Was hilft gegen grosse Poren? Tipps für reine Haut

WIE SIE MIT GEZIELTER REINIGUNG & PFLEGE IHR HAUTBILD VERFEINERN

Sind die Poren rund um die Nase und auf den Wangen erweitert? Nervig, aber nicht weiter schlimm. Denn es gibt gleich mehrere Möglichkeiten, die Poren zu verkleinern. Welche sich lohnen, lesen Sie hier.

Wie Sie vergrösserte Poren kleiner wirken lassen

Helfen Dampfbäder, Peelings und Masken gegen grosse Poren? Hier finden Sie die besten Tipps für porentief reine Haut. Ausserdem verraten wir Ihnen, ob sich die Behandlung beim Profi wirklich lohnt.

Porenfein: Ihr Beauty-Plan für einen ebenmässigen Teint

Was tun bei grossen Poren? Über Nacht einfach wegzaubern lassen sie sich leider nicht. Allerdings kann die richtige Kombination von Reinigungs- und Pflegeprodukten dafür sorgen, dass grosse Poren optisch feiner wirken.

Tägliche Reinigung:

Wer sein Gesicht täglich gründlich reinigt, schafft die beste Basis für ein klares Hautbild. Waschgel, Mousse oder Reinigungstücher befreien die Poren optimal von Talg und Schmutz. Tipp: Sehr effektiv sind auch elektrische Gesichtsreinigungsbürsten.

Regelmässige Peelings:

Besonders effektiv reinigen Sie die Gesichtshaut ein- bis zweimal pro Woche mit einem milden Gesichtspeeling. Die sanfte Abreibung löst Hautschüppchen, die Durchblutung wird angeregt. Bei regelmässiger Anwendung kann die Haut ebenmässiger und feinporiger erscheinen.

Richtige Pflege:

Erweiterte Poren treten häufig zusammen mit einem fettigen, eher unreinen Hautbild auf. Reichhaltige oder ölige Texturen können die Haut zusätzlich belasten. Besser eignen sich leichte, feuchtigkeitsspendende Produkte wie Fluide oder Gele.

Keine Chance für große Poren: 5 Vorbeuge-Tipps

  1. UV-Schutz verwenden: Kurzfristig weitet UV-Strahlung die Ausgänge der Talgdrüsen, langfristig schädigt sie die Elastin- und Kollagenfasern der Haut. Noch mehr Gründe also, die zarte Gesichtshaut im Alltag mit Sonnencreme zu schützen.
  2. Nicht selbst ausdrücken: Wer einen Mitesser aus den Poren lösen möchte, legt am besten nicht selbst Hand an. Die Pore könnte beschädigt oder sogar vergrössert werden.
  3. Professionell reinigen lassen: Regelmässige Ausreinigungen im Kosmetikstudio befreien die Haut porentief und senken das Risiko für künftige Pickel, Mitesser und erweiterte Poren.
  4. Den Lebensstil anpassen: Nikotin- und Alkoholkonsum beeinflussen die Porengrösse. Wer auf einen gesunden Lebensstil achtet, tut viel für das Erscheinungsbild seiner Haut.
  5. Abendliches Abschminken: Wenn Make-up, Schmutz und Talg auf der Haut verbleiben, können die Poren verstopfen und deutlicher zu sehen sein. Daher gilt: Spätestens vor dem Zubettgehen gründlich abschminken.

Was kann man mit Hausmitteln gegen grosse Poren im Gesicht tun?

Heilerde-Masken reduzieren den Glanz, absorbieren Schmutz und Talg und beugen Pickeln vor. Auch naturtrüber Apfelessig verfeinert grosse Poren. Eine verdünnte Mischung auf ein Wattepad geben, über die gereinigte Haut streichen und anschliessend abwaschen. Wichtig: Bei empfindlicher Haut sollten Sie lieber von Apfelessig absehen.

Extra-Tipps gegen grosse Poren im Gesicht

Dampfbad:

Dunkel gefärbte Mitesser machen grosse Poren besonders sichtbar. Hilfe bietet Wasserdampf: Er öffnet die Poren, Schmutz und Talg fliessen ab.

Und so geht‘s: Geben Sie 5 EL Kamillenblüten in eine Schüssel und giessen sie mit etwa 1 l heissem Wasser auf. Bequem hinsetzen, ein Handtuch über den Kopf legen und zehn Minuten ein- und ausatmen. Danach das Gesicht lauwarm mit einem milden Waschgel waschen.

Peel-off-Produkte:

Masken oder Strips zum Abziehen reinigen ebenfalls besonders gründlich. Beides funktioniert ähnlich: entweder mit Peel-off-Masken grossflächig die Haut bedecken oder die kleineren Strips zielgenau auf die betroffene Partie kleben. Je nach Produkthinweis einwirken lassen und abziehen.

Klärende Masken:

Masken mit Heilerde oder Tonerde absorbieren überschüssigen Talg und beugen der Entstehung von Mitessern und Pickeln vor. Einige Heilerde-Mischungen haben einen adstringierenden Effekt: Nach der Anwendung ziehen sich die Poren für einige Zeit zusammen.

Poren verkleinern: Was kann der Profi ausrichten?

