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Gesichtshaare entfernen: Die beste Methode für meine Haut

Rasieren, wachsen, zupfen und die Pflege danach

Ob einzelne Härchen, ein leichter Flaum oder Damenbart – Gesichtsbehaarung kann auch Frauensache sein. Stören Sie sich an den feinen Härchen? Dann finden Sie hier die passende Methode, um die Gesichtshaare zu entfernen.

8 Methoden gegen Gesichtsbehaarung: Welche passt zu mir?

Insbesondere in den Wechseljahren erleben viele Frauen einen verstärkten Haarwuchs im Gesicht. Aber auch in jungen Jahren ist Gesichtsbehaarung keine Seltenheit. In beiden Fällen ist die Ursache ein Ungleichgewicht von männlichen und weiblichen Hormonen. Wer sich an den Härchen stört, entdeckt hier acht Methoden, um ungeliebte Gesichtshaare zu entfernen.

1. Damenbart rasieren

Die klassische Rasur ist die wohl schnellste Methode, um  Gesichtshaare zu entfernen.

So geht‘s:

  • Milden Rasierschaum auftragen, der sich auch für empfindliche Haut eignet. Einige Minuten einwirken lassen.
  • Mit einem Mehrklingenrasierer gegen die Wuchsrichtung der Haare rasieren. Alternativ eignet sich auch ein Präzisionstrimmer fürs Gesicht.

Vorteile und Nachteile beim Rasieren

Vorteile:

  • Mit einem Rasierer lassen sich die Gesichtshaare nicht nur besonders schnell entfernen. Die Methode ist auch recht einfach und die benötigten Utensilien liegen meist schon im Badezimmerschrank.

Nachteile:

  • Die nachwachsenden Haare erscheinen dunkler, da sie noch nicht von der Sonne gebleicht sind. Zudem fehlen nach dem Rasieren die weichen Spitzen, sodass sich die Härchen stoppelig anfühlen.
  • Weil die Haare schnell nachwachsen, sollte die Rasur zur täglichen Beautyroutine gehören.
  • Beim Nachwachsen kann es passieren, dass einzelne Haare einwachsen. Wer grundsätzlich zu einwachsenden Haaren neigt, bevorzugt daher besser eine andere Methode.

Rasierschaum gründlich einmassieren

Für ein besonders glattes Ergebnis den Rasierschaum in kreisenden Bewegungen auftragen und wenige Minuten einwirken lassen. So werden die Gesichtshaare besonders weich und lassen sich schonend entfernen.

2. Gesichtshaare mit Peeling entfernen

Mit praktischen Peeling-Accessoires lassen sich die feinen Gesichtshärchen auch „abreiben“. Verwenden Sie hierfür zum Beispiel spezielle Enthaarungspads. Ihre raue Oberfläche besteht aus kleinsten Kristallen. Eine natürliche Alternative ist der Luffaschwamm. Der getrocknete Schwammkürbis funktioniert nach dem gleichen Prinzip.

So geht‘s:

  • Den Peeling-Helfer Ihrer Wahl mit sanftem Druck und in kreisenden Bewegungen über die behaarten Gesichtspartien führen.
  • Sanft und schmerzfrei werden die feinen Gesichtshaare entfernt.

Vorteile und Nachteile beim Peelen

Vorteile:

  • Die Pflegeprozedur entfernt nicht nur die Gesichtshaare, sondern ist gleichzeitig ein sanftes Peeling für die Haut.

Nachteile:

  • Weil die Haarwurzel nicht entfernt wird, wachsen die Härchen wie beim Rasieren schnell nach.
  • Bei normaler Haut empfehlen sich nicht mehr als zwei Peeling-Anwendungen pro Woche.
  • Sensible Haut reagiert womöglich gereizt auf diese Art der Haarentfernung. Testen Sie, ob nach der Beauty-Behandlung Hautirritationen wie Rötungen auftreten.

