Sugaring: Haarentfernung mit Zucker

Anwendung und Tipps zur Hautpflege

Das „Zuckern“ verspricht lange glatte Haut – fast ohne Schmerzen. Lesen Sie hier, wieso ein Sugaring so schonend ist und wie Sie es zu Hause selber machen können.

Sugaring: Haarentfernung fast ohne Schmerzen?

Was ist der Unterschied zwischen Sugaring und Waxing? Erfahren Sie, warum die Enthaarung mit der Zuckerpaste so sanft zur Haut ist und in welchen Fällen Sie von der Methode trotzdem lieber absehen sollten.

Glatte Haut auf sanfte Weise

Die Zuckerpaste mit den Fingern oder einem Spatel auftragen. Anschliessend in wenigen ruckartigen Bewegungen in Wuchsrichtung der Haare wieder abziehen – anders als bei den meisten Waxing-Methoden sind Papier- oder Stoffstreifen überflüssig.

Lieber Waxing oder Sugaring?

  • Die Sugaring-Haarentfernung ist im Vergleich zum Waxing weitgehend schmerzlos. Der Grund: Die Zuckerpaste zieht nur die Haare und nicht wie Wachs auch lebende Hautzellen ab. 
  • Eingewachsene Haare und Hautirritationen treten nur selten auf. Denn die Haare werden in und nicht – wie beim Waxing – entgegen der Wuchsrichtung gezogen.  
  • Keine Verbrennungsgefahr: Anders als Wachs kommt die Zuckerpaste körperwarm auf die Haut.
  • Zuckern ist zeitintensiv: Im Gegensatz zum Waxing lassen sich immer nur kleine Areale nacheinander enthaaren.
  • Zucker greift die Haare nicht so gut wie Wachs, es kann daher vorkommen, dass Sie eine Stelle mehrmals behandeln müssen. 
  • Für beide Beine sollten Sie beim Sugaring zu Hause etwa eine Stunde Zeit einplanen. Im Kosmetikstudio nimmt die Enthaarung mit Zucker etwa 30 bis 40 Minuten in Anspruch.

Schonende Haarentfernung mit Zuckerpaste

Beim Sugaring werden die Haare mithilfe einer Zuckerpaste aus der Haut gezogen. Auch, wenn es neu klingt: Diese Methode der Haarentfernung gibt es bereits seit Jahrhunderten. Seinen Ursprung hat das „Zuckern“ im Orient. Dort entfernen die Frauen bereits seit Generationen ihre Körperhaare mit der honigähnlichen Paste aus Zucker, Zitronensaft und Wasser. 

Genau wie beim Waxing oder Epilieren werden die Haare beim Sugaring samt Wurzel entfernt. Dadurch hält der Effekt glatter Haut bis zu vier Wochen an. Bei regelmässiger Behandlung wachsen die Haare im Laufe der Zeit feiner und weniger dicht nach.

Wann sollten Sie von Sugaring absehen?

Sugaring eignet sich für jeden Hauttyp und jede Körperstelle – sogar für empfindliche Haut im Gesicht. Im Gegensatz zum Waxing können Sie die Sugaring-Haarentfernung sogar bei Besenreisern anwenden. 

Vorsicht gilt allerdings bei Neurodermitis und Narben, da das Ausreissen der Haare dann zusätzliche Hautreizungen provozieren könnte. Und auch bei einem Sonnenbrand ist es sinnvoll, das Zuckern zu vertagen, um sich Schmerzen zu ersparen.


Sugaring selber machen: So geht's

Zucker, Zitronensaft und Wasser sind die Grundzutaten einer Sugaring-Paste. Die können Sie fertig gemixt in der Drogerie kaufen oder mit diesem Rezept ganz einfach selbst herstellen. Mit unserer Sugaring-Anleitung für eine Haarentfernung zu Hause können Sie die Paste auch gleich anwenden.

Zutaten fürs Sugaring: Haarentfernung zu Hause

Die Sugaring-Paste besteht aus Zucker, Zitronensaft und Wasser. Ihre goldgelbe Färbung und die zähe, klebrige Konsistenz erinnern an Honig.

Das Zuckerpastenrezept

Zutaten: 200g Zucker, 1 EL Wasser, 2 EL Zitronensaft

Zubereitung in 4 Schritten:

  1. Alle Zutaten in einen Topf geben.

  2. Bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren erwärmen, damit der Zucker nicht anbrennt.

  3. Die Masse verflüssigt sich zunächst und dickt nach etwa 10-15 Minuten langsam an. Die Zuckerpaste ist fertig, wenn Farbe und Konsistenz an Honig erinnern.

  4. Die Paste in ein Einmachglas füllen und abkühlen lassen.

Beinhaare entfernen: Glatte Haut mit Sugaring-Paste

Tragen Sie die Sugaring-Paste mit den Händen, einem Spatel oder einem Honiglöffel auf und ziehen Sie die Masse anschliessend in Wuchsrichtung der Haare ab.


Hautpflege nach dem Sugaring: Das sollten Sie beachten

In der Regel treten nach einer Sugaring-Haarentfernung weniger Reizungen auf als nach dem Waxing. Dennoch sollten Sie die behandelten Hautstellen im Anschluss entsprechend pflegen.

Glatte Haut nach der Haarentfernung erhalten

Sugaring hinterlässt ein glattes Hautgefühl – weil die Paste lästige Härchen entfernt und alte Hautschüppchen löst. Um die Haut so weich zu erhalten, sollten Sie anschliessend eine feuchtigkeitsspendende Body Lotion verwenden.

Alternative Enthaarungsmethoden im Überblick

Darüber, welche Haarentfernungsmethode die richtige für Sie ist, entscheidet Ihr Hauttyp und die zu behandelnde Hautzone. Damit sich die enthaarten Partien wunderbar weich anfühlen und keine Irritationen auftreten, benötigen sie im Anschluss in jedem Fall eine besondere Pflege.

Rasieren und die passende Pflege danach

Die Rasur ist die schnellste und unkomplizierteste aller Haarentfernungsmethoden. Lesen Sie hier, wie Ihre Haut besonders glatt wird und wie sie Beine und Co. im Anschluss pflegen sollten.

Was passiert bei der Epilation?

Ein Epiliergerät zupft die Haare mithilfe vieler kleiner Pinzetten samt Wurzeln, dadurch bleibt die Haut über Wochen glatt. Allerdings ziept die Behandlung und macht eine besondere Pflege erforderlich.

So funktioniert Enthaarungscreme

Die Enthaarung mit Creme hat viele Vorteile, kann die Haut aber reizen. Erfahren Sie hier, für welche Hautpartien die Enthaarungsmethode geeignet ist und wie Sie die Haut nach der Anwendung pflegen.