Ob Lasertherapie oder chemisches Peeling: Einige Verfahren zum Verfeinern grosser Poren bedeuten Stress für die Haut und sind ein Fall für den Hautarzt oder die Profis im Kosmetikstudio. Weil das Ergebnis in der Regel nicht von Dauer ist, sind meist regelmässige Sitzungen nötig.

Chemische Peelings:

Fruchtsäurepeelings bewirken durch ihre Säure das Ablösen von überschüssigen Hautschüppchen und unterstützen somit die Regeneration der Haut. Das Hautbild wirkt dadurch ebenmässiger und Poren sehen feiner aus.

Laserbehandlung:

Mit Lichtimpulsen zerstört der Dermatologe alte Zellen an der Oberfläche der Haut. Verhornungen können abgebaut werden und die Regeneration wird stimuliert. Poren wirken feiner, das Hautbild insgesamt ebenmässiger.

Mikrodermabrasion:

Bei der Mikrodermabrasion wird die oberste Hautschicht mit winzigen Kristallen abgetragen – ein intensives mechanisches Peeling also. Poren werden von Unreinheiten befreit und die Haut zur Regeneration angeregt.

Hydra-Facial™:

Schonendes Verfahren, freie Poren: Mithilfe eines Vakuums werden beim Hydra-Facial™ Mitesser, Talgablagerungen und Co. einfach herausgesaugt. So können sich die Poren wieder zusammenziehen und sehen feiner aus.

Können sich Poren auf Dauer wieder verkleinern?

Vorsorge ist die beste Strategie. Denn einmal vergrössert, zieht sich die Pore leider nicht mehr ganz auf ihre ursprüngliche Grösse zurück. Die gute Nachricht: Wo die Haut zu grossen Poren neigt, treten Falten meist erst später auf.

Von Primer bis Puder: Grosse Poren kaschieren

Wegzaubern lassen sich Poren zwar nicht ganz, dafür aber zuverlässig verstecken. Was für einen perfekten Teint im Beauty-Täschchen nicht fehlen darf, lesen Sie hier.

Hautbild verfeinern: Make-up-Tipps bei grossen Poren

  • Feinere Poren dank Primer: Die Make-up-Grundierung wirkt wie ein Weichzeichner für die Haut. Der Primer legt sich mit einem feinen Film auf der Haut ab, füllt Fälltchen auf und sorgt dafür, dass sich Foundation und Concealer nicht absetzen können. Unter der besonderen Textur des Primers erscheint die Haut feinporiger.
  • Leichtes Make-up: Um grosse Poren abzudecken, eignet sich eine flüssige Foundation. Sie lässt sich wunderbar mit den Fingern einarbeiten und verschmilzt geradezu mit der Haut – ideal, um Poren optisch zu kaschieren, ohne das Gesicht maskenhaft zu überdecken. Weil grossporige Haut oft fettig ist, wählen Sie am besten eine leichtere oder ölfreie Foundation mit mattierenden Pigmenten. Glanz im Gesicht sowie verstopften Poren können Sie so am besten entgegenwirken. 
  • Transparenter Puder: Farblose Puder fixieren das Make-up und mattieren den Teint – setzen sich aber kaum in den Poren fest. Meist genügt es schon, nur die glänzende T-Zone (Stirn, Nase und Kinn) abzupudern.
  • Besser kein Schimmer: Glanzpartikel in Highlighter oder Rouge können grosse Poren optisch betonen. Matte Pudertexturen sind bei grossporiger Haut die bessere Wahl.

Vor der Foundation: Porenverfeinernden Primer auftragen

Verteilen Sie eine erbsengrosse Portion des Beauty-Produkts in kreisenden Bewegungen im Gesicht – je nach Vorliebe mit den Fingerspitzen oder einem Schwämmchen. Direkt danach können Sie Ihr Make-up auftragen.


Unter der Lupe: Erweiterte Poren und ihre Ursachen

Wozu sind Hautporen gut und warum sind sie bei einigen Menschen grösser als bei anderen?

Welche Funktion haben die Poren der Haut?

Bei den winzigen Öffnungen in unserem Gesicht handelt es sich um die sichtbaren Teile der Talgdrüsen. Die etwa 300.000 Poren dienen nicht nur als Schutzfilm, sondern sorgen auch für den Stoffwechsel der Haut: Sie nehmen Sauerstoff auf und befördern wasserunlösliche Naturstoffe wie fette Öle an die Hautoberfläche.

Wie entstehen grosse Poren im Gesicht?

Über die Grösse der Poren entscheiden in erster Linie unsere Gene und Hormone. Vergrössert sind sie vor allem dort, wo die Haut viel Fett produziert – an Nase, Wangen, Kinn und Stirn. Fettige Haut neigt generell zu grösseren Poren.

Talg und Schmutz sammeln sich bei diesem Hauttyp schneller in den Ausgängen der Talgdrüsen, die Poren verstopfen und weiten sich. Einmal ausgedehnt ziehen sie sich nicht mehr von allein zusammen. Umso wichtiger ist es, das Gesicht zweimal täglich zu reinigen und die Haut gründlich von Ablagerungen zu befreien.

Zu viel Talg und Schmutz sind allerdings nicht die einzigen Ursachen für grosse Poren. Auch schlaffe Haut, bedingt durch natürliche Alterung, UV-Strahlen, ungesunder Ernährung oder Alkohol- und Tabakkonsum, kann die Öffnungen ausdehnen und somit sichtbarer machen.


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