Gesichtspeeling mit Luffaschwamm

Im trockenen Zustand ist die Oberfläche des Luffaschwammes rau. Das macht ihn perfekt für die Haarentfernung im Gesicht. Praktisch: Auch an anderen Körperstellen wie an den Armen lassen sich mit dem Naturprodukt die feinen Härchen entfernen.

3. Gesichtshaare mit Wachs entfernen

Beim Waxing werden die Gesichtshaare samt Haarwurzel ausgerissen. Damit diese Methode von Erfolg gekrönt ist, sollten die Härchen mindestens einen halben Zentimeter lang sein. Nur so haften sie zuverlässig am Wachsstreifen. Das Waxing mit einem Kaltwachsstreifen können Sie problemlos zu Hause durchführen.

So geht‘s:

  • Kaltwachsstreifen aus der Drogerie zwischen den Fingern erwärmen und auf die zu enthaarende Hautpartie legen.
  • Den Streifen glatt streichen und nach Herstellerangaben einwirken lassen.
  • Dann entgegen der Wuchsrichtung abziehen.

Vorteile und Nachteile beim Waxing

Vorteile:

  • Da bei der Prozedur die Haarwurzeln mit entfernt werden, bleibt die Haut etwa drei bis vier Wochen glatt.

Nachteile:

  • Waxing kann sehr schmerzhaft sein, weil der Wachsstreifen auch an der Haut klebt – was beim Abziehen auch die Haut strapaziert.
  • Es ist gut möglich, dass Sie beim ersten Versuch nicht alle Gesichtshaare entfernen. Etwa weil sie zur kurz sind oder nicht richtig am Wachstreifen haften. Dann müssen Sie mit einem zweiten Versuch oder einer Pinzette nacharbeiten.
  • Die Haare können ausserdem abbrechen und als Stoppeln stehenbleiben.

Tipp für sanfte Gemüter:

  • Deutlich weniger schmerzvoll und ist das Sugaring.
  • Bei der Beauty-Behandlung schliesst die Zuckerpaste die Haare ein, klebt aber nicht auf der Haut. Das macht den Vorang so sanft. Es werden nur die Haare abgezogen, ohne die Haut zu strapazieren.
  • Die zeitaufwendige Methode lassen Sie am besten eine Kosmetikerin vornehmen.

Weniger Schmerzen mit der richtigen Vorbereitung

So können Sie die Schmerzen beim Waxing etwas abmildern: Vor der Anwendung warm duschen oder baden. Die Wärme öffnet die Poren, sodass sich die Haarwurzeln sanfter lösen lassen.

4. Haare zupfen mit Epilierer oder Pinzette

Genauso wie an den Beinen können Sie auch die Haare im Gesicht auszupfen. Hierfür greifen Sie entweder zu einer Pinzette oder einem speziellen elektrischen Gesichtsepilierer. Dieser ist im Vergleich zu normalen Geräten deutlich schmaler, sodass sich Gesichtshaare präzise entfernen lassen. Für die Behandlung müssen die Haare eine Mindestlänge von rund zwei Millimetern haben.

So geht‘s:

  • Fahren Sie mit dem Epilierer über die Gesichtspartien, die Sie enthaaren wollen.
  • Wenn Sie eine Pinzette bevorzugen, zupfen Sie damit nach und nach die störenden Gesichtshaare aus. Eine grossflächige Anwendung könnte allerdings schmerzhaft ausfallen. Tipp: Entfernen Sie daher nur die dunklen und auffälligen Haare, um die Behandlung möglichst kurz zu gestalten.

Vorteile und Nachteile der Gesichtsepilation

Vorteile:

  • Die Gesichtshaare wachsen erst nach etwa drei bis vier Wochen nach – so lange haben Sie Ruhe.

Nachteile:

  • Das Zupfen der Haare kann sehr schmerzhaft sein. Ein elektrischer Epilierer erwischt womöglich nicht jedes Haar, sodass Sie mit einer Pinzette nacharbeiten müssen.

