Pickelmale entfernen: Was hilft gegen die dunklen Flecken?

Pflege-Tipps für einen ebenmässigen Teint Ein Pickel verschwindet selten über Nacht. Manchmal bleibt sogar noch Monate später ein kleiner Fleck zurück. Erfahren Sie, was Sie dann tun können und wie Sie neuen Pickelmalen vorbeugen.

Was hilft bei Pickelmalen und wie kann ich sie entfernen?

Endlich ist der Pickel abgeheilt, doch zurück bleibt ein kleiner Fleck? Wer mit Akne oder Pickeln zu kämpfen hat, kennt das sicherlich: rötlich bis bräunlich verfärbte Stellen auf der Haut – sogenannte Pickelmale.

Mittel gegen Pickelmale: Was hilft bei den Hautverfärbungen?

  • Spezielle Cremes: Es gibt verschiedene Cremes gegen Pickelmale und Pigmentflecken. Bei regelmässiger Anwendung können sie nach und nach einen aufhellenden Effekt haben. Je nach Art und Konzentration der Pflegemittel sind sie frei erhältlich oder verschreibungspflichtig. 
  • Sanfte Peelings: Regelmässige Peelings entfernen abgestorbene Hautschüppchen, wodurch Pickelmale nach und nach verblassen können. Für den täglichen Einsatz empfehlen sich milde Waschpeelings. Grobkörnigere Varianten hingegen wenden Sie am besten nur ein- bis zweimal in der Woche an, um die Haut nicht zu strapazieren. Empfindliche Haut verträgt monatlich nur etwa ein bis zwei Peelings. 
  • Fruchtsäurepeelings: Bleiben die Pickelmale dennoch bestehen, können Sie es mit chemischen Peelings versuchen. Die haben einen stärkeren Effekt, da sie die obersten Hautschichten mithilfe von Säuren abtragen und gleichzeitig die Zellerneuerung anregen. Weil Fruchtsäurepeelings die Haut jedoch reizen, wenden Sie sich dafür am besten an Ihren Dermatologen oder an ein Kosmetikstudio.
  • Pickelmale lasern: Ein effektiver Weg, um dunkle Pickelmale zu entfernen, führt zum Hautarzt. Mithilfe von Lasern und Lichtimpulsen (IPL) kann der Profi sie aufhellen. Weil bei dieser Methode mitunter auch umliegendes Gewebe beschädigt wird, ist sorgfältige Pflege im Anschluss unerlässlich. 

Pickelmale entfernen: Welche Behandlung ist die richtige für mich? Sprechen Sie mit Ihrem Dermatologen. Er kann Ihnen das passende Verfahren empfehlen, um Pickelmale schonend zu entfernen.

Tricksen ist erlaubt: Pickelmale abdecken

Wer seine Pickelmale nicht entfernen, sondern nur zeitweise verschwinden lassen möchte, kann zu Make-up greifen. Dafür tragen Sie nach der Gesichtsreinigung eine dünne Schicht Foundation auf und tupfen die noch sichtbaren Pickelmale anschliessend mit etwas Concealer ab.

Was sind Pickelmale und warum entstehen sie?

Pickelmale oder doch kleine Narben? Wir verraten, woran Sie die harmlosen Hautverfärbungen erkennen und warum sie überhaupt auf der Haut erscheinen.

Was steckt hinter den Flecken?

  • Pickelmale sind rot oder braun, ebenmässig und erinnern an Pigmentflecken.
  • Medizinisch werden sie als postinflammatorische Hyperpigmentierung bezeichnet. Das heisst so viel wie: „nach einer Entzündung entstehende Überpigmentierung“. 
  • Demnach hinterlassen insbesondere entzündete Pickel farblichen Spuren auf der Haut. 
  • Frische Pickelmale scheinen zunächst rötlich, weil die betroffenen Hautstellen stärker durchblutet werden. 
  • Mit der Zeit färben sich Pickelmale braun, weil die geweiteten Gefässe vermehrt das Hautpigment Melanin einlagern.  
  • Nach und nach verblassen oberflächliche Pickelmale meist. In schweren Fällen sind Pickelmale jahrelang sichtbar.

Pickelnarben oder Pickelmale: Was ist der Unterschied?

Pickelnarben sind sichtbare Vertiefungen und Wölbungen. Der Grund: Beim Abheilen von extrem entzündeten Pickeln bildet sich manchmal Narbengewebe, das sich verdickt und die Hautoberfläche uneben erscheinen lässt. Ein Dermatologe kann verschiedene Behandlungsmethoden wie ein Narbenserum, Peelings oder eine Laserbehandlung empfehlen. Bei Pickelmalen handelt es sich hingegen lediglich um Verfärbungen der Haut.

Bilden sich Pickelmale nur im Gesicht?

Pickelmale zeigen sich überall dort, wo auch Pickel entstehen – also vor allem im Gesicht, aber auch an anderen Körperpartien wie dem Rücken oder dem Dekolleté.


So können Sie Pickelmalen vorbeugen

Idealerweise bildet sich gar nicht erst ein Pickelmal. Aber was hilft im Vorfeld gegen die dunklen Flecken?

Keine Chance für Pickelmale: 4 Tipps zum Vorbeugen

  1. Nicht selbst ausdrücken: Lassen Sie am besten ganz die Finger von Unreinheiten. Das heisst: nicht ausdrücken oder ständig berühren. Denn wenn Sie den Pickel in Ruhe lassen, ist das Risiko für eine Entzündung deutlich geringer.
  2. Abschminken: Die tägliche Gesichtsreinigung ist wichtig, um die Poren von Talg, Schmutz und Make-up-Rückständen zu befreien. So beugen Sie verstopften Poren und Hautunreinheiten vor. 1 bis 2 Mal pro Woche können Sie die Reinigungsroutine mit einem Peeling abrunden. 
  3. Sonnenschutz: Denken Sie täglich an einen ausreichenden UV-Schutz. Denn Sonnenlicht kann die Sichtbarkeit von vorhandenen Pickelmalen verstärken. Ideal für den Frühling ist zum Beispiel eine Tagespflege mit Lichtschutzfaktor. Im Sommer wählen Sie am besten eine Sonnencreme fürs Gesicht
  4. Heilung unterstützen: Vor allem bei Akne sind spezielle Narbencremes oder -gele sinnvoll. Sie können den Heilungsprozess positiv beeinflussen, Rötungen lindern und der Entstehung von Pickelmalen entgegenwirken.

Dermaroller gegen Hautunreinheiten und Pickelmale

Microneedling kann einen positiven Beitrag zu schöner Haut leisten. Feine Nadeln verursachen dabei Mini-Verletzungen. Diese regen die Haut zur Regeneration an, was Pickelmalen vorbeugen kann.


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