Spannende Fakten rund um unsere Haare

Spannende Fakten rund um unsere Haare

Schon gewusst?
Wussten Sie, dass ein einziges Haar eine Tafel Schokolade heben könnte? Entdecken Sie spannende und kuriose Fakten rund um das Thema Haare.

Kuriose Fakten rund um das Thema Haare

Wussten Sie, dass Blondinen nicht nur mehr Spass, sondern auch mehr Haare haben als Frauen mit anderen Haarfarben? Und hätten Sie gewusst, dass ein einzelnes Haar die Kraft hat, eine ganze Tafel Schokolade zu heben? Erfahren Sie jetzt spannende und kuriose Fakten rund um Ihre Haare.

Lange, wallende Haare wie Rapunzel

Eine lange Mähne wie die von Rapunzel – die gibt es tatsächlich nur im Märchen. Unsere Haare legen pro Jahr etwa 15 Zentimeter an Länge zu. Wie schnell sie tatsächlich wachsen, hängt auch von unserem Lebensstil ab. Eine 80-jährige Frau könnte also eine Haarlänge von zwölf Metern haben – wenn da nicht der Haarausfall wäre. 

Die Frau mit den längsten Haaren der Welt ist derzeitig die US-Amerikanerin Diane Witt: Ihre Haarpracht misst stolze 3,86 Meter. Doch es geht noch länger: 7,93 Meter waren die Rastalocken, die der Inder Swami Pandarasannadhi auf seinem Kopf trug. Da seine abgestorbenen Haare nicht ausfallen konnten, wuchsen seine vielen kleinen Zöpfe einfach immer weiter. 


So sind Haare aufgebaut

Die Haare auf unserem Kopf sind wie Finger- und Fussnägel sogenannte „Hautanhangsgebilde“. Das bedeutet, dass sie aus der Dermis und der Epidermis gebildet werden. Jedes Haar besteht aus einer Wurzel, die unter der Kopfhaut in einem Follikel, ähnlich einer kleinen Tasche, eingebettet ist. Daraus wächst der Haarschaft. Ein weiterer Bestandteil der Kopfhaut sind Talgdrüsen, die pflegenden Talg abgeben. Er sorgt dafür, dass Haut und Haare geschmeidig bleiben und schenkt ihnen Glanz.

Haare sind genau genommen Hornfäden aus Keratin, die auch Spuren von Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Wasserstoff und Schwefel enthalten. Der Kern des Haares ist das Mark, darüber hüllen sich die Faser- und Schuppenschicht. Letztere besteht aus tannenzapfenförmig angeordneten, flachen Hornzellen. Der Zustand dieser Schicht ist ein Indikator für die Gesundheit des Haares und bestimmt, ob unsere Haare glänzen oder stumpf aussehen.

Bei gesunden Haaren liegen die Schuppen flach an. So können sie das einfallende Licht reflektieren – das sorgt für einen schönen und gesunden Glanz. Stehen sie jedoch ab, absorbieren sie das Licht und die Haare sehen matt und stumpf aus. Deshalb sollten Sie nasse Haare nicht mit dem Handtuch abrubbeln, sondern vorsichtig trocken tupfen. So glätten Sie die Schuppenschicht und sorgen für schimmernden Glanz.

Unsere Haare haben drei Wachstumsphasen

Haare wachsen nicht einfach beliebig auf unserem Kopf. Das Wachstum gliedert sich in drei unterschiedliche Phasen:

1. Die Wachstumsphase (Anagenphase) dauert zwischen zwei und sechs Jahre. Wie lange sie genau anhält, hängt von Alter, Geschlecht sowie genetischen Faktoren ab. In etwa 85-90 % der Haare auf der Kopfhaut befinden sich in dieser Phase. 

2. Die Übergangsphase (Katagenphase) dauert zwischen zwei und drei Wochen. Hier wird die Zellproduktion eingestellt, die Haare wachsen nicht mehr und und das Kopfhaar löst sich langsam.

3. In der Ruhephase (Telogenphase) regeneriert sich der Haarballen und schafft Platz, damit wieder neue Haare wachsen können. Sie dauert etwa drei bis vier Monate.

Haare wachsen übrigens ungefähr zehn Mal nach. Bei einer Lebensdauer von vier Jahren bedeutet dies 40 Jahre volles Haar - danach wird es auf den meisten Köpfen dann leider ein wenig lichter.

Wieso werden Haare lockig?

Ob unsere Haare glatt und seidig sind, in zarten Wellen von unserem Haupt fallen oder wilde bis krause Locken bilden, hängt vom Querschnitt der Follikel ab. Ein runder Querschnitt sorgt für glattes Haar – je elliptischer der Querschnitte, desto lockiger ist unser Haar.

Je nach Struktur der Haare benötigen sie auch spezielle Pflege – lockiges Haar ist meist trockener und besonders pflegebedürftig. Das liegt daran, dass Locken nicht so nahe an der Kopfhaut liegen, wie glatte Haare. Dadurch werden sie weniger mit dem pflegenden Talg der Kopfhaut versorgt.

Greifen Sie bei Locken daher zu einer Pflege, wie dem NIVEA Diamond Gloss Care Pflegeshampoo – es stellt mit Nähr-Essenzen aus wertvollem Macadamia-Öl die gesunde Haarstruktur Ihrer Locken wieder her und verleiht ihnen wunderschöne Lichtreflexe. Eucerit® umhüllt dabei das Haar von aussen und bildet einen schützenden Film.

