Welche Haarbürste ist die richtige für mich?

Hier finden Sie das passende Modell Eine Rundbürste, einen Stielkamm oder eine Paddelbrush? Bürsten und Kämme gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Der NIVEA Bürsten-Guide verrät, welches Modell das richtige für Ihre Haarstruktur und Bedürfnisse ist.

Welche Haarbürste eignet sich für welchen Haartyp?

Welche Haarbürste zu Ihnen passt, ist nicht nur eine Frage persönlicher Vorlieben, sondern auch des Haartyps. Angesichts der grossen Auswahl ist es jedoch nicht immer einfach, den Überblick zu behalten. Welche Haarbürste ist die beste für feines Haar, welche für dickes? Wir stellen 8 Tools zum Entwirren vor.

NIVEA Bürsten-Guide: 8 Modelle und ihre Vorteile

1. Paddelbürste für langes, glattes Haar

Eine grosse Paddelbürste (auch als Paddle Brush bekannt) ist ideal für langes, eher dickes Haar. Durch die breite Fläche lassen sich Haare mit wenigen Bürstenstrichen entwirren und einfach glatt föhnen. Tipp: Modelle mit Kunststoffnoppen oder Holzstiften sind besonders sanft zur Kopfhaut.

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2. Naturhaarbürste für Glätte und Glanz

Eine ovale Holzhaarbürste eignet sich optimal für mittellange Haare mit normaler Haarstruktur. Modelle mit Naturborsten wie Wildschweinborsten entwirren die Haare ganz sanft, glätten die Haaroberfläche und verleihen dem Haar natürlichen Glanz.

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3. Detangler-Bürste zum Entwirren

Kein Ziepen mehr beim Bürsten – das versprechen spezielle Detangler-Bürsten. Ihr Geheimnis: Unterschiedlich lange Borsten aus biegsamen Synthetik-Material verhindern, dass sich Knoten beim Kämmen weiter festziehen. Plus: Die Striegel entwirren sogar nasses Haar besonders schonend.

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4. Schmale Skelettbürste für mehr Volumen

Mithilfe einer Skelettbürste können Sie die Ansätze kurzer Haare beim Föhnen anheben und so mehr Volumen in feines Haar bringen. Ihren Namen verdankt die Skelettbürste übrigens den Öffnungen im Rücken. Durch diese kann die Föhnluft optimal zirkulieren, sodass die Haare schneller trocknen.

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5. Rundbürste für Fülle in langem Haar

Rundbürsten sind perfekt fürs Hitzestyling. Ihr Durchmesser entscheidet dabei über den Effekt: Kleine Bürsten zaubern Wellen, grosse Modelle viel Volumen. Tipp: Keramikbeschichtungen garantieren eine gleichmässige Wärmeverteilung – so lassen sich die Strähnen schneller trocknen und formen.

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6. Grobzinkiger Kamm für Locken

Bei Locken ist ein grobzinkiger Kamm die richtige Wahl. Während Bürsten lockige Haare aufbauschen können und kraus werden lassen, entwirrt der Kamm die Strähnen schonend. Der Grund: Weil die Zacken weiter auseinanderstehen, bleiben die einzelnen Locken in ihrer natürlichen Form.

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7. Toupierkamm für Volumen ohne Föhnen

Beim Toupieren werden einzelne Strähnen ansatznah gegen die Wuchsrichtung gekämmt und so bewusst verfilzt. Das Styling verleiht Volumen und klappt am besten mit einem speziellen Toupierkamm, dessen Zinken besonders eng beieinander stehen. Der Stiel hilft, die Haarpartien sauber abzuteilen.

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8. Toupierbürste: Die schonendere Alternative

Schonender fürs Haar ist eine Toupierbürste mit Naturborsten. Zudem beschleunigt die doppelte Borstenreihe das Volumen-Styling. Um die Haare nicht überzustrapazieren, sollten Sie die Strähnen nur zu besonderen Anlässen toupieren und danach mit regenerierender Pflege verwöhnen.

Naturborsten oder Kunststoff?

