Tipps zum sicheren Schutz der Haut vor UV-Strahlen

Wie lange ist Sonnencreme haltbar?

Tipps zum sicheren Schutz der Haut vor UV-Strahlen
Ist die Sonnencreme aus dem letzten Urlaub noch haltbar oder sollte sie besser entsorgt werden? Eine wichtige Rolle spielt die Aufbewahrung.

Haltbarkeit von Sonnencreme: Das sollten Sie wissen

Wie die meisten anderen Hautpflegeprodukte sollte auch eine Sonnencreme innerhalb von zwölf Monaten nach dem Öffnen verbraucht werden. Muss die NIVEA Sonnencreme aus dem letztjährigen Sommerurlaub deshalb entsorgt werden und gibt es Faktoren, welche die Haltbarkeit reduzieren?

Das NIVEA Sonnencreme Haltbarkeitsdatum steht auf der Rückseite

Wie lange sind NIVEA Sonnencreme, Sonnenmilch und Sonnenspray haltbar? Die Zahl neben dem Tiegel auf der Rückseite der NIVEA Sonnencreme zeigt das Haltbarkeitsdatum nach dem Öffnen in Monaten an.

Ist die Sonnencreme haltbar oder schon abgelaufen?

Die Bedeutung des Symbols mit dem geöffneten Tiegel und dem Hinweis „12 M“

Bei Lebensmitteln ist auf der Verpackung in der Regel ein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) angegeben. Bei Sonnencremes und anderen Kosmetikprodukten zeigt hingegen der kleine Tiegel auf der Rückseite die Haltbarkeit an. Die daneben angegebene Zahl verweist allerdings auf den Zeitraum, wie lange das Produkt nach dem Öffnen mindestens haltbar sind. Um nicht den Überblick zu verlieren, hilft es, wenn Sie das Datum der Erstbenutzung mit einem wasserfesten Stift auf dem Produkt notieren. Dann erkennen Sie auf einen Blick, wann das Ende der Mindesthaltbarkeit erreicht ist.

Wie lange ist Sonnencreme haltbar, wenn sie ungeöffnet ist?

Für die Haltbarkeit von Sonnencreme gilt: Ungeöffnet sind die Sonnenschutzprodukte deutlich länger haltbar – ab dem Herstellungsdatum etwa 30 bis 36 Monate. Voraussetzung ist, dass sie kühl und trocken gelagert werden.

Beeinflusst die Haltbarkeit der Sonnencreme den Lichtschutzfaktor?

Die verbreitete Annahme, dass der LSF (Lichtschutzfaktor) der Sonnencreme mit der Zeit abnimmt und nur neue Produkte die volle Schutzleistung erbringen, ist nicht richtig. Trotzdem sollten Sie nach etwa einem Jahr genau prüfen, ob die Sonnencreme noch in Ordnung ist.

Sind die Sonnenschutzprodukte aus dem Vorjahr noch haltbar?

Bloss keinen Sonnenbrand bekommen! Der Sonnenschutz für Kinder ist besonders wichtig – bei richtiger Aufbewahrung können Sie auch die Sonnencreme oder Sonnenmilch vom letzten Jahr verwenden

Abgelaufene Sonnencreme: Es gibt Warnsignale

Aufbewahrung am Strand und unterwegs

Ist Sonnencreme extremen Bedingungen wie Hitze ausgesetzt, kann die Stabilität der Formel leiden. Je weniger Temperaturschwankungen Cremes, Lotionen und Sprays erfahren, desto besser. Deshalb sollten sie bei warmen Temperaturen nicht stundenlang im Auto liegen. Auch direkte Sonneneinstrahlung am Strand lässt sich vermeiden.

Tipp: Falls Sie eine Kühltasche für Getränke dabeihaben, ist das der perfekte Aufbewahrungsort. Ansonsten Sonnencreme in die Strandtasche oder zumindest in den Schatten legen.

