WODURCH ENTSTEHEN MÜDE AUGEN?

Mit einem frischen Aussehen in den Tag starten – wer wünscht sich das nicht? Leider zeigt der morgendliche Blick in den Spiegel manchmal das Gegenteil. Doch wie kommt es überhaupt zu einer gereizten Augenpartie?

Was sind müde Augen?

Von müden Augen ist die Rede, wenn der Sehapparat überbeansprucht ist – z. B. durch Bildschirmarbeit, schlechte Lichtverhältnisse oder längeres Starren. Die Folge können trockene, geschwollene oder gerötete Augen sein, die sich schwer anfühlen und manchmal jucken oder schmerzen.

Ursachen für trockene Augen

Trockene Augen entstehen durch einen Mangel an Feuchtigkeit beziehungsweise Tränenflüssigkeit. Normalerweise wird der Tränenfilm auf der Oberfläche des Auges durch den Lidschlag verteilt. So bleibt das Auge feucht und reinigt sich von Fremdkörpern wie etwa Staubpartikeln. Fehlt die Feuchtigkeit, brennen die Augen und röten sich.

Mitunter sind trockene Augen genetisch bedingt, aber auch äussere Faktoren kommen infrage:

  • Schlafmangel kann den Augen Feuchtigkeit entziehen.
  • Wer lange liest oder am Bildschirm arbeitet, blinzelt weniger. Oft nur 1 bis 2 Mal pro Minute – statt der üblichen 10 bis 15 Mal. Trockene Augen und schwere Augenlider sind die Folge.

Ursachen für Schwellungen an den Augen

Die Haut rund um die Augen ist sehr zart und stark durchblutet. Normalerweise transportiert das Lymphsystem die Gewebsflüssigkeit in und unter den Augenlidern ab – doch manchmal ist der Kreislauf gestört. Dann kommt es zum Rückstau, der sich als Schwellung bemerkbar macht.

Faktoren, die geschwollene Augen begünstigen:

  • Lifestyle: Zu viel Salz oder Alkohol, Rauchen, aber auch ein Verlust an Mineralstoffen nach dem Sport verändern den Wasserhaushalt im Körper und wirken sich auf den Austausch zwischen den Zellen aus. Durch diesen sogenannten osmotischen Stress können Schwellungen entstehen.
  • Alter: Im Laufe der Jahre lässt die mechanische Widerstandskraft der Haut nach, sodass müde Augen schneller in Erscheinung treten.
  • Veranlagung: Geschwollene Augen und dicke Lider können aber auch anatomische Ursachen haben. Sprechen Sie bei wiederholten Beschwerden mit Ihrem Hausarzt.

Ursachen für gerötete Augen

Die Ursachen und Auslöser für gerötete Augen und teilweise Rötungen der umliegenden Haut können unterschiedlich sein. Zu den häufigsten zählen:

  • Bindehautentzündung, etwa durch ein Bakterium oder ein Virus
  • Allergien, z. B. Heuschnupfen
  • Fremdkörper im Auge
  • Hornhautentzündung
  • Müdigkeit und Überanstrengung
  • Gerstenkorn
  • schlechtes Raumklima, z. B. durch eine Heizung oder Klimaanlage

Warum brennen die Augen, wenn man müde ist?

Bei Schlafmangel produziert unser Körper zu wenig Tränenflüssigkeit und den Augen fehlt Feuchtigkeit. Es kommt zu unangenehmem Brennen der Augen, sowie Spannungsgefühlen und Juckreiz. Augentropfen können kurzfristig Symptome mildern, aber langfristig hilft nur ausreichend gesunder Schlaf.

Was ist, wenn die Augen jucken?

Wenn den Augen Feuchtigkeit fehlt, kommt es oft zu unangenehmem Juckreiz. Dieser wird durch Augenreiben weiter verstärkt, da man so den Augen noch mehr Feuchtigkeit entzieht. Hier gilt also: weiteres Reizen vermeiden und die Augen schnell wieder mit Feuchtigkeit versorgen!

Erste Hilfe gegen Augenjucken:

  • Tränken Sie ein sauberes Küchentuch in kaltes Wasser und legen Sie es auf die geschlossenen Augenlider – das lindert Brennen und Juckreiz.
  • Richtige Handhygiene: Achten Sie auf regelmässiges und gründliches Händewaschen. So beugen Sie Infektionen vor, falls Sie sich doch ans Auge fassen.
  • Die Augen jucken und tränen weiterhin? Auch eine Allergie kommt dann infrage. Ein Allergietest beim Arzt gibt Antworten.

WAS HILFT BEI MÜDEN UND GESCHWOLLENEN AUGEN?

