkte für eine lange Zeit frisch und sicher. Einige von diesen Inhaltsstoffen lösen jedoch – nicht zuletzt in medialen Diskussionen – immer wieder gesundheitliche Bedenken aus oder sie stehen in der Kritik, der Umwelt zu schaden. Vor diesem Hintergrund soll dieses Glossar einerseits über vermeintliche Risiken bestimmter Inhaltsstoffe aufklären. Andererseits finden Sie hier Informationen zu unseren charakteristischen Inhaltsstoffen, die den NIVEA Produkten jeweils ganz besondere Pflegeeigenschaften verleihen, indem sie die natürliche Funktion der Haut unterstützen.
Aluminiumchlorhydrat (ACH)

Aluminiumchlorhydrat (ACH)

Aluminiumchlorhydrat (ACH) ist eine Substanz aus der Gruppe der Aluminiumsalze. Es wird als Wirkstoff in Antitranspiranten eingesetzt. Aluminiumchlorhydrat kommt in der Natur vor, kann aber auch industriell hergestellt werden.

Was tut Aluminiumchlorhydrat?

Haben Sie sich jemals Gedanken über den Unterschied zwischen Antitranspiranten und Deodorants gemacht? Während Deodorants in erster Linie unangenehme Gerüche nach dem Schwitzen verhindern, vermindern Antitranspirante das Schwitzen selbst. Dies gelingt mit Hilfe von Aluminiumchlorhydrat (ACH), das die Schweissdrüsen verengt. Auf diese Weise schwitzen Sie weniger. Der Vorteil: Es entstehen keine feuchten Stellen auf der Kleidung und auch unangenehmer Körpergeruch bleibt aus.

Wie setzt NIVEA Aluminiumchlorhydrat ein?

NIVEA verwendet mit Aluminiumchlorhydrat in Antitranspiranten einen der effektivsten Wirkstoffe gegen die Schweissproduktion. Es blockiert den Schweissfluss im Achselbereich und hält zuverlässig frisch. Unsere Deodorants ohne schweisshemmende Wirkung sind hingegen frei von Aluminiumchlorhydrat. Hier kommen stattdessen antibakterielle Mittel zum Einsatz, die das das Wachstum von Bakterien hemmen. Denn unangenehmer Schweissgeruch entsteht erst, wenn diese Bakterien den Schweiss abbauen. Ob ein Antitranspirant oder ein Deo ohne Aluminium besser zu Ihren Bedürfnissen passt, das entscheiden Sie selbst.

Warum wird über Aluminiumchlorhydrat diskutiert?

Die Sicherheit von Aluminiumsalzen wurde in den letzten Jahren von vielen internationalen Expertengruppen wie etwa der Weltgesundheitsorganisation (WHO) untersucht. Bis heute konnte kein Zusammenhang zwischen der Verwendung von Antitranspiranten und Brustkrebs oder der Alzheimer-Krankheit festgestellt werden.

Als das dritthäufigste Element in der Erdkruste kommt Aluminium natürlicherweise in Trinkwasser, Obst, Gemüse, Getreide und Fleisch vor. Aus diesem Grund nehmen wir Aluminium mit unserer täglichen Nahrung auf. Den grössten Anteil hiervon scheiden wir über unsere Nieren wieder aus. Allerdings haben einige Menschen die Sorge, dass das Aluminium aus Antitranspiranten durch die Anwendung unter den Achseln über die Haut aufgenommen wird und sich so dessen Konzentration im Körper erhöht – und damit auch das Risiko für bestimmte Erkrankungen.

Entwarnung geben wissenschaftliche Studien mit menschlichen Probanden, in denen die Fähigkeit von Aluminiumchlorhydrat untersucht worden ist, durch die Haut zu dringen: Die Ergebnisse haben gezeigt, dass mit etwa 0,01 Prozent nur eine sehr geringe Menge des aufgebrachten Aluminiums in den Körper gelangt waren. Die Verwendung eines Antitranspirants unter normalen Bedingungen kann daher als sicher angesehen werden. Hinzu kommt: Sobald Aluminiumchlorhydrat mit Schweiss in Berührung kommt, wandelt es sich zu Aluminiumhydroxid. Diese feste und unlösliche Substanz kann die Hautbarriere nicht durchdringen und somit auch nicht in den Körper gelangen. Selbst wenn Sie ein Antitranspirant direkt nach der Rasur auftragen, nimmt die Haut keine grösseren Mengen an Aluminium auf. Es kann jedoch ein wenig brennen, da viele Antitranspirante auch Alkohol enthalten. Tipp: Warten Sie nach der Rasur eine Weile mit dem Auftragen oder verwenden Sie ein Produkt ohne Alkohol.

BHT (Butylhydroxytoluol)

BHT (kurz für Butylhydroxytoluol) ist ein Antioxidans, das in Lebensmitteln und Kosmetika eingesetzt wird. Viele Inhaltsstoffe verderben nach und nach, wenn sie mit dem Sauerstoff in der Umwelt reagieren. BHT schützt diese Inhaltsstoffe vor Oxidation und verlängert auf diese Weise ihre Lebensdauer.

Was tut BHT?

Fast alle Lebewesen brauchen Sauerstoff. Allerdings ist Sauerstoff stark reaktiv und lässt viele andere Stoffe oxidieren. Rost zum Beispiel ist das Ergebnis der Oxidation von Eisen. Öle und Fette werden ranzig, wenn sie oxidieren. Hier setzt BHT an. Bereits eine winzige Menge BHT unterbindet den Oxidationsprozess. Es wird in Lebensmitteln, Medikamenten und Kosmetik verwendet, um ihre Haltbarkeit zu verlängern.

Wie setzt NIVEA BHT ein?

Getreu unseren Grundsätzen verwenden wir nur wirklich notwendige Inhaltsstoffe und setzen diese verantwortungsvoll und kontrolliert ein. NIVEA nutzt BHT in weniger als 10 Prozent der Produkte. Kommt es zum Einsatz, dann nur in sehr geringer Konzentration – geringer als in vielen Lebensmitteln. Mit Hilfe von BHT verlängern wir die Haltbarkeit einiger unserer Cremes und Lotionen, Lippenpflege, Rasiergele und Duschöle. Ohne das Antioxidans würden die natürlichen Öle und andere Inhaltsstoffe verderben, an Wirksamkeit verlieren und merkwürdig riechen. Sehr kleine Mengen BHT finden sich auch in anderen parfümierten Produkten. Das liegt daran, dass die Hersteller und Lieferanten parfümierter Öle diese mit BHT vor Oxidation schützen und somit die Intensität des Dufts bewahren.

Warum wird über BHT diskutiert?

Es wird behauptet, dass BHT die Haut durchdringen und den menschlichen Hormonhaushalt stören kann. Substanzen, auf die dies zutrifft, werden als "endokrine Disruptoren" bezeichnet. Es gibt vereinzelte Studien, die festgestellt haben, dass BHT solche endokrinen Effekte hat. Allerdings sind diese Studien recht realitätsfern, denn die Probanden wurden in kürzester Zeit extrem hohen Dosen von BHT ausgesetzt. Die Konzentration von BHT in NIVEA Produkten ist hingegen sehr, sehr gering. Die uns vorliegenden Forschungsergebnisse zeigen keinen schädlichen Einfluss von BHT in den in der Kosmetik üblichen Konzentrationen auf den menschlichen Körper. Tatsächlich haben natürliche Lebensmittel wie Soja eine viel höhere endokrine Aktivität.

