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Wie oft sollten Kinder duschen oder baden?

Tipps zur richtigen Hygiene für zarte Kinderhaut

Ab wann können Kinder allein duschen und wie oft ist es überhaupt sinnvoll? Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund um die Hygiene der Kleinsten.

Richtig duschen oder baden: Tipps für Kids

Ist tägliches Duschen notwendig und welche Pflegeprodukte sind für junge Haut geeignet?

Kinder baden und duschen: Wie oft, wie warm, wie lange?

Die Haut von Kindern ist wesentlich dünner und empfindlicher als die von Erwachsenen. Ihre natürlichen Schutzmechanismen sind noch nicht voll ausgereift. Daher gilt:

  • Etwa 2- bis 3-mal in der Woche zu duschen oder zu baden, reicht für Kinder aus. Manchmal ist natürlich ein Waschgang mehr nötig: z. B. wenn die Kleinen im Meer oder Pool gebadet haben, schmutzig oder sehr verschwitzt sind.
  • An den Tagen dazwischen sind „Katzenwäschen“, bei denen nur die Achseln, Füsse und der Po gereinigt werden, vollkommen ausreichend.
  • Nicht länger als 5 bis 10 Minuten duschen oder baden, damit die Haut nicht zu stark aufweicht.
  • Die Wassertemperatur liegt bestenfalls zwischen 35 und 37 Grad, um empfindliche Kinderhaut zu schonen.
  • Wählen Sie spezielle Duschgele für Kinder. Sie enthalten mildere Inhaltsstoffe, weisen einen hautfreundlichen pH-Wert auf und sind somit besonders schonend zur Haut.
  • Gut zu wissen: Haarewaschen gelingt bei Kleinkindern am einfachsten in der Badewanne. Wählen Sie dazu ein Kindershampoo, das möglichst mild ist und nicht in den Augen brennt.

Wichtig: Ihr Kind hat Windpocken? Dann sollten Sie vom Duschen oder Baden vorerst absehen, weil sich der Juckreiz dadurch verschlimmern kann. Klären Sie mit dem Kinderarzt ab, was jetzt zu tun ist.

Vorsichtig abtrocknen

Gebadet oder geduscht? Super, dann schnell raus aus dem Wasser und hinein in Mamas Arme. Am besten tupfen sich die Kleinen mit weichen Handtüchern ab. Trockenrubbeln könnte die zarte Haut strapazieren.

Körperhygiene bei Kindern leicht gemacht: So gelingt es

Im Sandkasten spielen, barfuss laufen, durch Pfützen springen: Kindern ist Schmutz egal. Umso wichtiger ist es, die Kleinen an regelmässige Körperhygiene zu gewöhnen – aber was heisst das genau?

Kinderleicht: Hygiene-Tipps für die Kleinsten

Sollten Kinder lieber baden oder duschen?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Wie jeder Erwachsene entwickelt auch jedes Kind eine Vorliebe für das eine oder das andere Waschritual. Grundsätzlich gilt allerdings: Eine kurze Dusche ist schonender für die Haut. Denn ein ausgiebiges Vollbad belastet sie stärker, die Haut weicht auf und kann in der Folge austrocknen. Kurze, nicht zu heisse Bäder sind aber kein Problem.

Ab wann können Kinder duschen?

Wenn Kinder sicher allein stehen können und sich vor der Duschkabine und dem herabprasselndem Wasser nicht fürchten, steht dem ersten Duschversuch nichts im Wege. Natürlich sollte stets ein Elternteil dabei sein, um Hilfestellung zu geben. Ab etwa 6 Jahren ist das Duschen auch allein möglich. In der Nähe bleiben sollten Sie aber auch dann noch.

Ihr Kind hat keine Lust, zu duschen? Überhaupt nicht schlimm. Kinder lieben das Planschen und Spielen in der Badewanne. Warten Sie ab, bis der Nachwuchs von selbst Interesse für die Dusche zeigt.

Wie gewöhne ich Kinder ans Duschen?

Schon Babys lernen bei ihren ersten Bädern die Basis der Körperhygiene. Dieses Ritual dient der Sauberkeit und festigt die Eltern-Kind-Beziehung. Dadurch sind Kinder in der Regel an die Badewanne gewöhnt. Die Dusche ist für sie ein neues Terrain. Beginnen Sie daher langsam:

  • Trockenübung: Erklären Sie, wie das Duschen funktioniert. Zeigen Sie Duschkabine und Armaturen, lassen Sie das Wasser laufen – vielleicht sogar kurz über die Arme oder Füsse des Kindes fliessen.
  • Festhalten: Bei den ersten Duschversuchen gibt es Kindern ein sicheres Gefühl, wenn Mama oder Papa sie auf den Arm nehmen. Stellen Sie den Duschstrahl möglichst sanft ein, damit sich die Kleinen nicht erschrecken.
  • Rutschfest: Duschwannen können recht rutschig sein. Damit Eltern und Kinder nicht den Halt verlieren, sind Duschmatten ideal.
  • Bereitstellen: Am besten ist schon vorab alles in Reichweite, was Sie fürs Duschen benötigen: Schwamm, Kinderduschgel und Kindershampoo.
    Tipp:
    Kombiprodukte für Haut und Haar vereinfachen Eltern und Kindern die Reinigungsroutine unter der Dusche.

Früh übt sich

Baden und Duschen sind ein wichtiger Teil der Körperhygiene. Kinder müssen das erst lernen. Der Spass sollte dabei aber nicht zu kurz kommen. Gegen kurzes, vergnügtes Spielen beim Waschen spricht nichts. Im Gegenteil: Es hilft dabei, Kindern die Angst vor Wasser zu nehmen. 

Welche Pflege braucht Kinderhaut?

Damit Kinderhaut weich und gesund bleibt, spielt die richtige Pflege eine besonders wichtige Rolle – wobei der Spass natürlich nicht zu kurz kommen darf.

Softe Pflege für die Haut der Kleinsten

Pflegelotionen stärken den Schutzfilm empfindlicher Kinderhaut – und geben ihr nach dem Baden oder Duschen Feuchtigkeit zurück. Kinder sehen das aber weniger rational und lassen sich nicht unbedingt gerne eincremen.

Machen Sie doch ein kleines Ratespiel daraus:

  • Zeichnen Sie mit der Creme etwas auf den Rücken des Kindes – ein Gesicht, ein Herz, eine Wolke.
  • Ihr Kind rät, welches Creme-Kunstwerk es auf dem Rücken trägt.
  • Begriff nicht gefunden? Dann gibt‘s auf Armen oder Bauch weitere Rate-Chancen.

Worauf kommt es bei der Wahl der Creme an?

  • Verwenden Sie spezielle Produkte für Kinder. Sie sind extra für die Bedürfnisse von Kinderhaut konzipiert und enthalten meist weniger Zusatzstoffe.
  • Achten Sie auf besondere Hautverträglichkeit und hochwertige Inhaltsstoffe. Dazu gehört zum Beispiel Calendula oder Panthenol.
  • Berücksichtigen Sie auch die Jahreszeit. Im Winter benötigt Kinderhaut eher reichhaltige Pflege, die vor äusseren Einflüssen schützt. Im Sommer sind leichtere Formeln auf Wasserbasis ideal – die lassen sich leicht verteilen und ziehen schnell ein.

„Mama, ich kann das schon allein“

Auch beim Eincremen gilt: Kinder lernen am besten, wenn sie mitmachen dürfen. Motivieren Sie Ihr Kind dazu, sich selbst einzucremen – und unterstützen Sie es dabei spielerisch.

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