Ob Maske, Entspannungsübungen, frische Luft oder erfrischende Augencreme – mit unseren Tipps werden Ihre Augen wieder munter!
Müde Augen - was tun? 9 Tipps, die helfen

1. Gurkenmaske zur Erfrischung

Ein bewährtes Hausmittel bei müden Augen sind Gurken. Sie kühlen und sorgen für einen schnellen Frischekick. Lagern Sie das grüne Gemüse am besten im Kühlschrank, ehe Sie zwei Scheiben davon für ein paar Minuten auf die geschlossenen Lider legen. Das belebt zusätzlich.
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2. Sanfte Klopfmassage

Eine Klopfmassage fördert die Durchblutung und baut Schwellungen ab: sachte mit Zeige- und Mittelfinger an der Nasenwurzel starten und mit klopfenden Bewegungen über die Augenbrauen nach aussen massieren und wieder zurück.
Müde Augen - was tun? 9 Tipps, die helfen

3. Gelbrille zum Kühlen

Auch die Anschaffung einer Gelbrille kann sich lohnen (erhältlich in der Drogerie). Frisch aus dem Kühlschrank und für ca. 10 Minuten auf die geschlossenen Augen gelegt, sorgt sie dafür, dass sich die Gefässe zusammenziehen.
Müde Augen - was tun? 9 Tipps, die helfen

4. Blinzeln gegen Trockenhaut

Blinzeln Sie zwischendurch immer wieder mal bewusst, um die Augen ausreichend zu befeuchten. Vor allem, wenn sie sehr gefordert sind, z. B. bei der Arbeit am Computer, beim Lesen oder beim Autofahren.
Müde Augen - was tun? 9 Tipps, die helfen

5. Fernblick zur Entspannung

Wer stundenlang aus gleicher Distanz auf den Bildschirm starrt, ermüdet seine Augen. Beim Arbeiten zwischendurch immer mal wieder den Blick in die Ferne schweifen zu lassen, entlastet sie hingegen. Idealerweise stehen Sie dafür kurz auf und schauen aus dem Fenster.
Müde Augen - was tun? 9 Tipps, die helfen

6. Wellness für die Augen

Schalten Sie bei einer Meditation oder beim Musikhören mal so richtig ab. Auch Entspannungsübungen tun der Augenmuskulatur gut: die Augen langsam nach oben, unten, links und rechts rollen. Ein paarmal wiederholen.
Müde Augen - was tun? 9 Tipps, die helfen

7. Bewegung an der frischen Luft

Ausdauersport wie Radfahren oder Joggen sorgt nicht nur für einen klaren Kopf, sondern regt auch die Durchblutung an. Die Haut unter den Augen profitiert davon ebenso. Denn durch die bessere Sauerstoffversorgung kann es nicht so leicht zu Augenringen kommen.
Müde Augen - was tun? 9 Tipps, die helfen

8. Schlafen Sie sich schön

Über Nacht laufen wichtige Regenerations- und Reparaturprozesse im Körper ab, die auch unser Hautbild positiv beeinflussen. Achten Sie daher auf eine ausreichende Menge Schlaf. Pro Nacht sollten es mindestens sieben bis acht Stunden sein.
Müde Augen - was tun? 9 Tipps, die helfen

9. Pflege für die Augenpartie

Erfrischung und Pflege für müde Augen in einem: Creme mit Hyaluronsäure wirkt wie ein Feuchtigkeitsmagnet, der die feine Haut sichtbar aufpolstert. Gleichzeitig hinterlässt sie ein belebtes Hautgefühl.

Was kann man gegen geschwollene Augen machen?

Kühlende Cremes, Gele, Kompressen oder Augenmasken können helfen, die geschwollenen, müden Augen am Morgen wieder frisch aussehen zu lassen.

Ausserdem können Sie den Augenschwellungen durch veränderte Schlafgewohnheiten vorbeugen:

  • Ein blockiertes Lymphsystem können Sie durch die richtige Schlafposition beeinflussen. Bei Bauchschläfern sind solche Schwellungen wahrscheinlicher.
  • Wer stattdessen auf dem Rücken schläft und zusätzlich ein leicht erhöhtes Kissen nutzt, kann das Lymphsystem beim Abtransport der Flüssigkeit unterstützen.

Gut zu wissen: Im Unterschied zu vorübergehenden Schwellungen nach langen Nächten sind richtige Tränensäcke dauerhaft sichtbar. Lymphansammlung und erschlaffte Haut führen in dem Fall zu anhaltenden Schwellungen, die sich meist nur operativ entfernen lassen. Weil Tränensäcke auch Symptome für eine Erkrankung sein können, ist ein Arztbesuch zur Abklärung ratsam.

Was ist gut bei trockenen Augen?