Die Anwendung von BHT gilt bereits seit langer Zeit als sicher – nicht nur in Kosmetikprodukten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) führte eine intensive Untersuchung durch, die bestätigt hat, dass BHT auch für die Verwendung in Lebensmitteln geeignet ist. Darüber hinaus gibt es keine Anzeichen dafür, dass BHT Allergien verursachen kann.

Aber ist BHT schädlich für die Umwelt? Ist es nicht, so die Erkenntnisse einer aktuellen Studie des Australian National Industrial Chemicals Notification and Assessment Scheme (NICNAS). Die Bewertung ergab, dass BHT kein signifikantes Risiko für die Umwelt darstellt.

Duftstoffe

Der Duft gehört zu den ersten Eindrücken, die Sie bei einem Kosmetikprodukt wahrnehmen. Verantwortlich für den angenehmen und sehr charakteristischen Geruch sind die enthaltenen Duftstoffe. Jeder Duft ist eine einzigartige Komposition aus verschiedenen Substanzen und Duftnoten – der durchschnittliche Duft enthält 30 bis 50 Duftstoffe. Die Duftkomponenten lassen sich einzeln verwenden, werden aber in der Regel zu einer Gesamtkomposition kombiniert. Natürliche Duftstoffe werden aus Pflanzen (z. B. ätherische Öle) oder anderen natürlichen Quellen gewonnen, während synthetische im Labor hergestellt werden. Düfte in Kosmetikprodukten sind meist eine Mischung aus beidem.

Was tun Duftstoffe?

Zahlreiche Studien zeigen, dass Düfte unser Wohlbefinden steigern und sich positiv auf unseren Geist auswirken. Je nach Zusammensetzung können sie beispielsweise eine beruhigende oder belebende Wirkung haben. Düfte lassen Kosmetika (und viele andere Produkte) angenehm und unverwechselbar riechen. Er macht aus aus dem blossen Auftragen einer Creme ein sinnliches Erlebnis und hilft uns unsere Individualität auszudrücken.

Wie setzt NIVEA Duftstoffe ein?

NIVEA verwendet in den meisten Produkten Duftstoffe. Unsere Düfte werden sorgfältig aus natürlichen und synthetischen Inhaltsstoffen zusammengestellt. Um sicherzustellen, dass jeder von uns verwendete Duftstoff sicher und stabil ist, haben wir eine Liste erstellt, in der die Höchstmengen für bestimmte Duftstoffe definiert ist. Ausserdem sind weitere verbindliche Anforderungen festlegt, um die Qualität und Sicherheit all unserer Duftstoffe zu gewährleisten. Diese geht weit über die bestehenden gesetzlichen Anforderungen hinaus. Unsere sogenannte Einschränkungsliste für Duftstoffe gilt auch für jeden unserer Lieferanten.

Warum wird über Duftstoffe diskutiert?

Wie alle Stoffgemische können auch Duftstoffe die Haut reizen, da sie viele verschiedene Inhaltsstoffe enthalten. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese Inhaltsstoffe natürlich sind, aus natürlichen Quellen gewonnen oder synthetisch hergestellt wurden. Ausserdem bedeutet das nicht, dass Personen mit empfindlicher Haut NIVEA Produkte mit Duftstoffen generell meiden müssen. Wir unterziehen die Duftstoffe in unseren Produkten einer genauen Prüfung und jeder verwendete Inhaltsstoff muss unseren strengen Kriterien der Hautverträglichkeit entsprechen.

Während Duftstoffe für die meisten Menschen unproblematisch sind, gehen Schätzungen davon aus, dass ein bis zwei Prozent der Bevölkerung allergisch auf bestimmte Komponenten von Duftstoffen reagieren. In der europäischen Kosmetikverordnung sind 26 Stoffe aufgeführt, die mit allergischen Reaktionen in Verbindung gebracht werden. Übersteigt die enthaltene Menge solcher Inhaltsstoffe einen bestimmten Grenzwert, müssen diese auf der Verpackung angegeben werden. Dank dieser Information können Sie gezielt solche Inhaltsstoffe meiden, auf die Sie möglicherweise empfindlich reagieren. Wann immer Sie allergische Reaktionen an sich beobachten, sollten Sie einen Arzt für einen Allergietest aufsuchen. Dieser kann den entsprechenden Duftstoff genau bestimmen, sodass Sie nicht grundsätzlich auf Produkte mit Duftstoffen verzichten müssen.

Eucerit

In gewisser Hinsicht ist Eucerit der Grundpfeiler der modernen Kosmetik – und der gesamten Marke NIVEA. Der vor über einem Jahrhundert entdeckte Emulgator ist bis heute wichtiger Bestandteil nicht nur unserer legendären NIVEA Creme. Eucerit ermöglicht die Mischung von öligen und wässrigen Teilen in Kosmetikprodukten. Die natürlich gewonnene Substanz wird aus Wollwachs extrahiert.

NIVEA Inhaltsstoffe: Eucerit

Was ist so besonders an Eucerit?

Die meisten Kosmetikprodukte bestehen aus öligen und wässrigen Bestandteilen. Die grösste Herausforderung ist, diese zu einer glatten, cremigen und stabilen Textur zu verschmelzen. Viele frühe Emulgatoren konnten Öl- und Wasser nur bei konstanten Temperaturen zusammenhalten. Deshalb war die Entdeckung von Eucerit ein Meilenstein in der Entwicklung der Hautpflege. Hergestellt aus gereinigtem Wollfett hält Eucerit ("das schöne Wachs") die Emulsionen auch bei Temperaturschwankungen stabil.

Wie setzt NIVEA Eucerit ein?

Für NIVEA ist Eucerit gleich in doppelter Hinsicht besonders: Es ist nicht nur ein wirksamer Emulgator, sondern auch ein wichtiger Bestandteil unserer legendären NIVEA Creme. Erst die Entdeckung von Eucerit Anfang des 20. Jahrhunderts machte es den Erfindern der NIVEA Creme (Oscar Troplowitz, Dr. Paul Gerson Unna und Isaac Lifschütz) möglich, eine stabile Hautcreme herzustellen. Die NIVEA Creme war geboren und revolutionierte die Kosmetikwelt.

Sie war vor über 100 Jahren hochmodern und ist auch heute noch eine Ikone. Die NIVEA Creme ist eine effektive Hautpflege und schützt die Haut vor dem Austrocknen. Dank ihrer guten Verträglichkeit ist sie für alle Hauttypen geeignet, auch für empfindliche Haut. Als eine der ersten Cremes, die wechselhaften Temperaturen standhält, konnte die NIVEA Creme rund um den Globus transportiert werden, wurde zu einem weltweiten Verkaufsschlager und machte NIVEA zur weltweit führenden Hautpflegemarke*.

*Quelle: Euromonitor International Limited; NIVEA als Dachmarke in den Kategorien Körperpflege, Gesichtspflege und Handpflege; im Einzelhandelswert, 2018.