Glatte Haare benötigen im Gegensatz zu lockigen Haaren meist etwas mehr Volumen. Hier verhelfen spezielle Volumenshampoos, wie das NIVEA Volume Care Pflegeshampoo zu toller Fülle.


Unsere Haare sind echte Kraftpakete

Haare sind extrem dehnbar und geben erst bei grossen Belastungen auf. Gesundes, trockenes Haar lässt sich auf das 1,5-Fache seiner eigentlichen Länge dehnen, bis es reisst.

Ein einzelnes Haar kann ein Gewicht von bis zu 100 Gramm tragen, also eine ganze Tafel Schokolade. Die 100.000 Haare, die wir durchschnittlich besitzen, könnten demnach ein Gewicht von 10.000 Kilo stemmen. Nur unsere Kopfhaut spielt da nicht mit.

Was bestimmt meine Haarfarbe?

In welcher Farbe unsere Haare strahlen dürfen, hängt von den Pigmenten ab. An der Haarwurzel sitzen sogenannte Melanozyten, die Pigmente an das Haar abgeben. Abhängig von der Pigmentanzahl werden die Haare dann heller oder dunkler.

Es gibt zwei unterschiedliche Melanintypen. Die grösseren schwarz-braunen Eumelanin-Pigmente und die wesentlich kleineren rotgelben Phäomelanin-Pigmente. Alle Haarfarben, die es gibt, setzen sich aus diesen beiden Pigmenttypen zusammen.

Rothaarige haben weniger Haare

Etwa fünf Millionen Haare bedecken den Körper eines Erwachsenen. Nur 100.000 Haare davon wachsen auf dem Kopf – wobei die Anzahl unserer Kopfhaare von unserer Haarfarbe abhängig ist. Die meisten Haare besitzen Blondinen – sie freuen sich über ungefähr 150.000 Haare.

Im guten Mittelfeld befinden sich Brünette mit 110.000 und Schwarzhaarige mit 100.000. Schlusslicht bilden Rotschöpfe mit etwa 85.000 Haaren. Doch viele Haare bedeuten nicht automatisch eine voluminöse Mähne. Blondinen haben zwar die meisten Haare, diese sind jedoch oft auch besonders fein. Natürlich schwarzes Haar und auch rote Haare haben in der Regel einen eher kräftigen Schopf und daher mehr Volumen.

Gemässigter Haarausfall ist normal

Im Schnitt wachsen unsere Haare vier Jahre, dann ruht es ein paar Monate und fällt schliesslich aus. Auf den Tag gerechnet, macht das 50 bis 100 Haare, die wir tagtäglich lassen. Durch Kämmen, Trocknen, Frisieren und Färben strapazieren wir unsere Kopfpracht zusätzlich. Doch erst, bei weit mehr als 100 verlorenen Haaren pro Tag, sollten Sie sich Sorgen machen.

Über die Sommermonate hinweg wechseln aufgrund der langen Tage und dem starken Licht mehr Haare von der Wachstumsphase in die Ruhephase. Im Spätsommer und Herbst führt das zu vermehrtem Haarausfall. Die verlorenen Haare wachsen uns im Winter dann wieder nach.

Haare hoch - so funktioniert Gänsehaut

Wenn wir Gänsehaut bekommen, stellen sich unsere Haare am Körper auf. Verantwortlich dafür sind kleine Muskeln um die Haarwurzel herum, die die Haare aus ihrer normalen, liegenden in eine senkrechte Position ziehen. Warum aber stehen uns die Kopfhaare nicht zu Berge?

Ganz einfach: Die Haare dort sind dicker und schwerer, sodass die winzigen Muskeln meist nicht wirklich gegen das Gewicht der Haare ankommen. Der Effekt ist am Kopf daher nicht oder nur kaum zu sehen. Und das ist auch gut so! Sonst würden wir im Winter wohl alle mit abstehenden Haaren durch die Gegend laufen.

Das Shampoo – Haarpflegeprodukt Nr. 1

Für 94 % aller Frauen ist das Shampoo das wichtigste Produkt für die Pflege Ihrer Haare. Trotzdem können Sie bei der Wahl des optimalen Produkts viel falsch machen. Achten Sie beim Kauf Ihres Shampoos darauf, dass es für die Bedürfnisse Ihrer Haare und Ihrer Kopfhaut auch wirklich geeignet ist. Es gibt zahlreiche Pflegebedürfnisse: von feinen und kraftlosen, colorierten, blonden, lockigen, fettigen bis zu strapazierten oder trockenen Haaren.

Wählen Sie ein Produkt aus und testen sie es zumindest drei bis sechs Wochen. Stellen sich nach der Zeit sichtbare Ergebnisse ein, haben sie die richtige Wahl getroffen. Sollten Sie keine Verbesserungen bemerken, lohnt es sich weitere Produkte auszuprobieren.

Wie Sie sehen, gibt es ganz schön viel über unsere Haare zu erfahren. Dieses Wissen können Sie jetzt vor allem dazu nützen, um Ihre Haare optimal zu pflegen und gut auf sie zu achten.








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