Alle Haare auf einen Streich

Zupfen Sie sich regelmässig die Augenbrauen mit der Pinzette? Dann schliessen Sie doch ab sofort auch unliebsame Härchen anderer Gesichtspartien mit ein. Ideal, wenn Sie nur einzelne Haare als störend empfinden.

5. Enthaarungsspirale: Gedreht und gezupft

Bei einer Gesichtsenthaarungsspirale handelt es sich um eine metallene Spiralfeder. Sie wird auf die Haut gesetzt und lässt sich mit den Fingern um die eigene Achse drehen. Dadurch öffnen und schliessen sich die Räume zwischen den Spiralsegmenten. Durch diese Drehbewegung greift die Spirale einzelne Härchen und zupft sie samt Wurzel heraus. Sie funktioniert also nach einem sehr ähnlichen Prinzip wie ein Epilierer. Auch hier benötigen die Haare eine Mindestlänge von rund zwei Millimetern.

So geht‘s:

  • Spirale auf das zu enthaarende Hautareal aufsetzen.
  • An den Enden der Spirale drehen, sodass die Gesichtshaare entfernt werden.
  • So oft und an beliebigen Stellen wiederholen, bis Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind.

Enthaarungsspirale: Vorteile und Nachteile

Vorteile:

  • Die Härchen wachsen je nach Stärke des Haarwachstums erst nach etwa drei bis vier Wochen nach.
  • Wird von vielen Frauen als weniger schmerzhaft empfunden als ein Epilierer.
  • Schnelle und unkomplizierte Anwendung.

Nachteile:

  • Die Spirale erwischt möglicherweise nicht alle Haare. Dann müssen Sie mit einer Pinzette nacharbeiten, um tatsächlich jedes Gesichtshaar zu entfernen.

6. Fadentechnik beim Profi

Die Fadentechnik benötigt Übung und ist deshalb ein Fall für die Kosmetikerin. Sie rollt bei dieser Enthaarungsmethode zwei verzwirbelte Fäden über die Haut. Verfangen sich die Gesichtshaare dazwischen, werden sie ausgezupft – und wachsen erst in drei bis vier Wochen nach.

7. Enthaarungscreme

Die Inhaltsstoffe von Enthaarungscreme zerstören die innere Haarstruktur, sodass sich die feinen Härchen nach etwas Einwirkzeit von der Wurzel lösen. Speziell für das Gesicht gibt es Cremes mit milderen Inhaltsstoffen.

So geht‘s:

  • Enthaarungscreme auf die Hautareale auftragen und nach Herstellerangaben einwirken lassen.
  • Danach können Sie die Creme samt Härchen mit einem Spatel vorsichtig abschaben.
  • Abschliessend das Gesicht mit milden Produkten gründlich reinigen, um Reste der Creme zu entfernen.

Vorteile und Nachteile von Enthaarungscreme

Vorteile:

  • Die Methode ist vollkommen schmerzfrei.

Nachteile:

  • Sensible Haut kann auf die Inhaltstoffe der Enthaarungscreme mit Irritationen reagieren.
  • Die Cremes riechen unangenehm, was vor allem beim Auftragen direkt unter der Nase sehr störend ist.
  • Der Kontakt mit Schleimhäuten an Nase und Mund ist unbedingt zu vermeiden. Dies kann die Anwendung über der Oberlippe kompliziert machen.
  • Weil Enthaarungscreme nur die Gesichtshaare entfernt, aber nicht die Wurzeln, wachsen sie recht schnell wieder nach.

8. Gesichtshaare bleichen

Nicht immer ist es notwendig, die Gesichtshaare zu entfernen. Dünne Härchen lassen sich auch mit einer Bleaching Creme bleichen, sodass sie kaum noch auffallen. Wichtig: Diese Produkte enthalten aggressives Wasserstoffperoxid, das die Haut reizen kann. Vorher in der Armbeuge testen.

Welche Pflege braucht die Haut nach der Haarentfernung im Gesicht?