Kreatin

Kreatin ist eine organische Verbindung, die der Körper natürlicherweise in Leber, Niere und Bauchspeicheldrüse produziert. Kreatin spielt eine Schlüsselrolle bei der Energieversorgung unserer Organe und wirkt wie eine Batterie, die Energie bindet, transportiert und freisetzt.

NIVEA Inhaltsstoffe: Kreatin

Was ist so besonders an Kreatin?

In der Haut wirkt Kreatin wie ein Energiespeicher. Allerdings verlangsamt sich die körpereigene Kreatinproduktion, wenn wir älter werden. NIVEA konnte nachweisen, dass das Kreatin in den Pflegeformeln unserer Produkte in die Haut eindringen kann. Auf diese Weise kann es dazu beitragen, einen höheren Anteil der hauteigenen Substanz zu erhalten.

Wie setzt NIVEA Kreatin ein?

NIVEA verwendet Kreatin in Kombination mit anderen Inhaltsstoffen wie dem Coenzym Q10 – insbesondere in Anti-Age-Produkten, wenn die Haut zusätzliche Energie von aussen benötigt.

Süsses Mandelöl

Süsses Mandelöl wird aus reifen Mandelkernen kalt gepresst und anschliessend verfeinert. Das goldene Öl der süssen, geschälten Frucht des Mandelbaums mit seinem milden, süss-nussigen Aroma wird seit vielen Jahrhunderten in der Medizin und in der Hautpflege eingesetzt.

NIVEA Inhaltsstoffe: Mandelöl

Was ist so besonders an süssem Mandelöl?

Mandeln sind lecker, nahrhaft und sehr gesund: Gleichzeitig ist das aus Mandeln gepresste Öl für alle Hauttypen gut verträglich – insbesondere für trockene und empfindliche Haut. Es hat einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren (etwa 90 Prozent) und enthält darüber hinaus etwa 20 bis 30 Prozent Linolsäure, den Hauptbestandteil der hauteigenen Lipide. Von aussen aufgetragen kann Linolsäure die Barrierefunktion der Haut unterstützen. Süssmandelöle wurden bereits in der alten chinesischen, griechisch-persischen und ayurvedischen Medizin geschätzt.

Wie setzt NIVEA süsses Mandelöl ein?

Kaltgepresstes, raffiniertes Süssmandelöl kommt in einer Vielzahl an NIVEA Produkten zum Einsatz. Alle unsere Mandelöle werden auf natürliche Weise und von höchster Qualität gewonnen. Aus 1.000 Kilogramm geschälten Mandelkernen gewinnen wir ca. 400 Liter Süssmandelöl. Nach dem Pressen bleibt von den Kernen eine Art Mandelkleie übrig. Diese verarbeiten wir in unseren Pflegeformeln für Masken und Peelings für Gesicht und Körper weiter.
Mikroplastik

Mikroplastik

Aktuell wird immer wieder über Mikroplastik in Kosmetik und Hautpflege diskutiert. Hier finden Sie einige Informationen von NIVEA zum Thema: Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Auswirkungen unserer Produkte auf die Umwelt nachhaltig zu verringern. NIVEA verwendet bereits seit 2015 keine Peeling-Partikel aus Polyethylen (PE) in Pflegeprodukten und gehört damit zu den ersten Marken, die auf diesem Feld aktiv geworden sind.

Enthalten NIVEA Produkte Peeling-Partikel aus Plastik?

NIVEA Inhaltsstoffe: Mikroplastik

Wir forschen bereits seit 2013 an Ersatzpartikeln. Seit Ende 2015 verwenden wir keine Peeling-Partikel aus Polyethylen mehr. Stattdessen enthalten die Produkte umweltfreundliche Alternativen, darunter biologisch abbaubare mikrokristalline Cellulose.

Belastet Plastik aus NIVEA Produkten Gesundheit und Umwelt?

NIVEA Inhaltsstoffe: Mikroplastik

Mikroplastik in der Umwelt stammt aus unterschiedlichen Quellen. Die Bedeutung von Kosmetik ist dabei aber vergleichsweise gering. Für die Haut ist Mikroplastik nach aktuellem Wissensstand unbedenklich. Dennoch forschen wir mit Hochdruck an diesem Thema.

Welche Alternativen zu Plastik verwendet NIVEA?

NIVEA Inhaltsstoffe: Mikroplastik

Der Verzicht auf Peeling-Partikel aus Mikroplastik war nur der erste Schritt. Bis spätestens 2020 werden wir in den Formeln unserer abwaschbaren Produkten auch vollständig auf andere feste synthetische Polymere verzichten.

1. Was ist Mikroplastik?

Mikroplastik bezeichnet feste Kunststoffteilchen, die fünf Millimeter oder kleiner, nicht wasserlöslich und nicht biologisch abbaubar sind (gemäß einer breit anerkannten Definition der UNEP, dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen).

Aus chemischer Sicht bestehen alle Mikroplastik-Partikel aus synthetische Polymeren. Das bedeutet jedoch nicht, dass alle synthetischen Polymere auch automatisch Mikroplastik sind und potenziell zum Problem der Verschmutzung der Weltmeere beitragen. Hier muss klar zwischen festen, nicht-löslichen Partikeln und löslichen Stoffen unterschieden werden.

Bei Mikroplastik unterscheidet man zudem zwischen primärem und sekundärem Mikroplastik. Während sekundäres Mikroplastik durch den Zerfall größerer Plastikteile entsteht, wird primäres Mikroplastik einigen Produkten bei der Herstellung bewusst hinzugefügt beziehungsweise bei der Nutzung freigesetzt. Gemäß diverser Studien ist die mengenmäßig bedeutsamste Quelle für Mikroplastik im Meer sekundäres Mikroplastik, also Fragmente aus größerem Plastikteilen.

2. Mikroplastik und synthetische Polymere: Was ist was? Und wie unterscheidet man die beiden?

Grundsätzlich handelt es sich bei um feste, künstliche und nicht wasserlösliche Polymere. Polymere wiederum sind lange Moleküle, die aus vielen gleichen kleinen Molekülen bestehen. Synthetisch hergestellte Polymere erfüllen in fester, flüssiger oder gelartiger Form vielerlei Funktionen im modernen Leben. Polymere kommen aber auch in der Natur vor, beispielsweise als Proteine, Zucker, Fette oder Kohlenhydrate.

Zum Begriff "Mikroplastik" gibt es bis heute keine weltweit verbindliche Definition, was teilweise zu einer Begriffsverwirrung führt. Weithin anerkannt ist jedoch die Definition der UNEP, dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen, auf die sich auch Beiersdorf bezieht: Danach sind "Mikroplastik-Partikel" feste Kunststoffteilchen, die kleiner als 5 Millimeter, nicht wasserlöslich und nicht biologisch abbaubar sind. Nicht alle synthetischen Polymere sind damit automatisch Mikroplastik.