Bürsten mit Naturborsten wie Wildschweinborsten gelten als besonders haarschonend. Der Grund: Sie haben eine ähnliche Oberflächenstruktur wie unsere Haare, rauen die Schuppenschicht nicht auf und bringen Glanz ins Haar. Aber: Auch wenn es oft behauptet wird, Naturborsten sind nicht grundsätzlich die optimale Wahl.

Wer z. B. eine fettige Kopfhaut hat, sollte keine Bürste mit Naturborsten verwenden, da diese den Talg von der Kopfhaut in den Längen verteilt und die Haare strähnig wirken lässt. Ausserdem schaffen es die weichen Borsten nicht so gut, lange Haare zu entwirren. In beiden Fällen und auch für das Haarstyling mit Föhn sind Bürsten mit festeren Borsten aus hitzebeständigem Kunststoff oder Holz besser geeignet. 

Qualitätscheck: So erkennen Sie hochwertige Bürsten und Kämme

Welche Haarbürste geeignet und qualitativ hochwertig ist, können Sie mithilfe eines einfachen Tests herausfinden: indem Sie mit den Borsten mehrfach über den Handrücken fahren. Piekst oder kratzt es dabei, ist die Bürste auch für Haare und Kopfhaut nicht die richtige.

Vor allem bei Kunststoffborsten ist es wichtig, auf die Qualität zu achten. Denn schlecht verarbeitete Modelle können scharfe Kanten haben, die sowohl Haar als auch Kopfhaut schädigen.

Für Kämme gilt Ähnliches: Die Zinken sollten abgerundet enden, um die Kopfhaut zu schonen. Scharfkantige Pressnähte hingegen sind Zeichen für eine schlechte Verarbeitung. Sie können an der Kopfhaut kratzen und die Haare beschädigen.

Haare richtig kämmen und bürsten: So gelingt schonendes Entwirren

Damit sich die Haare leicht kämmen lassen und gesund bleiben, ist nicht nur entscheidend, welche Haarbürste sie wählen, sondern auch die richtige Anwendung.

Tipps und Tricks zum Haarebürsten

Vorab Sprühkur auftragen: Verwenden Sie vor jedem Bürsten oder Kämmen eine auf Ihre Haarstruktur abgestimmte Sprühkur. Der feine Pflegenebel glättet die Haaroberfläche, wodurch die Entwirr-Tools einfacher durch die Haare gleiten. Das hat auch den Vorteil, dass die Haare nicht so schnell brechen. 

Zuerst die Spitzen bürsten: Ganz egal, für welche Haarbürste Sie sich entscheiden, wichtig ist, dass Sie beim Entwirren längerer Haare immer mit den Spitzen beginnen – anderenfalls ziehen sich eventuelle Knoten nach unten hin weiter fest und das Bürsten fällt schwerer.

Vor dem Waschen entwirren: Bevor Sie Ihre Haare waschen, empfiehlt es sich, sie gründlich zu bürsten. So vermeiden Sie, dass sich eventuelle Knoten durch die Bewegungen beim Shampoonieren verstärken.

Am besten nur trockene Haare bürsten: Nasses Haar ist dehnbarer und kann durch die Zugbewegung beim Bürsten leicht brechen. Wenn möglich, sollten Sie die Haare nach dem Waschen deshalb nur mit den Fingern oder einem grobzinkigen Kamm entwirren – und erst im trocknen Zustand richtig bürsten.

Bürste regelmässig reinigen: In einer Haarbürste sammeln sich Haare, Staubpartikel und Rückstände von Stylingprodukten – das alles könnte die Kopfhaut aus dem Gleichgewicht bringen. Damit Sie keine Probleme mit fettigem Haar oder Schuppen bekommen, sollten Sie Ihre Haarbürsten deshalb etwa einmal im Monat säubern.

100 Bürstenstriche für glänzendes Haar: Mythos oder Wahrheit?

Bürsten regt die Durchblutung der Kopfhaut an und sorgt für natürlichen Glanz im Haar. 100 Bürstenstriche am Tag wären aber zu viel. Das Problem: Das ständige Ziehen an den Haaren regt die Talgproduktion an und die Haare werden strähnig.


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