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Kinderhaare waschen und pflegen: Tipps für Eltern

Kein Ziepen, keine Tränen mit dem richtigen Kindershampoo

Wie oft brauchen Kinder eine Haarwäsche, wie empfindlich ist die Kopfhaut und welches Shampoo ist das richtige? Wir beantworten die wichtigsten Fragen zur Kinderhaarpflege.

Augen zu – und Haarewaschen: So klappt's

Auch bei Kindern sollte die Haarpflege nicht zu kurz kommen: Aber was genau bedeutet das? Wir verraten Ihnen, wie viel Pflege Kinderköpfe brauchen.

Was macht das Haarewaschen so wichtig?

Für viele Kinder ist Haarewaschen nicht gerade eine Lieblingsbeschäftigung. Dennoch sollten Eltern standhaft bleiben. Aus drei Gründen:

  • Kopfhygiene spielt eine wichtige Rolle beim Erhalt einer gesunden Kopfhautflora. Auf diese Weise kann das Haarewaschen beispielsweise einer trockenen Kopfhaut oder auch Schuppen vorbeugen.
  • Staub, Schmutz und Talg lagern sich im Haar ab. All das muss irgendwann wieder runter, damit die Haare nicht verfilzen oder ungepflegt aussehen.
  • Für die Entwicklung von Kindern ist es wichtig, ein gesundes Mass an Körperpflege zu lernen. Regelmässige Haarpflege gehört dazu. 

Haarwäsche bei Kindern: Ab wann überhaupt?

Auch Babys wäscht man den Kopf. Ein Shampoo braucht es dazu aber noch nicht. Es genügt, den feinen Flaum beim wöchentlichen Babybad mit einem weichen Waschlappen abzuwischen. Shampoos sind erst nach dem ersten Lebensjahr notwendig, wenn die Haare schon ein Stück länger sind.

Welches Shampoo ist das richtige für Kinder?

  • Hauptsache sanft: Gute Kindershampoos sind mild und entsprechen dem natürlichen pH-Wert der Kopfhaut, um die empfindliche Kinderhaut zu schonen.
  • Gut verträglich: Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Hautverträglichkeit von Kindershampoos klinisch und dermatologisch bestätigt ist. Entsprechende Hinweise finden sich auf der Verpackung.
  • Kein Brennen: Kindershampoos sollten zudem besonders augenverträglich sein, damit es keine Tränen gibt – selbst wenn etwas Schaum in die Augen kommt.
  • Praktisch: Der Nachwuchs hat keine Lust auf Haarewaschen? Dann sind Kombiprodukte für Haut und Haar eine gute Wahl. Sie erleichtern Eltern und Kindern das Haarewaschen und Duschen, denn Körper- und Haarpflege lassen sich damit ganz unkompliziert in einem „Abwasch“ erledigen.
  • Auf der Suche nach dem Lieblings-Kindershampoo: Testen Sie einfach aus, welche Düfte, Farben und Schaumblasen Ihr Nachwuchs am liebsten hat.

Ist tägliches Haarewaschen wirklich nötig?

Nein. Kinderhaare fetten in der Regel nicht so schnell nach, weshalb ein bis zwei Haarwäschen pro Woche genügen. Nach Bedarf natürlich mehr – wenn z. B. das halbe Frühstück im Haar gelandet ist. Übrigens: Mit Start der Pubertät fetten die Haare stärker, was häufigeres Haarewaschen nötig macht.