In Kosmetikprodukten können verschiedene synthetische Polymere zum Einsatz kommen. Sie besitzen unterschiedliche Eigenschaften und Formen:

  • In der Vergangenheit haben wir kleine, feste Plastikpartikel in abwaschbaren reinigenden Körperpflegeprodukten (Peelings, Duschgels etc.) für ein hautfreundliches Peeling eingesetzt. Obwohl diese Kunststoffteilchen nur einen geringen Prozentsatz am allgemeinen Plastikmüllaufkommen ausmachen, hat Beiersdorf bereits 2013 vorsorglich entschieden, zukünftig keine Peeling-Partikel aus Polyethylen mehr zu verwenden, und sie durch umweltfreundliche Alternativen zu ersetzen. Seit Ende 2015 setzen wir keine Mikroplastik-Partikel aus Polyethylen mehr in unseren Produkten ein.
  • Andere kleine feste Polymere werden zum Beispiel als Trübungsmittel in einigen abwaschbaren Produkten wie Duschgels eingesetzt. Sie sind verantwortlich für die charakteristische cremige Textur und Farbe der Formel. Wir betrachten diese Stoffe ebenfalls als Mikroplastik und haben uns zum Ziel gesetzt, sie bis spätestens 2020 vollständig aus unseren ab- und auswaschbaren Produkten auszuformulieren und durch biologisch leicht abbaubare Alternativen zu ersetzen.
  • Einige lösliche und gelartige synthetische Polymere (teilweise auch als "flüssige Kunststoffe" bezeichnet), die unter anderem in Körperpflegeprodukten enthalten sind, werden auch im Kontext der Mikroplastik-Debatte thematisiert. Eine Unterscheidung ist allerdings wichtig, da sich die gelösten Stoffe in ihren physikalisch-chemischen und umweltrelevanten Eigenschaften wesentlich von Mikroplastik unterscheiden. Der Einsatz gelöster synthetischer Polymere ist vielfältig und führt selbst in geringen Mengen zu sehr viel besseren Produkteigenschaften. Als Stabilisator und Verdickungsmittel ermöglichen sie etwa eine bessere Dosierung und erhöhte Produktstabilität. Gelöste Polymere sind nach breit geteilter Expertenmeinung kein Mikroplastik und tragen nach aktuellem Wissensstand auch nicht zu einer Belastung der Meere mit Kunststoffen bei. Beiersdorf unterstützt jedoch die weitere wissenschaftliche Forschung auf diesem Gebiet, arbeitet an dem verstärkten Einsatz möglicher Alternativen und investiert kontinuierlich in die Weiterentwicklung seiner Produkte mit dem Ziel, ihre Umweltverträglichkeit zu verbessern.

3. Woher stammt Mikroplastik?

Mikroplastik stammt bei Weitem nicht nur aus Kosmetik- und Hautpflegeprodukten, sondern aus unterschiedlichen Quellen: Am häufigsten entstehen die Kunststoffteilchen aus größeren Plastikteilen, die nicht richtig entsorgt werden, den Abrieb von beispielsweise Reifen, Farben oder Kunstrasen entstehen sowie Fasern synthetischer Kleidung, die sich beim Waschen lösen. Durch Wettereinwirkung und Erosion bricht das Plastik in viele kleine Stücke, die schließlich winzig klein werden.

4. Welche Rolle spielt Mikroplastik aus Kosmetik in der Umwelt?

Der Beitrag von Kosmetikprodukten zur diskutierten Umweltbelastung durch Mikroplastik ist im Vergleich zu anderen Quellen sehr gering. Dies belegt beispielsweise eine Studie des deutschen Fraunhofer-Instituts zum Thema Kunststoffe in der Umwelt von 2018: Kosmetikprodukte sind hier erst auf Rang 17 aller ermittelten Quellen genannt. Auch die Weltnaturschutzorganisation IUNC (International Union for Conservation of Nature and Natural Resources) kam in einer wissenschaftlichen Berechnung 2017 zu dem Schluss, dass kosmetische Mittel für nur etwa zwei Prozent des "primären" Mikroplastiks als Quelle infrage kommen. Den größten Anteil tragen Synthetikkleidung (35 Prozent) und Reifen (28 Prozent) bei.Andere wissenschaftliche Untersuchungen zeigen zum Beispiel, dass der Anteil von Kosmetikprodukten am Gesamteintrag von Mikroplastik in die Nordsee lediglich zwischen 0,1 und 1,5 Prozent beträgt. Zu einem vergleichbaren Ergebnis kommt auch eine Studie des Umweltbundesamtes.

5. Ist Mikroplastik in Kosmetik schlecht für die Gesundheit?

Nein, absolut nicht. Das hat das Bundesinstitut für Risikobewertung 2014 und erneut 2018 in einer offiziellen Stellungnahme bestätigt. Dies gilt sowohl für die äußerliche Anwendung auf der Haut als auch für versehentlich verschluckte Mikropartikel. Alle Polymere, die wir einsetzen, müssen höchsten Sicherheitsanforderungen entsprechen; sie sind sehr gut hautverträglich und nicht allergen.

6. Wie sieht NIVEA das Problem Mikroplastik?

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über Kunststoff in den Weltmeeren haben wir frühzeitig Handlungsbedarf gesehen. Im Rahmen unserer Unternehmensstrategie achten wir sowohl auf die Qualität als auch auf den langfristigen ökologischen Einfluss unserer Produkte und übernehmen Verantwortung.

Deshalb setzt NIVEA schon seit Ende 2015 weltweit keine Peeling-Partikel aus Polyethylen in Pflegeprodukten mehr ein und hat sie durch umweltfreundliche Alternativen ersetzt. Außerdem arbeiten wir intensiv daran, bis 2020 auch andere mikroskopisch kleine feste Polymere als Inhaltsstoffe aus unseren abwaschbaren Produkten auszuformulieren.

7. Was ist statt Mikroplastik in den Peeling- und Reinigungsprodukten?

Je nach erforderlicher Größe und Farbe der Partikel haben wir diese größtenteils durch mikrokristalline Cellulosepartikel, eine Mischung aus mikrokristalliner Cellulose und Siliciumdioxidpartikeln oder Rizinuswachs, ersetzt. Cellulose ist ein biologisch abbaubares organisches Material, das auch in Pflanzenfasern vorkommt. Siliciumdioxid ähnelt in seiner chemischen Zusammensetzung dem Quarzsand, und Rizinuswachs ist ein natürlicher, biologisch abbaubarer Rohstoff mit einer harten, wachsähnlichen Konsistenz.

Die Ersatzpartikel sind bei gleicher Wirkung ebenso schonend und hautfreundlich wie ihre Vorgänger. Damit haben wir einen entscheidenden Schritt hin zu noch umweltfreundlicheren Produkten gemacht und zugleich sichergestellt, dass die hohe Qualität, die Verbraucher von uns erwarten, bewahrt bleibt.

8. Wie kann ich Mikroplastik erkennen? 

Für Verbraucher ist Mikroplastik zugegebenermaßen schwierig zu erkennen. Anhand der Inhaltsstoff-Deklaration (INCI) auf dem Produkt lässt sich nicht feststellen, ob Mikroplastik enthalten ist, d.h. ob die Stoffe in Form von festen Plastik-Partikeln im Produkt vorliegen. Die Bezeichnung eines Inhaltsstoffs allein sagt nichts über die physikalische Form und den Zustand des Stoffs im Produkt aus. Sie lässt auch keine Rückschlüsse auf den ökologischen Einfluss der Stoffe zu. Entsprechend sind Einkaufsratgeber oder Listen beispielsweise von Umweltorganisationen, die bestimmte INCI-Bezeichnungen als Beispiele für Mikroplastik aufführen, nicht aussagekräftig. Häufig handelt es sich bei den genannten Beispielen um gelöste synthetische Polymere, die kein Mikroplastik sind. Um nicht weiter zur Verwirrung der Verbraucher beizutragen, stellen wir selbst keine Listen mit Inhaltsstoffen zur Verfügung.

