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Anleitung zur Fussmassage: Einfach entspannend

Tipps und Massage-Tools bei müden Sohlen

Unsere Füsse sind der meistbeanspruchte Teil des Körpers. Im Laufe des Lebens tragen sie uns dreimal um die Erde. Grund genug, sie ab und an zu verwöhnen.

Entspannt bis in die Zehenspitzen: Fussmassage-Anleitung

Ein paar ruhige Minuten, ein Klecks Creme oder Massageöl und diese fünf entspannenden Griffe – schon ist das Wohlfühlritual perfekt.

Die passende Position finden

An sich selbst angewandt funktioniert die Fussmassage am besten im Sitzen. Machen Sie es sich dazu mit einem Kissen auf einem Stuhl oder Sessel bequem, ziehen Sie das Bein an und beugen Sie sich leicht nach vorn. Wer nicht ganz so gelenkig ist, kann sich auch mit Massagegeräten behelfen.

Fussmassage-Anleitung: 5 Griffe

Sie möchten sich selbst die Füsse massieren? Dann machen Sie es sich bequem und folgen dieser Anleitung, beginnend mit dem rechten Fuss:

Griff 1: Ölen oder cremen Sie den Fuss etwas ein und bilden Sie mit der linken Hand eine Faust. Dann langsam mit den Knöcheln in mehreren Bahnen die Fusssohle auf- und abfahren. 

Griff 2: Arbeiten Sie sich mit einem oder beiden Daumen in spiralförmigen kleinen Bewegungen von der Ferse bis zu den Zehen die Fusssohle hoch. Mehrmals wiederholen.

Griff 3: Auch der Fussrücken braucht Aufmerksamkeit: mit den rechten Fingerspitzen in kreisenden Bewegungen vom Knöchel bis hinab zu den Zehen massieren – so oft, bis alle Stellen erreicht sind.

Griff 4: Kreisen Sie einzeln nacheinander leicht die Zehen. Jeweils etwa fünfmal in die eine, dann in die andere Richtung. Auch leichtes Ziehen empfinden viele Menschen als sehr angenehm: jeden Zeh einzeln und mehrmals hintereinander.  

Griff 5: Abschliessend können Sie den Fuss dann vorder- und rückseitig mit beiden Handflächen gleichzeitig ausstreichen. 

Wiederholen Sie nun alle Griffe (entsprechend seitenverkehrt) am linken Fuss. Ziehen Sie anschliessend warme Wollsocken an, und spüren Sie der wohltuenden Wirkung Ihres Verwöhnprogramms noch etwas nach.

Fussmassage leicht gemacht

Eine Fussmassage macht müde Sohlen munter. Damit Ihre Finger dabei nicht ermüden, können Sie verschiedene Massage-Hilfsmittel nutzen.

Fussmassagegeräte zur Entspannung

  • Roll on: Um die Durchblutung anzuregen und Verspannungen zu lösen, sind Igelbälle ideal. Den Ball am besten auf den Boden legen und mit der Sohle darauf auf- und abrollen.

    Einen ähnlichen Effekt haben Fussmassageroller – Holzbänke, die fest auf dem Boden stehen, während man mit den Füssen über viele genoppte Röllchen fährt.

    Die rotierenden Bänke gibt es auch in Minivariante als Handroller. Mit ihnen kann man gezielter Druck ausüben.

  • Auf Zack: Ein genopptes Sitzkissen trainiert den Rücken – lässt sich aber auch zur Fussmassage zweckentfremden. Hierbei versuchen Sie – auf der stacheligen Fläche stehend – ein paar Minuten die Balance zu halten. Mal mit einem, mal mit beiden Beinen.

    Wer mag, kann sich Schuhe mit genoppten Sohlen zulegen. Damit tragen Sie schon beim Gehen zur Entspannung Ihrer Füsse bei.  

  • Whirlpool-Effekt: Auch ein elektrisches Fusssprudelbad schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. Dank verschiedener Massage-Aufsätze sorgen die kleinen Hightech-Becken für Tiefenentspannung, und im warmem Wasser werden die Füsse gleich schön sauber.

Entspannungsmassage mit Rollen

Fussmassageroller sind besonders praktisch: Hier lässt man die Füsse mehrfach vor und zurück über die Rollen gleiten. Den Druck können Sie selbst bestimmen. So lassen sich kleine Verspannungen lösen und die Durchblutung der Füsse fördern.