Kinder-Haarwäsche: Ohne Geschrei und Tränen

Viele Kinder lieben Wasser – im Planschbecken, in der Badewanne, aber bitte nicht in den Haaren. Das empfinden die Kleinen schnell als unangenehm. Was Sie tun können, um das Pflegeritual etwas angenehmer zu gestalten:

  • Badewanne statt Dusche: Die Atmosphäre ist ruhiger als in der Dusche, Kinder können sitzen und sich beim Ausspülen bequem nach hinten lehnen. Grosser Vorteil: Viele Kinder haben einen Riesenspass am Baden, nutzen Sie diese positive Stimmung.
  • Shampoo-Schutz für Kinder: Meist stören sich die Kleinen am Schaumwasser, das beim Ausspülen über das Gesicht und die Augen läuft. Halten Sie in dem Fall z. B. einen Waschlappen an die Stirn oder vor die Augen des Kindes, der den Schaum auffängt. Oder Sie setzen den kleinen Tauchern eine Schwimmbrille auf und machen aus dem ungeliebten Waschritual ein kleines Abenteuer.
  • Friseur spielen: Ihr Kind lässt sich die Haare nicht in der Badewanne waschen? Dann hilft vielleicht ein Ortswechsel. Stellen Sie einen hohen Stuhl vor das Waschbecken, legen Sie ein Handtuch um den Hals und waschen Sie die Kinderhaare wie beim Friseur.
  • Selber machen lassen: Kinder lieben es, kleine Aufträge selber zu erledigen – auf die Shampooflasche drücken, die Haare einschäumen oder die Brause halten. Überlassen Sie so viel wie möglich den kleinen Händen und belohnen Sie den Einsatz.

Badespass für die Kleinen: Spielen erlaubt

Wenig funktioniert so gut wie Ablenkung. Ob Spielzeug in der Badewanne, Toben im Badeschaum oder witzige Schaumfiguren auf den Kopf formen – spielerisch ist das Haarewaschen nur halb so schlimm.

Haarpflege-Tipps für Kinder

Nach dem Waschen sind feine Kinderhaare oft verknotet. Da sind Ziepen und Tränen meist vorprogrammiert. Das muss aber nicht sein: mit unseren Tipps zum Haarekämmen.

Kinderhaare kämmen in 5 Schritten

  1. Denken Sie schon beim Waschen daran, die Haare nicht zu wild einzuschäumen und nutzen Sie ein Shampoo mit glättendem Effekt. Praktisch sind Kombiprodukte, die auch eine Spülung enthalten. Anschliessend lassen sich die Haare leichter entwirren.
  2. Ähnliches gilt für das Abtrocknen. Drücken Sie die Haare sanft trocken. Wenn Sie mit dem Handtuch stark rubbeln, entstehen schnell Knoten im Haar – die sich schwerer auskämmen lassen. 
  3. Nach dem Waschen helfen spezielle Pflegesprays für Kinder, die Haare geschmeidiger zu machen. Sie glätten die Struktur des einzelnen Haares, wodurch Kamm oder Bürste besser durchkommen.
  4. Nasses Haar sollten Sie nur grob entwirren, um es nicht zu strapazieren. Einfach mit den Fingern hindurchfahren – und erst richtig kämmen oder bürsten, wenn die Haare gut vorgetrocknet sind.
  5. Starten Sie beim Kämmen oder Bürsten nicht am Ansatz, sondern an den Spitzen. Arbeiten Sie sich dann langsam die Längen hoch. Halten Sie dabei die jeweilige Haarsträhne fest in der Hand, um nicht permanent an der Kopfhaut zu ziehen.

Kinderhaare föhnen oder nicht?

Zum Föhn greifen Sie lieber nur, wenn es ganz schnell gehen muss. Dann mit reichlich Abstand (etwa 20 Zentimeter) am besten auf Kaltstufe föhnen. Denn heisse Luft kann zu trockener Kopfhaut führen und die Haare stressen.

Kamm oder Bürste: Was gefällt Kindern besser?

Mit einem grobzinkigen Kamm am besten die Haare nur locker entwirren. Bürsten mit weichen, abgerundeten Borsten fühlen sich angenehmer an, weil sie nicht so über den Kopf kratzen. Für lange Haare empfehlen sich spezielle Anti-Ziep-Bürsten mit längeren und kürzeren Borsten.

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