Haarentfernung mit Wachs: Die Pflege danach

Haarentfernung mit Wachs: Tipps für die Pflege danach

So lassen sich Hautirritationen vermeiden
Waxing garantiert bis zu vier Wochen glatte Haut – verursacht häufig aber auch Reizungen. Erfahren Sie, wie Sie mit der richtigen Pflege eingewachsenen Haaren und Pickelchen entgegenwirken können.

Enthaarung mit Wachs: Die wichtigsten Infos

Was passiert bei der Haarentfernung mit Wachs überhaupt? Und unter welchen Umständen sollten Sie besser von einer Waxing-Behandlung absehen?

Warmwachs basiert auf Bienenwachs

Für die Behandlung mit Warmwachs wird Bienenwachs auf eine Temperatur von ca. 40 Grad erhitzt. Anschliessend lässt sich das Wachs mit einem Spatel direkt auf die Haut auftragen.

Lang anhaltend glatte Haut mit Waxing

Haare mithilfe von Warm- oder Kaltwachs samt Haarwurzel ausziehen – das ist zwar nicht ganz schmerzfrei, aber nachhaltiger als rasieren. Es dauert länger, bis Stoppeln auf der Haut erscheinen. Eine erneute Haarentfernung ist meist erst nach drei oder vier Wochen nötig. Plus: Regelmässiges Waxing kann die Haarwurzel dauerhaft schädigen und so dazu führen, dass weniger und feinere Haare nachwachsen. Das wiederum bedeutet: länger glatte Beine.

Wann sollten Sie von Waxing absehen?

Bei Neurodermitis, Narben oder starken Krampfadern sollten Sie auf eine Haarentfernung mit Wachs lieber verzichten, um die Haut nicht zusätzlich zu strapazieren. Ausserdem ist es sinnvoll, den Waxing-Termin zu vertagen, wenn Sie einen Sonnenbrand haben. Die Haut braucht dann Ruhe, um sich zu regenerieren. Waxing würde sie jedoch zusätzlich beanspruchen.

Ansonsten gilt: Gesunde Haut können Sie problemlos regelmässig wachsen. Allerdings kann die Behandlung die Haut irritieren. Umso wichtiger ist die richtige Pflege im Anschluss.

Tipps für die Haarpflege nach dem Waxing

6 Tipps für die Haarentfernung mit Wachs

  • Die ideale Haarlänge fürs Waxing: etwa 5 Millimeter. Wesentlich kürzere Härchen kann das Wachs nicht ausreichend greifen.
  • So geht‘s: Warmes Wachs mit einem Holzspatel in Wuchsrichtung der Haare auftragen. Einen Stoffstreifen darüberlegen, andrücken und nach kurzem Abkühlen abziehen. Streifen und Spatel sind meist im Waxing-Set enthalten.
  • Das Abreissen entgegen der Wuchsrichtung ist effizienter, strapaziert gleichzeitig aber die Haut und kann eingewachsene Haare begünstigen. Die schonende Variante: Abziehen in Wuchsrichtung.
  • Es kann sein, dass Sie beim ersten Waxing nicht alle Härchen erwischen oder die Haare oberhalb der Wurzel abbrechen. Dann empfiehlt es sich, nachzuarbeiten, sobald die Härchen die Mindestlänge erreicht haben.
  • Tipp für sanfteres Wachsen: Die jeweilige Hautpartie mit der Hand etwas straffen, wenn Sie den Waxing-Streifen abziehen.
  • Wachsrückstände auf der Haut lassen sich mit Babyöl entfernen.

Perfekt für Waxing-Einsteiger

Kaltwachsstreifen sind besonders unkompliziert in der Anwendung: Die Streifen zwischen den Händen erwärmen, in Haarwuchsrichtung auf die Haut drücken und anschliessend mit einem Ruck abziehen.

Lieber Kalt- oder Warmwachs?

Ob Kalt- oder Warmwachs: Beide Methoden eignen sich für die Heimanwendung. Wofür Sie sich entscheiden, ist letztlich Geschmackssache. Die Varianten haben ihre Vorzüge:

Warmwachs öffnet die Poren. Dadurch lassen sich die Haare leichter entfernen. Vorteil: weniger Schmerzen, sanfter zur Haut.

Allerdings ist die Behandlung mit Warmwachs etwas aufwendiger und bedarf gewisser Vorsicht: Das Wachs sollte beispielsweise keinesfalls heisser als 40 Grad sein, um Verbrennungen zu vermeiden.

Kaltwachs ist einfach anzuwenden und ideal für diejenigen, die noch wenig Erfahrung mit Waxing haben: Die Streifen mit den Händen erwärmen, aufkleben, abziehen – fertig!

Bei der Kaltwachs-Anwendung brechen die Haare jedoch häufiger ab und bleiben als Stoppeln stehen.


Haare entfernen: So bereiten Sie die Haut aufs Waxing vor

Die Haarentfernung mit Wachs schmerzt ein wenig – das lässt sich kaum vermeiden, etwas abmildern aber schon: Indem Sie z. B. vorher warm duschen oder baden, um die Poren zu öffnen. Die Haarwurzeln lassen sich so sanfter lösen, was das Ziepen verringert und vor Hautirritationen schützt. Ein leichtes Peeling im Vorfeld entfernt abgestorbene Hautschüppchen und kann eingewachsenen Haaren vorbeugen. Wichtig ist, dass die Haut bei der Anwendung vollständig trocken ist, damit das Wachs hält.


Das sollten Sie nach dem Waxing beachten

Eine Haarentfernung mit Wachs sorgt für glatte Haut über Wochen, kann aber auch Hautirritationen wie Rötungen und Bibeli zur Folge haben. Mit diesen Tipps können Sie gereizte Haut nach dem Waxing beruhigen.

4 Tipps für die Pflege nach der Haarentfernung mit Wachs

Gönnen Sie der Haut nach der Enthaarung mit Wachs etwas Ruhe: Tragen Sie z. B. nur eine leichte Body Lotion auf, um die Haut vor Irritationen zu schützen.

Eincremen nach dem Waxing?

Auf eine Behandlung mit Wachs können Hautirritationen und Juckreiz folgen. Deshalb ist die Pflege der betroffenen Hautstellen besonders wichtig:

  1. Direkt nach der Haarentfernung mit Wachs keine reichhaltigen Cremes auf die behandelten Hautpartien auftragen. Besser geeignet sind leichte After Shave Body Lotions: Nicht-fettende Pflegeformeln mit Panthenol beruhigen die Haut nicht nur nach der Rasur, sondern auch nach einem Waxing und beugen dadurch Hautirritationen vor.
  2. Nach einer Behandlung im Gesicht oder unter den Armen sollten Sie mindestens einen halben Tag auf Make-up und Deodorants verzichten, um die Haut nicht zusätzlich zu reizen.
  3. Einige Tage nach der Haarentfernung empfiehlt es sich, die Haut mit einem Konjac-Schwamm leicht zu peelen. Die Anwendung mit dem Naturschwamm entfernt abgestorbene Hautschüppchen – so bleiben die Wachstumskanäle der Haare frei. Die beste Voraussetzung dafür, dass eingewachsene Haare ausbleiben.
  4. Vermeiden Sie ein bis zwei Tage nach der Enthaarung Schwimmbäder, exzessive Sporteinheiten und Saunagänge. Chlor und übermässiges Schwitzen würden die Haut zusätzlich stressen.

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