Unabhängig davon, mit welcher Methode Sie Ihre Gesichtshaare entfernen: Die darunterliegende, strapazierte Haut benötigt im Anschluss die richtige Pflege. Mit diesen Tipps sorgen Sie für gesund aussehende Haut und einen strahlenden Teint.

Ihre Haut braucht Feuchtigkeit und Ruhe

Eine feuchtigkeitsintensive Pflege ist jetzt genau das Richtige für Ihre Haut.

Pflege-Tipps für die strapazierte Haut

  • Ideal ist jetzt eine Pflege, die Feuchtigkeit spendet und sich gut auf der Haut verteilen lässt, um sie nicht zusätzlich zu reizen.
  • Verwenden Sie zum Beispiel eine leichte Tagescreme. Alternativ eignet sich auch eine After Sun Lotion, die zusätzlich einen kühlenden Effekt hat.
  • Auch hautberuhigende und nicht-fettende Pflegeformeln mit Panthenol sind für die Haut eine Wohltat.
  • Verzichten Sie nach der Haarentfernung etwa einen halben Tag lang auf Make-up, um die Haut nicht zusätzlich zu reizen. Legen Sie die Prozedur deshalb bei Bedarf auf die Abendstunden.
  • Um eingewachsenen Haaren vorzubeugen, empfiehlt sich nach etwa drei Tagen ein sanftes Peeling. Es entfernt abgestorbene Hautschüppchen und hält so die Wachstumskanäle frei.

Haare im Gesicht dauerhaft entfernen

Wer unter starkem Haarwuchs im Gesicht leidet, kann die störenden Härchen dauerhaft mit einem Laser entfernen lassen. Erfahren Sie, wie das funktioniert und welche Nebenwirkungen auftreten können.

Laserbehandlung: Fragen Sie Ihren Hautarzt

Laserbehandlungen dürfen nur von ausgewiesenen Experten in zertifizierten Einrichtungen durchgeführt werden. IPL-Behandlungen können hingegen auch von Kosmetikern vorgenommen werden – mittlerweile gibt es sogar Geräte für den Hausgebrauch.

Gesichtshaare entfernen mit Laser oder IPL

Was sollten Sie vorher beachten?
Wenn Sie Gesichtshaare dauerhaft entfernen lassen möchten, sollten Sie zuvor unbedingt Ihren Hautarzt aufsuchen. Eine Voruntersuchung gibt Aufschluss darüber, ob für Sie eventuell eine Gesundheitsgefahr von der Behandlung ausgeht.

Wie funktioniert die Haarentfernung?
Sowohl bei IPL als auch bei der Laserbehandlung gelangt Licht über das Melanin bis in die Haarwurzel. Dort wird es in Wärme umgewandelt welche die Haarwurzel zerstört. Die Prozedur fühlt sich wie kleine Nadelstiche an, einige empfinden sie jedoch als sehr schmerzhaft. Die Haare fallen nach rund 20 Tagen aus.

Laser oder IPL: Was ist der Unterschied?
IPL- und Laserbehandlung unterscheiden sich im verwendeten Lichtspektrum: Mit einem Laser lässt sich die Haarwurzel zielgenauer treffen als mit einem IPL-Gerät. So wird die umliegende Haut geschont und es treten schneller Erfolge auf.

Sind die Methoden für jeden geeignet?
Da sehr blondes und graues Haar kein Melanin enthält, funktionieren IPL und Laser hier nur bedingt oder gar nicht. Ideal sind dicke, dunkle Haare. Bei heller Haut sitzen zudem die Haarwurzeln meist weniger tief, was die Erfolgschancen der Behandlung erhöht.

Wie erfolgsversprechend sind die Methoden?
Beide Methoden funktionieren nur bei Haaren, die sich gerade in der Wachstumsphase befinden. Weil dies äusserlich nicht zu erkennen ist, muss die Behandlung in regelmässigen Abständen wiederholt werden. Der Haarwuchs daher nicht sofort, sondern erst nach und nach weniger. Je nach Methode, Haut- und Haartyp sind 5 bis 10 Sitzungen für sichtbare Erfolge notwendig.

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