9. Warum verzichtet NIVEA nicht komplett auf synthetische Polymere?

Wir stehen im intensiven Dialog mit seinen Rohstofflieferanten, um verstärkt auf sogenannte "Bio-Polymere" zu setzen. Aus verschieden Gründen, wie mangelnder langfristiger Stabilität oder unzureichender Hautverträglichkeit, erfüllen die derzeit verfügbaren Bio-Polymere jedoch in vielen Anwendungsfällen nicht die weltweit üblichen Erwartungen der Konsumenten an Qualität und Wirksamkeit oder die hohen Standards, die wir bei unseren Produkten zugrunde legen. Wenn technisch möglich und hoher Qualität verfügbar, setzen wir jedoch bereits heute vorausschauend auf alternative Ersatzstoffe. Wir unterstützen zudem aktiv weitere wissenschaftliche Forschung zum Thema biologische Abbaubarkeit.

Zudem werden wir bis Ende 2020 weltweit auch auf Nylon als Inhaltsstoff in NIVEA Produkten komplett verzichten. Nylon-Stoffe setzen wir derzeit noch in einigen wenigen "Leave on"-Produkten ein, um das sensorische Hautgefühl beim Auftragen zu verbessern. "Leave on"-Produkte werden nicht abgewaschen, verbleiben also nach der Anwendung auf der Haut.

Momentan arbeiten wir intensiv an Lösungen und umweltfreundlicheren Formeln, die entsprechenden Projekte haben unternehmensweit eine hohe Priorität. Für Neuentwicklungen von Produkten haben wir den Einsatz von Rohstoffen auf Basis von Mikroplastik bereits seit Langem ausgeschlossen.

10. Es gibt mittlerweile verschiedene nationale Gesetze zu Mikroplastik – erfüllt NIVEA diese?

Bereits lange vor deren jeweiligem Inkrafttreten erfüllen Beiersdorf und seine Marken die Anforderungen sämtlicher geltender bzw. geplanter nationaler Gesetzgebungen zum Einsatz von Mikroplastik bzw. Microbeads in Kosmetik (u.a. in den USA, Frankreich, Italien, UK, Schweden). So haben wir bereits 2013 vorsorglich entschieden, zukünftig keine Peeling-Partikel aus Polyethylen mehr zu verwenden, und sie durch umweltfreundliche Alternativen zu ersetzen. Schon seit Ende 2015 setzen wir keine Mikroplastik-Partikel zu Peeling-Zwecken mehr in unseren Produkten ein.

Weitere Links zum Thema und zu Verbänden:

Parabene

Parabene

Parabene sind sichere und verträgliche Konservierungsstoffe, die eine wichtige Funktion für die Haltbarkeit und Sicherheit von Kosmetikprodukten erfüllen.

Was tun Parabene?

Ohne Konservierungsstoffe wäre das Verfallsdatum vieler Kosmetikprodukte nach dem Öffnen schnell erreicht. Sie würden in kurzer Zeit verderben. Verantwortlich dafür sind Mikroorganismen wie Bakterien und Schimmelpilze. Sie gelangen in erster Linie über den Kontakt mit unserer Haut ins Produkt, etwa wenn wir Creme mit dem Finger aus dem Tiegel entnehmen. In wasserhaltigen Kosmetika können sich Bakterien anschliessend leicht vermehren. Die Keime können nicht nur die Wirkung der Pflegeformeln beeinträchtigen, sondern auch zu Erkrankungen führen. Um dies zu vermeiden, kommen in einigen Kosmetikprodukten Parabene zum Einsatz. Sie verhindern, dass verderben, indem sie Bakterien und Pilze abtöten. Durch die Verwendung von Parabenen können wir entsprechend gewährleisten, dass die Qualität unserer Produkte über einen langen Zeitraum erhalten bleibt – ein entscheidender Aspekt für die Sicherheit der Verbraucher.

Wie setzt NIVEA Parabene ein?

Parabene werden nei NIVEA wie alle Inhaltsstoffe nur dort eingesetzt, wo sie sinnvoll sind. Viele Produkte wie etwa die klassische NIVEA Creme benötigt zum Beispiel keine Konservierungsstoffe, da ihre ölhaltige Rezeptur sie auf natürliche Weise vor der Bildung von Bakterien und Schimmelpilzen schützt. Mit 80 Prozent enthält sogar der Grossteil aller NIVEA Produkte keine Parabene. Babyprodukte sind darüber hinaus grundsätzlich frei von diesen Konservierungsstoffen.

Bei den übrigen NIVEA Produkten setzen wir Parabene ein, um Cremes und Co. haltbar und für die Verbraucher sicher zu machen. Dabei setzen wir ganz bewusst auf Parabene, weil dieser Konservierungsstoff bereits intensiv erforscht und gut verträglich für die Haut ist. Darüber hinaus erfüllt er ihren Zweck besonders zuverlässig.

Warum wird über Parabene diskutiert?

Immer wieder stehen Parabene in der Kritik von Verbraucherschützern, Medien und Naturkosmetikherstellern. Die Vorwürfe: Parabene würden sich im menschlichen Körper ablagern, Krebs verursachen und die Fähigkeit zur Fortpflanzung einschränken. Diese Befürchtungen haben sich jedoch als unbegründet erwiesen. Die Europäische Kommission und ihre wissenschaftlichen Beratungsgremien sowie die unabhängige US-amerikanische Bewertungskommission Cosmetic Ingredient Review (CIR) haben die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Parabenen wiederholt bestätigt.

Ebenfalls häufig diskutiert wird, dass Parabene den Hormonhaushalt negativ beeinflussen würden. Zwar ist es korrekt, dass in Laborversuchen viele unterschiedliche Stoffe eine hormonähnliche Wirkung haben – dazu gehören auch Parabene. Dies bedeutet aber nicht, dass es auch zu einer hormonelle Wirkung bei der Produktanwendung kommt. Gegen diese Annahme spricht, dass Konservierungsstoffe nur in kleinstmöglichen Mengen zum Einsatz kommen und die Produkte wiederum nur auf die Haut aufgetragen und nicht geschluckt werden. Sollten trotz allem winzige Mengen in den Körper gelangen, so wurde nachgewiesen, dass er diese zügig wieder abbaut. Auch nach der Einschätzung des deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung und der Stiftung Warentest sind Parabene sicher. Darüber hinaus ist dieser Konservierungsstoff im Allgemeinen gut verträglich: Wie alle Inhaltsstoffe können Parabene zwar vereinzelt Allergien auslösen, das geschieht allerdings sehr viel seltener als bei anderen Konservierungsmitteln.

PEG-Verbindungen

PEG steht für Polyethylenglykol. PEG-Verbindungen sind die Tausendsassa der Kosmetikwelt: Sie dienen als Emulgatoren, Bindemittel und Stabilisatoren.

