Bobfrisuren: Kurz ist angesagt!

Ein Bob muss nicht immer kinnlang sein. Auch mit der Haarlinie auf Ohrhöhe liegt die Trägerin voll im Trend. Die ultrakurze Bob-Variante bringt vor allem feine Haare toll zur Geltung und wirkt noch frecher als kinn- oder schulterlange Frisuren. Warum der Bob so unglaublich wandelbar und im wahrsten Wortsinn zeitlos ist, erfahren Sie hier.

Regelmässiger Schnitt für einen gepflegten Look

Kinnlang und hinten etwas kürzer: Diese Variante ist der Klassiker unter den Bobfrisuren. Glattes Haar wirkt mit diesem Schnitt elegant, gleichzeitig aber auch jung und sportlich. Wichtig: Die Schnittkante muss frisch aussehen, damit der Bob gepflegt wirkt.

Der Bob: Klassiker mit Stil

Der Bob ist der Schnitt für alle Fälle. Er passt je nach Variante nicht nur zu sämtlichen Haarstrukturen und -typen, sondern auch zu jeder Gesichtsform. Schmalen Gesichtern schenkt er Fülle, wenn der Schnitt seitlich Volumen hat. Eine glatte, akkurat geschnittene Bobfrisur für kurze Haare rahmt ein volles Gesicht schön ein und unterstreicht den Typ. Kantige und herzförmige Gesichtsformen wirken mit mittellangem, welligen Bob harmonischer.

Neben ihrer Vielseitigkeit punkten die meisten Bobfrisuren mit einem unkomplizierten Styling, das nur wenig Zeit in Anspruch nimmt – ein Vorteil im Vergleich zu vielen eher aufwendigen Flechtfrisuren oder Hochsteckfrisuren.

Wenn eine Frisur als Klassiker bezeichnet werden kann, dann der Bob. Tatsächlich liebten schon die alten Ägypter die etwa kinnlange Pagenfrisur. Damals war der Schnitt übrigens bei Männern und Frauen beliebt. Anfang der 1920er-Jahre erlebte die Frisur aus der Antike ein Revival. Kurze Haare auf Frauenköpfen? Das war zu dieser Zeit fast eine Revolution.

In den 1960er-Jahren veredelte der britische Star-Friseur Vidal Sassoon mit einer sehr präzisen Linienführung den Alltime-Klassiker. Seitdem verschönert der Bob in allen möglichen Varianten die Köpfe der Frauen.




Reine Typsache: Long- oder Kurz-Bob

Der Long-Bob mit bis zu schulterlangen Haaren bietet seinen Trägerinnen unzählige Styling-Möglichkeiten: glatt, wellig, mit einer klaren Schnittkante oder etwas fransig. Der kurze Bob steht der langen Variante in kaum etwas nach und besticht durch seine klare Aussage: frech, modern und gerade wieder total angesagt.

Long-Bob: Vielseitig für jeden Anlass

Ein Long-Bob im Undone-Look ist lässig im Alltag und am Abend im Club. Er lässt sich im Handumdrehen akkurat für den Job und festliche Anlässe umstylen.

Kurzer Bob: Jung und frech

Eine Länge, die knapp über die Ohren geht und sehr kurz im Nacken ist – der Look wirkt immer frisch und jugendlich. Egal, in welchem Alter.

Der feine Unterschied: Long-Bob und kurzer Bob

Während ein ultrakurzer Bob ungefähr auf Höhe der Ohren endet, können die Haare beim Long-Bob sogar über die Schultern hinausreichen. Er endet jedoch immer unterhalb der Kinnlinie. Dadurch rahmt er das Gesicht ein.

Der lange Bob wirkt besonders feminin mit vollen Haaren. Bei Wellen und Locken akzentuieren Stufen die Haarstruktur besonders schön, da sie den Schwung betonen. Meistens reicht die Länge sogar noch, um die Haare am Hinterkopf festzustecken oder einen kurzen Zopf zu tragen. So lässt sich diese Frisurenvariante blitzschnell auf sportlich oder elegant trimmen.

Ein sehr kurzer Bob ist ideal für eher dünnes und feines Haar. Mit seiner klaren Linienführung oberhalb des Kinns betont er den Hals. Das wirkt bei zarten, schlanken Frauen besonders filigran. Asymmetrische Schnitte schmeicheln einem kantigen oder schmalen Gesicht und lenken von unvorteilhaften Proportionen wie beispielsweise einer sehr markanten Nase ab. Ein stark symmetrisch geschnittener, kurzer Bob betont hingegen harmonische Gesichter zusätzlich.

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Styling-Tipps für einen kurzen Bob

Kinnlang mit ausrasiertem Nacken, kurz mit fransigem Pony oder mit toupiertem Hinterkopf – der kurze Bob wird niemals langweilig. Das liegt auch daran, dass er mit einfachen Stylingtipps immer wieder anders aussehen kann.
Mit einem wie zufällig gezogenem Scheitel wirkt dieser kurze Bob mit schrägem Pony lässig und jung.

Kurzer Bob: Von frech bis elegant ist alles möglich

  • Etwas Haarwachs in die Spitzen geben, damit sie glänzen. Wird der Bob glatt getragen, sollten die Haare unbedingt insgesamt gepflegt glänzen. Dadurch erscheint der Schnitt noch edler.
  • Im Sommer bekommt der kurze Bob einen komplett neuen Dreh, wenn er als Wet-Look aus dem Gesicht gestylt wird.
  • Bei kurzen und ultrakurzen Bobs darf beim Stylen gespielt werden. Stufige Schnitte können zum Beispiel matt gestylt werden. Das sieht unkonventionell und modern aus.
  • Mit einem schmalen unifarbenem Haarband wirkt der Style mädchenhaft. Tipp: Greifen Sie die Farbe auch in anderen Accessoires oder der Kleidung auf.
  • Mit Stylingmousse bekommt der kurze Bob zusätzliches Ansatzvolumen. Hierbei sollten die Seiten aber anliegend gestylt werden.
  • Bei kurzen Bobs mit Pony verändert ein besonders tief gezogener Scheitel die Frisur in Minutenschnelle. Anschliessend mit Haarspray fixieren, damit der Look lange hält.
  • Abends im Club punktet der klassisch kurze Bob, wenn Sie ihn asymmetrisch frisieren. Dafür die Seite, auf der der Scheitel gezogen ist, mit Spray eng am Kopf stylen
  • Mit einem stark toupierten Hinterkopf erinnert der Bob an die Schönheiten der 60er-Jahre.