Anti-Frizz-Tipps: Eine Frage der Pflege und des Stylings

Waschen, föhnen, fertig – klingt einfach, ist es aber nicht immer. Vor allem im Herbst und Winter stellen sich die Haare beim Styling häufig quer, kräuseln sich oder machen einfach, was sie wollen. Gegen diese typischen Frizz-Probleme helfen eine Extraportion Feuchtigkeit und etwas Fingerspitzengefühl.
Was tun gegen Frizz? 9 Tipps für glattere Haare

Auf Seide schlafen

An rauen Materialien wie Bettwäsche aus Wolle reiben sich Haare über Nacht leicht auf. Die Folge: Frizz am Morgen. Sanfter für die Haarstruktur ist es, auf Kissenbezügen aus Seide zu schlafen. Extra-Tipp: Nicht mit nassem Haar ins Bett gehen, sonst steht es am nächsten Tag verstärkt ab.



Was tun gegen Frizz? 9 Tipps für glattere Haare

Spezielle Pflegeprodukte verwenden

Frizz-Auslöser Nummer eins ist Trockenheit. Greifen Sie deshalb zu Shampoos, Spülungen und Kuren, die Feuchtigkeit spenden und schützende Pflegeöle enthalten. Produkte anschliessend mit lauwarmem Wasser ausspülen – das schliesst die Schuppenschicht und beugt erneutem Frizz vor.

Was tun gegen Frizz? 9 Tipps für glattere Haare

Nach dem Waschen vorsichtig kämmen

Nasses Haar ist anfälliger für Strukturschäden und Frizz. Darum gilt: Bürsten Sie erst, wenn die Haare fast trocken sind. Nach dem Waschen genügt es, leicht mit einem grobzinkigen Kamm oder den Fingern durchzugehen. Danach mit einem Handtuch trocken tupfen.

Was tun gegen Frizz? 9 Tipps für glattere Haare

Groben Kamm und Bürste wählen

Der feine Unterschied: Grobe Kämme und Anti-Frizz-Bürsten aus natürlichen Materialien entwirren das Haar sanft und verhindern damit Haarschäden. Feinzinkige Modelle aus Metall oder Plastik und spitze Borsten können hingegen die Schuppenschicht angreifen und den Frizz-Effekt verstärken.

Was tun gegen Frizz? 9 Tipps für glattere Haare

Nicht zu heiss föhnen

Schonend stylen und Frizz vorbeugen: Haare ein paar Minuten an der Luft vortrocknen lassen, den Föhn möglichst auf eine niedrige Temperatur stellen, ihn mindestens 20 Zentimeter vom Haar entfernt halten und nicht zu lange auf einer Stelle föhnen.

Was tun gegen Frizz? 9 Tipps für glattere Haare

Öl als Mittel gegen Frizz

Haaröl legt krauses Haar an und gibt Glanz: Vor oder nach dem Waschen nach Bedarf wenige Tropfen des Öls mit den Fingern in den Längen und trockenen Spitzen verteilen. Eine praktische Alternative sind Sprühkuren, die nach dem Auftragen im Haar verbleiben können.

Was tun gegen Frizz? 9 Tipps für glattere Haare

Kokos-Kur für gesundes, glattes Haar

Kokosöl spendet reichlich Feuchtigkeit, weshalb es sich bestens als Anti-Frizz-Kur eignet. So geht‘s: Eine Messerspitze des kaltgepressten Öls in den Händen erwärmen, in die Haare geben und eine Stunde später ausspülen. Für intensive Tiefenpflege: Kur über Nacht einwirken lassen.


Was tun gegen Frizz? 9 Tipps für glattere Haare

SOS-Tipp gegen Frizz am Morgen

Wenn die Haare morgens nicht zu bändigen sind, helfen auf die Schnelle Haarspray, Haaröl oder Bodylotion. Eine kleine Menge in den Handflächen verteilen und damit leicht über die Frizz-Haare fahren – dann liegen sie etwas flacher an und heben nicht so leicht ab.


Was tun gegen Frizz? 9 Tipps für glattere Haare

Mit der richtigen Frisur Frizz vorbeugen

Zopf- und Flechtfrisuren sind perfekt geeignet für einen Bad-Hair-Day mit akutem Frizz. Stecken Sie die Haare hoch oder binden Sie sie mit einem weichen Haargummi zusammen. Wenn Sie rausgehen, bietet das Haar Regen und Wind so eine geringere Angriffsfläche und wird nicht zerzaust.

Wodurch entsteht Frizz?

Rollkragenpullover, falsches Styling, Heizungsluft und Nieselregen: Es gibt viel, das die Haare zum Kräuseln bringen kann. Aber was genau passiert dann eigentlich auf unserem Kopf? Wer die Ursachen kennt, kann die passenden Anti-Frizz-Massnahmen ergreifen.

Lockige und trockene Haare besonders anfällig

Trockene und lockige Haare haben eine aufgeraute Oberfläche und sind deshalb anfälliger für Frizz. Feuchtigkeit kann leichter eindringen. Das Haar kräuselt sich und sieht schnell zerzaust aus.

Welche Faktoren verstärken Frizz?

  • Heizungsluft entzieht den Haaren Feuchtigkeit und trocknet sie so aus.
  • Regen, Nebel, Sprühregen sorgen für Unordnung auf dem Kopf: Je feiner die Tröpfchen in der Luft, desto leichter kann Feuchtigkeit in die Haare eindringen.
  • Im Herbst und Winter verstärkt der ständige Wechsel zwischen trockener Heizungsluft in geschlossenen Räumen und feucht-kaltem Wetter den Frizz-Effekt.
  • Falsches Styling kann die Haare zusätzlich austrocknen, z. B. zu heisses Föhnen oder das Glätten der Haare ohne Hitzeschutz.
  • Reibt das Haar ständig an der Kleidung, raut dessen Oberfläche weiter auf. Insbesondere Mützen, Schals und Rollkragenpullover können so Frizz begünstigen.

Frizz durch Feuchtigkeit im Haar

Der Begriff Frizz stammt aus dem Englischen und heisst übersetzt „kräuseln“. Er beschreibt wild abstehende, widerspenstige Haare.

Wer lockige oder extrem trockene Haare hat, kennt den Frizz-Effekt wahrscheinlich nur zu gut: Die Haare fliegen, wirken struppig und aufgeplustert. Schuld daran sind kleinere Schäden an der Haarstruktur. Je spröder das Haar, desto aufgerauter ist die Schuppenschicht, die es normalerweise glatt umschliesst.

Feuchtigkeit von aussen kann eine angegriffene Haaroberfläche leichter durchdringen. Das Haar quillt dann auf, verformt sich, steht ab und wirkt deshalb zerzaust. Dies macht sich vor allem bemerkbar, wenn die Luftfeuchtigkeit besonders hoch ist, zum Beispiel bei Nebel oder Regen. Entsprechend kommt es im Herbst und Winter eher zu Frizz-Haaren als im Frühling oder Sommer.


Tipps für gesundes und gepflegtes Haar

Frizz ist nicht die einzige haarige Herausforderung, die sich mit der richtigen Pflege und einem schonenden Styling meistern lässt. Erfahren Sie, was Sie gegen Haarbruch tun können.