Was tun PEG-Verbindungen?

PEG-Verbindungen erfüllen gleich mehrere Aufgaben auf einmal. Als Emulgatoren sorgen sie dafür, dass sich Öl und Wasser vermischen und schöne, glatte Cremes und Lotionen bilden. Sie machen es ausserdem möglich, dass sich Duftöle in wasserbasierten Produkten auflösen. In Shampoos und Duschgelen helfen sie, geschmeidigen Schaum zu erzeugen. PEG-Verbindungen sorgen zudem für ein weiches Hautgefühl und spenden der Haut Feuchtigkeit. Einige dieser PEG-Verbindungen haben auch eine reinigende Wirkung. Neben der Kosmetikindustrie kommen PEG-Verbindungen in der Pharmazie und Medizin zum Einsatz.

Wie setzt NIVEA PEG-Verbindungen ein?

NIVEA verwendet PEG-Verbindungen in Cremes, Lotionen, Duschgels, Shampoos und Badezusätzen. Sie erfüllen nicht nur eine Vielzahl von Funktionen, sie sind auch sehr hautfreundlich und sind nicht dafür bekannt, Allergien auszulösen.

Warum wird über PEG-Verbindungen diskutiert?

Immer wieder wird behauptet, dass PEG-Verbindungen durch die Haut in den Körper gelangen können. Dabei bestünde dann die Möglichkeit, dass sie potenziell schädliche Inhaltsstoffe mit sich führen und in den Organismus einschleusen könnten. Die Wahrheit dahinter ist: Es gibt viele verschiedene PEG-Verbindungen und sie verhalten sich nicht alle gleich. Einige Verbindungen machen die Haut tatsächlich durchlässiger – und das ist dann auch der gewünschte Effekt, wenn sie etwa in medizinischen Salben verwendet werden. Andere können die Hautbarriere nicht überwinden.

Ob die PEG-Verbindungen die Hautdurchlässigkeit beeinflussen, hängt letztendlich auch von ihrer Konzentration und anderen in der Pflegeformel verwendeten Inhaltsstoffen ab. Getreu unseres Anspruchs, nur sichere und notwendige Inhaltsstoffe zu verwenden, wählt NIVEA die Verbindungen in seinen Produkten sehr sorgfältig aus. Wir halten auch die Konzentration von PEG-Verbindungen niedrig genug, um eine sichere Anwendung zu gewährleisten. Bevor eine neue Formel marktreif ist, führen wir umfangreiche Tests durch. In dieser Testphase stellen wir sicher, dass die neue Formel die Haut nicht reizt, keine Allergien verursacht oder andere unerwünschte Wirkungen hat.

Q10

Das Coenzym Q10 ist ein Molekül, das unser Körper natürlicherweise selbst produziert. Es ist wichtig für den Energiestoffwechsel unserer Zellen und hilft ihnen zu wachsen, gesund zu bleiben und sich zu regenerieren. Als starkes Antioxidans bekämpft das Coenzym Q10 ausserdem freie Radikale. Diese hochreaktiven Moleküle können unter anderem DNA, Proteine und Lipide unserer Zellen schädigen.

NIVEA Inhaltsstoffe: Q10

Was ist so besonders an Q10?

Vereinfacht gesagt ist Q10 der Energie-Booster unseres Körpers. Dieser erzeugt den grössten Teil der Energie mit Hilfe dieses Coenzyms. Q10 ist besonders wichtig für Organe, die viel Energie benötigen, einschliesslich unserer Haut – dem grössten Organ des menschlichen Körpers. Damit sich gesunde, junge Haut regenerieren kann, benötigt sie Q10.

Mit zunehmendem Alter unserer Haut nimmt der Q10-Spiegel in unseren Hautzellen ab. Zusätzlich können andere Faktoren die Versorgung mit dem Coenzym negativ beeinflussen, darunter Stress, bestimmte Medikamente und UV-Strahlung. Lebensmittel wie Fleisch, Eier, Fisch, Nüsse, Kartoffeln, Brokkoli und Spinat sind gute natürliche Quellen für Q10. Darüber hinaus kann die äusserliche Anwendung von Kosmetikprodukten mit Q10 das natürliche Q10-Depot der Haut nachweislich auffüllen. Auf diese Weise wird der Energiestoffwechsel der Hautzellen unterstützt und die Anzahl der freien Radikale reduziert.

Wie setzt NIVEA Q10 ein?

Bereits seit Jahrzehnten nimmt NIVEA eine Führungsrolle in der Q10-Forschung ein. Wir waren in den 1990er-Jahren die Ersten, die Hautpflegeprodukte mit Q10 auf dem Massenmarkt eingeführt haben. Seither haben wir die Formulierung ständig weiterentwickelt. Das Q10 in NIVEA Produkten ist besonders hochwertig, ausgeklügelte Pflegeformeln sorgen dafür, dass die Haut es optimal aufnehmen kann. Dank regelmäßiger Studien und umfangreicher Forschungsarbeiten konnten wir unsere Q10-Produkte immer weiter verbessern und mit Inhaltsstoffen wie Kreatin oder dem Antioxidans Vitamin C kombinieren. Auf diese Weise können wir unsere Produkte auf unterschiedliche Hauttypen abstimmen.

Silikone

Silikone sind chemische Verbindungen, die außergewöhnlich geschmeidig und flüssig sind. Als Silikonöle verleihen sie Hautpflegeprodukten eine angenehme Textur, sodass sie sich leicht auftragen lassen.

Was tun Silikone?

Silikone können die sensorischen Eigenschaften von Kosmetikprodukten verbessern: Ohne sie wären Gesichtscremes und Lotionen härter und weniger angenehm zu handhaben. Chemisch gesehen sind Silikone eine Gruppe von Verbindungen, die Ketten aus Silizium- und Sauerstoffatomen enthalten, in Kombination mit weiteren Elementen. Sie sind äußerst temperaturbeständig, reagieren kaum mit anderen Stoffen und sind hautfreundlich. Darüber hinaus sind Silikone lebensmittelecht – vielleicht besitzen Sie einen Silikonspachtel oder eine Kuchenform aus Silikon. In der Kosmetik kommen Silikone als Silikonöle zum Einsatz: Die klare und geruchlose Flüssigkeit verleiht Lotionen, Cremes und anderen Produkten eine glatte, seidige Textur.

Wie setzt NIVEA Silikone ein?

NIVEA verwendet Silikone in rund 20 Prozent der Produkte – vorrangig in jenen, die nach dem Auftragen auf der Haut verbleiben wie Gesichtscremes und Lotionen sowie Deodorants. In Haarpflegeprodukten sind Silikone ein verlässlicher Schutz vor Frizz. Sie verhindern, dass sich die Haare statisch aufladen und hinterlassen weiches und geschmeidiges Haar. In flüssigen Deodorants sorgen sie dafür, dass sich die aktiven schweiss- und geruchshemmenden Inhaltsstoffe gleichmässig verteilen und nicht verklumpen.

