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SOS-Tipps: Was hilft gegen Sonnenbrand?

So verwöhnen Sie sonnengestresste Haut

Der beste Tipp gegen Sonnenbrand? Vorsorge! Sollten Sie aber doch einmal den Sonnenschutz vergessen oder zu lange in der Sonne gelegen haben, ist schnelle Hilfe gefragt.

Tipps bei Sonnenbrand: Cremen und Kühlen

Wie wichtig Sonnenschutz ist, merkt man manchmal erst, wenn es zu spät ist – wenn sich die Haut rötet, brennt und spannt. Dann lautet die Frage: Was hilft gegen Sonnenbrand?

Schleichender Prozess: wie entseht ein Sonnenbrand?

Tagsüber am Strand war noch alles in Ordnung, abends rötet sich die Haut, brennt und juckt – ein Sonnenbrand erinnert daran, wie schädlich UV-Strahlung für die Gesundheit ist. Aber was genau passiert dabei eigentlich?

Sonnenbrand: Entstehung und Symptome

Trifft UV-Strahlung auf ungeschützte Haut, kommt es nach Überschreitung der Eigenschutzzeit zu einem Sonnenbrand. Hauptverantwortlich dafür sind UVB-Strahlen. Die energiereiche Strahlung schädigt die Oberhaut (Epidermis). Daraufhin werden Botenstoffe ausgeschüttet, die zu einer akuten Entzündungsreaktion führen. Mit der Folge, dass sich die Blutgefässe weiten und sich dadurch die Haut rötet. 

Welche Symptome treten bei einem Sonnenbrand auf? 

Bei Sonnenbrand unterscheidet man drei Schweregrade:     

  • 1. Grad: Hautrötung, Spannungsgefühl, Schwellung, Juckreiz, Erwärmung der betroffenen Stellen und Brennen    
  • 2. Grad: zusätzliche Blasenbildung und spätere Schälung der Haut    
  • 3. Grad: extremer Sonnenbrand, infolge dessen es zu einer grossflächigen Zerstörung und teilweise zur Ablösung der Haut kommt 

Sonnenbrände können mitunter von allgemeinem Unwohlsein begleitet sein. Kommen Fieber, Kopfschmerzen und Schüttelfrost hinzu, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen. Einen Sonnenbrand 2. oder 3. Grades gilt es in jedem Fall untersuchen zu lassen. Der Mediziner kann die akute Verbrennung medikamentös behandeln und so langfristige Schäden wie Narben vermeiden.

Schutz vor Sonnenbrand im Gesicht

Nasenrücken, Lippen, Augenpartie, Stirn und Wangen gehören zu den Sonnenterrassen und sind besonders anfällig für Sonnenbrand. Bester Schutz: eine Kopfbedeckung und Sonnencreme mit typgerechten Lichtschutzfaktor.

Unter der Haut: Spätfolgen eines Sonnenbrands

Wann machen sich die Symptome bemerkbar? 

Wer etwas Kochendheisses berührt, verbrennt sich – und spürt die schmerzhaften Folgen meist sofort. Bei einem Sonnenbrand ist das anders. Zwar handelt es sich ebenfalls um eine Verbrennung (meist 1., seltener 2. Grades), die Entzündung der Haut breitet sich allerdings schleichend aus. Bis das Ausmass eines Sonnenbrands vollständig erkenn- und fühlbar ist, können bis zu 24 Stunden verstreichen. 

Wie lange hält ein Sonnenbrand an? 

In leichten Fällen verschwinden Symptome wie Rötungen und Schmerzen nach 3 Tagen. Allerdings kann es rund 2 Wochen dauern, bis sich die Haut regeneriert hat. In schweren Fällen kann der Heilungsprozess deutlich länger andauern. 

Welche Folgen kann ein Sonnenbrand haben? 

Auch wenn ein Sonnenbrand abgeklungen ist, kann ein Zuviel an UVA- und UVB-Strahlung die Entstehung von Langzeitschäden in der Haut begünstigen. 

Sonnenbrand verursachende UVB-Strahlen dringen zwar nur bis zur ersten Hautschicht (Oberhaut) vor, sind aber sehr energiereich. Sie können das Erbgut direkt schädigen und im Laufe des Lebens Hautkrebs verursachen. 

Die langwelligen UVA-Strahlen sind nicht direkt an der Sonnenbrand-Entstehung beteiligt, gelangen aber bis zur Lederhaut. Sie beschleunigen die natürliche Hautalterung, können Sonnenallergien auslösen und ebenfalls zur Entstehung von Hautkrebs beitragen.

Sonnenbrand schnell loswerden – geht das?

Die Liste der Mittel gegen Sonnenbrand ist lang. Dennoch gibt es keines, das zu einer schnellen Genesung verhilft. Deshalb: Lieber vorher an den  richtigen Schutz denken – und alle Hautpartien mit einem UV-Filter ausstatten. Tipp: Beim Rücken kann eine helfende Hand nicht schaden.

Sonnenbrand vorbeugen: Jeden Tag bestens geschützt

Was hilft gegen Sonnenbrand? Von grösserer Bedeutung ist doch die Frage, was am besten vor Sonnenbrand schützt. Wir beantworten die wichtigsten Fragen rund ums Thema Sonnenschutz.

Wie viel Sonnencreme brauche ich?

Faustregel zur Dosierung bei Erwachsenen: Jeweils 1 Strich Sonnenmilch (von Handgelenk bis zur Spitze des Mittelfingers) oder 15 Sprühstösse Sonnenspray pro Arm sowie für Hals, Gesicht und Nacken verwenden. Jeweils zwei Strich für Rücken, Bauch und pro Bein.

Wann muss ich nachcremen?

Sand, Schweiss, Wasser und das Trockenrubbeln mit dem Handtuch tragen UV-Filter nach und nach ab. Das Nachcremen alle 2 Stunden und sofort nach dem Schwimmen ist notwendig, um den Schutz aufrechtzuerhalten. Aber: Dass die maximale Schutzzeit sich dadurch verlängert, ist ein Mythos.

Welchen Sonnenschutz brauchen Kinder?

Kinderhaut ist weitaus schutzbedürftiger als die von Erwachsenen und sollte so wenig direkte Sonnenstrahlung wie möglich abbekommen. Eine gute Sonnencreme für Kinder bietet einen hohen Lichtschutzfaktor (LSF50+), lässt sich leicht auftragen und ist wasserfest.

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