  • Damit Ihre Augen mit Feuchtigkeit versorgt werden können, sollten Sie mindestens 2 Liter Wasser am Tag trinken.
  • Luftbefeuchter (besonders in der kalten Jahreszeit, wenn wir viel heizen) wirken Wunder! Denn: Auch trockene Luft kann schaden und die Augen austrocknen.
  • Vermeiden Sie zusätzliche Reizfaktoren. Tragen Sie zum Beispiel an hellen, sonnigen Tagen eine Sonnenbrille, um die Augen vor UV-Licht zu schützen.
  • Wer dennoch trockene Augen hat, kann sich gut mit Augentropfen behelfen. Die künstliche Tränenflüssigkeit unterstützt die Feuchtigkeitsverteilung auf dem Auge kurzfristig, Reizungen lassen nach.
  • Treten jedoch immer wieder Reizungen und Rötungen auf, sollten Sie sicherheitshalber einen Augenarzt aufsuchen.

Tipps und Tricks bei dunklen Augenringen

Dunkle Schatten unter den Augen lassen uns müde und manchmal etwas kränklich erscheinen. Deswegen würden wir auch liebend gerne auf Augenringe verzichten. Möglich ist das allerdings nicht immer.

Was Sie über Augenschatten wissen sollten

Dunkle Ringe unter den Augen können verschiedene Ursachen haben, sind in der Regel jedoch harmloser Natur. Die Haut neigt in diesem Bereich zur Schattenbildung, weil sie sehr zart und fein ist, sodass die darunterliegenden dunklen Blutgefässe eher durchscheinen. Manchmal ist auch eine Hyperpigmentierung der Haut der Auslöser: Dann sind unter den Augen überdurchschnittlich viele Hautfarbstoffe eingelagert.

  • Sporadische Augenschatten
    Treten die Schatten nur gelegentlich auf, könnte es an übermässigem Alkoholkonsum oder mangelndem Schlaf liegen. Beides verringert die Sauerstoffsättigung des Blutes, es wirkt dadurch dunkler und scheint durch.
  • Dauerhafte Augenschatten
    Gehen die Beschwerden nicht zurück, steckt möglicherweise ein Eisen- oder Mineralstoffmangel dahinter. Vor allem fehlendes Eisen lässt die Haut dunkler erscheinen. Auch Erkrankungen können in Betracht kommen. Das kann jedoch nur ein Arzt beurteilen.

Augenringe wegbekommen: Geht das?

  • Ist eine Überpigmentierung die Ursache, lassen sich die Augenringe nicht beheben, sondern nur mit Foundation, BB Cream und Co. kaschieren.
  • Kommt es nur hin und wieder zu Augenschatten, sind sie oft schon mit einem gesünderen Lebensstil in den Griff zu kriegen.
  • Auch die richtige Augenpflege kann bei Müdigkeitserscheinungen, wie beispielsweise dunklen Schatten unter den Augen, helfen. Zusätzlich können spezielle Pflegeformeln z. B. mit Q10 feine Falten abmildern.
    Tipp: Klopfen Sie die Creme mit den Fingerkuppen ein. Das kurbelt die Durchblutung an.
  • Keine Besserung in Sicht? Dann sollten Sie vorsichtshalber einen Arzt konsultieren, um gesundheitliche Probleme auszuschliessen.

Concealer & Co. für einen wachen Blick

Die Augen wirken morgens müde und Sie haben wenig Zeit im Badezimmer? Kein Grund zum Verzweifeln. Diese Beauty-Helfer verleihen im Handumdrehen mehr Frische.

Concealer lässt müde Augen wieder strahlen

Mit einem hautfarbenen Concealer können Sie dunkle Verfärbungen um die Augen gezielt kaschieren. Er ist stärker als eine Foundation pigmentiert und sorgt nach dieser für ein perfektes Finish. Am besten auftupfen und nicht streichen.

5 Tipps für schöne Augenblicke

  1. Auf die Tube drücken: Bei zart gebräunter Sommerhaut fallen kleine Makel wie Augenschatten weniger auf. Mit einer Creme, die einen Bräunungseffekt hat, können Sie tricksen: gleichmässig nach dem Reinigen und Peelen im Gesicht und auf dem Hals verteilen. Nach ein paar Stunden wirkt der Teint gleich viel frischer und müde Augen haben keine Chance. Es gibt sogar Produkte mit Sofort-Effekt.
  2. Grundieren: Leichte Farbunterschiede wie Augenschatten lassen sich oft schon mit getönten Tagescremes oder BB Creams ausgleichen.
  3. Curlen: Mit einer Wimpernzange zaubern Sie Schwung in die Wimpern, wodurch der Blick sofort wacher wirkt. So funktioniert‘s: Zange mit einem Föhn erwärmen, kurz abkühlen lassen und vorsichtig die ungetuschten Wimpern damit in Form bringen.
  4. Mascara richtig auftragen: Lassen Sie beim Tuschen feinere Härchen sowie die untere Wimpernreihe nicht ausser Acht und passen Sie auf, dass die Wimpern nicht verkleben.
  5. Aufhellen: Zeichnen Sie die Wasserlinie am unteren Augenlid mit einem weissen Kajalstift nach. Das öffnet den Blick und lässt die Augen grösser und wacher erscheinen.

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