Silikone sind nicht nur wahre Multitalente, sondern gelten auch als sicher und hautfreundlich. Sie schneiden sogar besser ab als einige natürliche Öle: Denn wenn natürliche Öle mit Sauerstoff reagieren, können die dabei freigesetzten Stoffe die Haut reizen oder Allergien verursachen. Silikonöle hingegen lösen nur selten Allergien aus und oxidieren nicht so leicht. Dies macht sie – neben ihrer hohen Gleitfähigkeit – hautverträglich und ideal für den Einsatz in der Kosmetik.

NIVEA Haarpflegeformeln sind leicht auswaschbar und lassen Ihr Haar in seiner ganzen Pracht erstrahlen. Trotzdem bieten auch Shampoos ohne Silikone sowie silikonfreie Spülungen an – damit Sie die Wahl selber treffen können.

Warum wird über Silikone diskutiert?

Immer wieder hört man, dass Silikonöle aus Kosmetikprodukten die Umwelt schädigen könnten. Denn wenn Silikone in Shampoos, Spülungen oder anderen Produkten ausgespült werden, gelangen sie in den Abfluss und landen im Abwasser. Tatsächlich sind Silikone sehr stabil und bauen sich daher nicht leicht ab.

In jüngster Zeit hat die European Chemicals Agency sogenannte zyklische Silikone als potenziell umweltschädlich eingestuft. Andere Behörden, z. B. in den USA und Kanada, stufen diese allerdings weiterhin als sicher ein. Diese zyklischen Silikone (nämlich D5 und D6) sind zudem nicht zu verwechseln mit den meisten anderen Silikonen, die nicht zur Gruppe der zyklischen Silikonen gehören und als sicher für die Umwelt gelten, da sie nach heutigem Kenntnisstand weder in Organismen anreichern noch giftig sind.

Nichtsdestotrotz beobachten wir die weiteren regulatorischen Entwicklungen genauso sorgfältig wie die wissenschaftliche Forschung zu zyklischen Silikonen. So treiben wir die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Produkte voran, um nicht nur die bestmöglichen Produkte für die Verbraucher, sondern auch für die Umwelt herzustellen.

Titandioxid-Nanopigmente (Mineralische UV-Filter)

Titandioxid ist eine mineralische, weisse Substanz, die als Pigment in Sonnenschutzmitteln, Lebensmittelfarben und anderen Bereichen eingesetzt wird. Nanopigmente sind winzige Partikel – eine Million Mal kleiner als ein Sandkorn. Titandioxid-Nanopigmente werden in der Kosmetik als mineralischer (bzw. physikalischer) UV-Filter eingesetzt. Auf die Haut aufgetragen, reflektieren und streuen sie UV-Strahlen und helfen dadurch, die Haut vor Sonnenbrand, vorzeitiger Hautalterung und Hautkrebs zu schützen.

Was tun Titandioxid-Nanopigmente?

Sie können sich Titandioxid-Nanopigmente wie einen Panzer um Ihren Körper vorstellen, der die UV-Strahlung von Ihrer Haut fernhält. Dieser Panzer besteht aus unzähligen winzigen Schilden, die so klein sind, dass jeder für sich genommen unsichtbar ist – während sie in millionenfacher Anzahl einen glatten weißen Mantel auf Ihrer Haut bilden. Genau so funktionieren Titandioxid-Nanopigmente. Sie reflektieren wie eine glänzende Rüstung UV-Strahlen, bevor diese die Haut und die DNA von Hautzellen schädigen können. Als mineralischer UV-Filter schützen sie diese Rüstung vor unmittelbaren Schädigungen wie Sonnenbrand, aber auch Langzeitfolgen wie Hautkrebs. Auf diese Weise helfen Titandioxid-Nanopigmente, Ihre Haut gesund und natürlich schön zu erhalten.

Wie setzt NIVEA Titandioxid-Nanopigmente ein?

NIVEA wählt für jedes seiner Produkte eine ausgewogene Kombination an UV-Filtern aus. Diese ist auf die jeweilige Anwendungssituation und die Bedürfnisse der Haut abgestimmt. Daher verwendet NIVEA auch Titandioxid in einigen seiner Sonnenschutzprodukte – und dabei stets in Kombination mit organischen (bzw. chemischen) UV-Filtern. So können wir Ihnen das Beste aus beiden Welten bieten: einen zuverlässigen Schutz vor UVA- und UVB-Strahlen, der einfacher aufzutragen ist als ein Produkt ausschließlich mit mineralischen UV-Filtern, sich angenehm auf der Haut anfühlt und gleichzeitig wasserfest ist. Trotzdem nicht vergessen: Nach dem Baden immer nachcremen!

Warum wird über Titandioxid-Nanopigmente diskutiert?

Es wird zum Teil behauptet, dass Nanomaterialien (zu denen auch Nanopigmente zählen) durch die Haut in den Körper gelangen und Schäden verursachen können. Selbstverständlich nehmen wir alle gesundheitlichen Bedenken und potenzielle Probleme ernst. Für Titandioxid (die einzigen Nanopigmente, die NIVEA in Sonnenschutzprodukten einsetzt) sind diese Bedenken allerdings nicht zutreffend. Zahlreiche umfangreiche Studien haben gezeigt, dass diese Inhaltsstoffe bei der Anwendung von Sonnenschutzmitteln die Hautbarriere nicht durchdringen. Unabhängige Behörden wie der Wissenschaftliche Ausschuss für Verbrauchersicherheit der Europäischen Kommission (SCCS), das Bundesinstitut für Risikobewertung und das EU-Programm NANODERM sind zu dem Schluss gekommen, dass Nanopigmente in Kosmetika bei Anwendung auf gesunder Haut unbedenklich sind.

Die NANODERM-Studie ergab außerdem, dass die winzigen Partikel nicht in tiefere Hautschichten gelangen. Entsprechend gelangen sie auch nicht in den Körper und stellen keine Gefahr für Ihre Gesundheit dar. Im Gegenteil: Sie schützen Sie vor Hautzellschäden und Hautkrebs. Aus diesem Grund sollten Sie die Sonne stets verantwortungsvoll genießen und Ihre Haut mit Sonnencreme schützen.

UV-Filter

UV-Filter schützen die Haut vor den negativen Auswirkungen des Sonnenlichts – etwa vor frühzeitiger Hautalterung, Sonnenbrand oder im schlimmsten Fall Hautkrebs. Im Allgemeinen gibt es zwei Arten von UV-Filtern: Organische (bzw. chemische) und mineralische UV-Filter, die jeweils unterschiedliche Wirkweisen aufweisen.

Was tun UV-Filter?

Sonnenschein wirkt sich in der Regel positiv auf unser Wohlbefinden aus: Die Sonnenstrahlen fördern die Produktion des Glückshormons Serotonin, sodass man vereinfacht sagen kann: Die Sonne macht uns glücklich. Ihr Licht verleihen uns einen strahlenden Teint und stimulieren die Vitamin-D-Produktion der Haut. Vitamin D ist wichtig für die Knochenstabilität und unsere Gesundheit im Allgemeinen.