Paarmassage als Alternative

  • Wer bei der Fussmassage richtig abschalten möchte und die Möglichkeit hat, kann sich auch vom Partner verwöhnen lassen.
  • Machen Sie es sich dann am besten in Rückenlage auf dem Bett bequem und legen Sie eine Handtuchrolle unter Ihre Knie. Wird mit Massageöl oder Creme gearbeitet, kann es sinnvoll sein, ein Tuch unter den Füssen auszubreiten.  
  • Am Fussende sitzend hat Ihr Partner dann genug Bewegungsspielraum.
  • Tipp: Warum nicht gleich eine Ganzkörpermassage geniessen? Das Rundum-Programm ist purer Luxus für Körper, Geist und Seele. Eine Fussmassage kann dabei ein schöner Abschluss sein.

Wissenswertes rund um die Fussmassage

Sie haben Lust, eine Fussmassage auszuprobieren, aber Sorge, etwas falsch zu machen? Keine Sorge, viel schief gehen kann dabei eigentlich nicht. Um wirklich für Entspannung zu sorgen, sollten Sie aber diese Tipps beachten.

Vorbereitung ist das A und O

Eine Pediküre bereitet die Füsse bestens auf die Massage vor: Kürzen Sie die Nägel und tauchen Sie für ca. 10 Min. in ein Fussbad mit warmem Wasser und 4 EL Mandel- oder Kokosöl ein. Extra-Tipp: Ein Fusspeeling macht die Haut geschmeidig. Dann abtrocknen und die Massage kann losgehen.

Was Sie bei der Fussmassage beachten sollten

  • Schaffen Sie eine entspannte Atmosphäre: Planen Sie mind. 20 Min. Zeit ein. Wer mag, kann auch Raumduft verwenden und Musik auflegen. 
  • Ob Sie sich selbst oder Ihren Partner massieren: Achten Sie dabei auf eine bequeme Haltung.
  • Bei Menschen, die an den Füssen kitzelig sind, dürfen die Griffe ruhig etwas fester sein. Nach der Massage ist Vorsicht geboten: Mit öligen Füssen besteht Rutschgefahr.
  • Trinken Sie nach der Anwendung reichlich Wasser, um den Detox-Effekt zu unterstützen. 
  • Wichtig zu wissen: Schwangere sollten von Fussmassagen vorsichtshalber absehen. Es gibt Hinweise darauf, dass die Behandlung der Reflexzonen vorzeitige Wehen provozieren könnte. Und mit diesen sensiblen Druckpunkten kommt man auch bei einer klassischen Fussmassage unweigerlich in Kontakt.

Was bringt eine Fussmassage?

Mit rund 30 Muskeln, über 100 Bändern und etwa 1.700 Nervenenden ist jeder Fuss ein kleines Wunderwerk – und für Berührung äusserst empfänglich. Doch es gibt noch weitere Gründe, warum sich das Handanlegen lohnt.

  • Fussmassagen unterstützen den Lymphfluss, sodass Stoffwechselprodukte leichter abtransportiert werden können.
  • Füsse sind überaus sensibel, was eine Massage zu einem besonders sinnlichen und wohltuenden Erlebnis macht. 
  • Die Durchblutung wird angeregt, die Haut somit kräftig durchwärmt und besser mit Nährstoffen versorgt.
  • Eine Massage hilft, Muskelverhärtungen zu lösen – die Füsse fühlen sich leichter und freier an.
  • In der Lehre der Fussreflexzonen geht man davon aus, dass alle Organe des menschlichen Körpers mit bestimmten Hautbereichen an den Füssen korrespondieren. Durch eine gezielte Druckmassage, die ein Experte vornimmt, sollen Schmerzen und Beschwerden im Körper abnehmen.

Barfuss laufen: Auf Schritt und Tritt entspannt

Neben Massagen trägt Barfusslaufen viel zur Fussgesundheit bei – und stärkt dazu noch die Muskeln. Je unterschiedlicher die Böden beschaffen sind, desto besser. Es gibt sogar Barfussparks, die darauf ausgerichtet sind und den Füssen mit Kiesel, Holz & Co. verschiedene Reize bieten.  

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