Winterquartier für Sonnencreme

Wer gegen Ende des Sommers eine frische Tube angebrochen hat, lagert diese am besten im Keller oder im Kühlschrank, bis es wieder warm wird. Sie kann so im Skiurlaub und auch im nächsten Sommer ohne Bedenken weiterverwendet werden, sofern sie keine der folgenden Merkmale aufweist.

Wann eine Creme besser entsorgt werden sollte

Verströmt die Creme einen scharfen, ungewöhnlichen Geruch oder hat sich die Konsistenz verändert, können dies Anzeichen dafür sein, dass sie nicht mehr in Ordnung ist. Hat sich beispielsweise Öl oder Wasser abgesetzt oder ist der Inhalt verfärbt, sollte das Sonnenprodukt sicherheitshalber entsorgt werden.

Schutz und Pflege für schöne Sonnentage

Wie funktioniert Sonnencreme eigentlich?

Sie sieht aus wie eine normale Creme oder Lotion und kann doch viel mehr. Sonnencreme schützt unsere Haut vor Schäden durch UV-Strahlen. Hierfür kommen verschiedene Lichtschutzfilter zum Einsatz, die unterschiedlich wirken.

Was macht eine gute Sonnencreme aus?

Eine gute Sonnencreme schützt die Haut vor Hautalterung durch UVA-Strahlung sowie Sonnenbrand durch UVB-Strahlung.

Sonnencreme: Was steckt drin und wie wirkt sie?

Wie unterscheidet sich eigentlich eine Sonnencreme oder Sonnenmilch von einer normalen Bodylotion? Sie sehen oft gleich aus, duften gut, haben eine vergleichbare Konsistenz. Doch der wirklich grosse Unterschied bleibt unsichtbar: Damit uns die Cremes vor den aggressiven UVA- und UVB-Strahlen schützen können, enthalten Sonnenschutzprodukte organische, mineralische oder kombinierte UV-Filter.

Die UV-Filter unterscheiden sich in ihrer Wirkweise. Mineralische Filter bestehen aus kleinen, festen Partikeln wie Titandioxid und Zinkoxid. Je höher der Lichtschutzfaktor, desto grösser ist ihr Anteil in den Produkten. In erster Linie reflektieren und streuen die Partikel das Sonnenlicht, absorbieren es zum Teil aber auch. Organische UV-Filter wandeln die UV-Strahlung in ungefährliche Wärmeenergie um und entwickeln so ihren Schutzmechanismus. Häufig sind beide UV-Filterarten in der Sonnenpflege kombiniert.

Der umfassende Schutz vor UVA- und UVB-Strahlung reduziert folgende Risiken:

  • Hautkrebs (durch UVA- und UVB-Strahlung)
  • Hautalterung (durch UVA-Strahlung)
  • Sonnenallergie (durch UVA-Strahlung)
  • Sonnenbrand (durch UVB-Strahlung)

 

Aktuelle NIVEA SUN-Produkte bieten nicht nur einen sofortigen UVA-/UVB-Schutz, sondern spenden der Haut gleichzeitig auch Feuchtigkeit. „Wir konnten durch Untersuchungen zeigen, dass die Haut durch Sonneneinstrahlung Feuchtigkeit verliert“, erklärt Dr. Dominik Göddertz, Leiter des Produktentwicklungslabors NIVEA SUN. „Unsere Protect & Moisture Formeln bieten daher auch 24h-Feuchtigkeitspflege und eine Unterstützung der natürlichen Hautbarriere in der Sonne.“

Weitere Tipps und Fakten zur Sonne

Das Wissen über die Haltbarkeit von Sonnencreme ist nur eine von vielen wichtigen Voraussetzungen für unbeschwerten Sonnengenuss. Worauf es sonst noch ankommt, erfahren Sie in unseren Themenvorschlägen.

Unsere Empfehlungen für Sie