Allerdings können UVA- und UVB-Strahlen des Sonnenlichts auch negative Auswirkungen auf unsere Haut haben:

  • UVB-Strahlen durchdringen die obere Hautschicht und sind für den schmerzhaften Sonnenbrand verantwortlich. Aufgrund ihres hohen Energielevels können UVB-Strahlen die DNA sogar direkt schädigen, was im schlimmsten Fall zu Hautkrebs führen kann.
  • UVA-Strahlen dringen tiefer in die Haut ein. Weil sie keine Schmerzen verursachen, bemerken wir sie meist gar nicht. Doch unbemerkt können sie freie Radikale bilden, die Zellen und DNA schädigen können, was ebenfalls zu Hautkrebs führen kann. UVA-induzierter Radikalstress kann zu Allergien und vorzeitiger Hautalterung führen: Für etwa 80 Prozent unserer Falten ist die UVA-Strahlung verantwortlich.

Die in unsere NIVEA Sonnenschutzprodukten enthaltenen UV-Filter schützen Ihre Haut vor den negativen Auswirkungen des Sonnenlichts. Deshalb ist es wichtig, die Sonne stets verantwortungsbewusst und mit ausreichend Sonnenschutz zu genießen. Zu den effektivsten Schutzmethoden gehört das Auftragen von Sonnenschutzmitteln. Dank der Innovationskraft der Forschungs- und Entwicklungsabteilungen hat NIVEA eine Vorreiterrolle bei Sonnenschutzprodukten eingenommen (die erste offizielle NIVEA-Sonnenschutzcreme wurde 1936 eingeführt). Heute ist NIVEA weltweit die Nummer eins unter den Sonnenschutzmarken.*

*Quelle: Euromonitor International Limited; NIVEA in der Kategorie Sonnenpflege, inkl. Sonnenschutz, After Sun und Selbstbräuner; im Einzelhandelsegment, 2018.

Wie setzt NIVEA UV-Filter ein?

Unsere NIVEA Sonnenschutzprodukte enthalten UV-Filter, die Ihre Haut vor den negativen Auswirkungen des Sonnenlichts schützen. Im Allgemeinen gibt es zwei Arten von UV-Filtern: Organische (bzw. chemische) UV-Filter absorbieren die UV-Strahlen und wandeln Energie in Wärme um. Sonnenschutzmittel mit organischen UV-Filtern lassen sich besonders leicht auftragen und sind anschließend nicht sichtbar. Neben organischen Filtern gibt es auch mineralische (bzw. physikalische) UV-Filter. Sie bestehen aus winzigen Partikeln, die nach dem Auftragen eine Art Schutzschild bilden. Sie reflektieren die UV-Strahlen, sodass sie der Haut nicht schaden können. Produkte mit ausschließlich mineralischen UV-Filtern sind jedoch weniger leicht auf der Haut zu verteilen als solche Produkte, die ausschließlich organische UV-Filter oder eine Kombinationen aus beiden UV-Filtern enthalten. Sie hinterlassen zudem einen mehr oder weniger deutlichen weißlichen Film auf der Haut – abhängig von der Höhe des Lichtschutzfaktors.

In NIVEA Sonnenschutzprodukten sind entweder ausschließlich organische UV-Filter enthalten oder Kombinationen aus mineralischen und organischen UV-Filtern. Wir wählen für das jeweilige Produkt eine ausgewogene Kombination aus, die auf die unterschiedlichen Anwendungssituationen und Bedürfnisse der Haut abgestimmt ist. So stellen wir nicht nur einen zuverlässigen Sonnenschutz sicher – sondern machen auch das Auftragen zu einem angenehmes Erlebnis.

*Quelle: Euromonitor International Limited; NIVEA in der Kategorie Sonnenpflege, inkl. Sonnenschutz, After Sun und Selbstbräuner; im Einzelhandelsegment, 2018.

Warum wird über UV-Filter diskutiert?

NIVEA ist bestrebt, negative Auswirkungen auf die Umwelt zu reduzieren. Dies umfasst natürlich auch Korallenriffe, die zu den vielfältigsten marinen Ökosystemen zählen. Etwa ein Viertel aller Meereslebewesen sind auf Riffe angewiesen. Es ist unbestritten, dass Korallenriffe auf der ganzen Welt durch verschiedene Faktoren bedroht sind. Die Ursachen für den Rückgang der Korallen sind komplex und vielfältig. Als die beiden Hauptursachen werden Temperaturanomalien und extreme Wetterbedingungen im Zusammenhang mit dem globalen Klimawandel angeführt. Hinzu kommen lokale Faktoren wie Umweltverschmutzungen an Land, durch Küstenentwicklung und Landwirtschaft, nicht nachhaltige Fangmethoden sowie eine zunehmende Zahl invasiver, korallenschädigender Arten.

Darüber hinaus stehen die UV-Filter Oxybenzon (Benzophenone-3) und Octinoxate (Ehylhexyl Methoxycinnamate) in dem Verdacht, dass sie in einer ausreichend hohen Konzentration Korallenriffe schädigen und etwa zu einer Korallenbleiche führen können. Korallen können die Bleiche zwar überleben, aber es strapaziert sie stark und fördert ihr Absterben. Als Reaktion darauf hat Hawaii als erster US-Bundesstaat ein Gesetz (SB 2571) verabschiedet, das den Verkauf von Sonnenschutzprodukten mit den UV-Filtern Oxybenzon (Benzophenone-3) und Octinoxate (Ehylhexyl Methoxycinnamate) verbietet. Das Gesetz wird am 1. Januar 2021 in Kraft treten.

  • Oxybenzon haben wir noch nie in unseren europäischen NIVEA SUN Produkten verwendet, da dieser UV-Filter nicht den hohen Anforderungen entspricht, die wir an unsere Sonnenschutzmittel stellen.
  • Octinoxate wurde bereits 2016 aus allen europäischen NIVEA SUN Sonnenschutzprodukten entfernt.

Das bedeutet, dass alle europäischen NIVEA SUN Sonnenschutzprodukte bereits vor dem Beschluss des Gesetzes im Jahr 2018 mit dem Hawaiianischen Riffgesetz konform waren.

Bei NIVEA verwenden wir ausschließlich UV-Filter, die unsere umfassende Sicherheitsbewertung und unsere strengen Qualitätsstandards erfüllen. Sonnenschutzmittel, insbesondere die darin verwendeten UV-Filter, sind zudem streng reguliert und werden kontinuierlich auf Sicherheit und Wirksamkeit überwacht. Das heißt, dass neue Inhaltsstoffe unseren strengen Anforderungen entsprechen müssen. Außerdem setzen wir keine Inhaltsstoffe mehr ein, wenn aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse im Nachhinein aufzeigen, dass diese umweltschädlich sind.Die Erforschung von UV-Filtern und deren Auswirkungen auf die Umwelt steckt jedoch noch in den Kinderschuhen und wurde bisher hauptsächlich unter Laborbedingungen durchgeführt. Es gibt daher noch keine wissenschaftliche Klarheit darüber, inwieweit UV-Filter unter realen Bedingungen Korallenriffe und die weitere Meereswelt beeinflussen.Wir wollen mit der Zeit gehen und mit den neuesten Erkenntnissen arbeiten, um erfolgreich mehr nachhaltige Innovationen voranzutreiben: Deshalb stehen wir im intensiven Austausch mit Wissenschaftlern, Nachhaltigkeitsexperten und unseren Lieferanten. So wollen wir die Umweltverträglichkeit unserer NIVEA SUN Sonnenschutzprodukte sicherstellen – und stetig verbessern.