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"Warum ist Sonnenschutz für die Haut wichtig?"

Sonnenschein macht glücklich und schenkt Energie. Einerseits, weil uns schönes Wetter vor die Tür lockt. Andererseits, weil Sonnenlicht dem Körper guttut. Es aktiviert die Vitamin-D-Produktion und steigert die Ausschüttung des Gute-Laune-Hormons Serotonin. Zu viel UV-Strahlung bedeutet für unsere Haut allerdings auch Stress – und erhöht das Risiko für gesundheitliche Langzeitschäden.

Eine hohe Belastung an UVB-Strahlung macht sich kurzfristig schmerzhaft als Sonnenbrand bemerkbar. Langfristig hinterlässt sie Schäden in der DNA, die schlimmstenfalls zu Hautkrebs führen.

UVA-Strahlen hingegen können die Alterung der Haut beschleunigen und Sonnenallergien auslösen. Genügend gute Gründe, warum wir unserer Haut zuliebe Sonnenlicht mit Vorsicht und stets gut geschützt geniessen sollten.

Welche Sonnencreme ist die richtige?

Ob Sonnenspray, Sonnenlotion oder Sonnencreme: Alle NIVEA Sonnenschutzprodukte schützen direkt nach dem Auftragen die Haut zuverlässig vor UV-Strahlung – vorausgesetzt Sie cremen alle 2 Stunden nach. Wie lange die Wirkung von Sonnencremes anhält, hängt von dem integrierten Lichtschutzfaktor (LSF) und der Lichtempfindlichkeit Ihrer Haut ab. Menschen mit einem hellen Teint z. B. besitzen weniger hauteigene Pigmente (Melanin). Diese statten die Haut mit einem natürlichen Sonnenschutz (Eigenschutz) aus. Der variiert aber von Typ zu Typ.

Als Faustregel für die Wahl des Lichtschutzfaktors gilt: Hellere Hauttypen tragen bestenfalls eine Creme mit hohem LSF (30-50) auf. Wer einen eher dunklen Hautton und dunkle Haare hat, kann auch auf einen niedrigeren LSF zurückgreifen.

Besonders schutzbedürftig ist die zarte Haut von Kindern und Babys. Die Schutzmechanismen der Haut sind bei ihnen noch kaum entwickelt. Heisst: Kinder bekommen nicht nur rascher einen Sonnenbrand. UV-Strahlen erreichen gleichzeitig auch die UV-anfälligen Stammzellen schneller. Für die Kleinen sollte es daher immer ein Sonnenschutzprodukt mit sehr hohem LSF (50+) sein – bestenfalls wasserfest. So steht dem ausgelassenen Planschvergnügen nichts im Weg.

Brauche ich speziellen Sonnenschutz fürs Gesicht?

Unser Gesicht trägt keinen Sonnenschutz in Form von Kleidung. Sobald wir uns draussen aufhalten, ist die zarte Haut dem Sonnenlicht deshalb schutzlos ausgesetzt. Zudem treffen die UV-Strahlen immer in einem recht steilen Winkel auf die Haut im Gesicht – allen voran auf die Sonnenterrassen wie Stirn, Nase, Ohren und Lippen. Ideal geeignet fürs Gesicht sind Sonnencremes, die nicht fetten sowie Schutz und Pflege verbinden.

Tipps für unbeschwerte Sonnentage

Gefährlich wird Sonne meist, wenn wir sie vergessen. Denn Sonnenschutz braucht die Haut nicht nur an Strandtagen, sondern auch im Alltag – bei der Shoppingtour mit Freunden, während der Mittagspause im Park oder wenn Sie ""nur mal kurz"" mit dem Fahrrad zum nächsten Eiscafé wollen. Vergessen Sie auch in diesen Situationen nicht, auf Ihre Haut zu achten.

Effektiven Sonnenschutz bietet in erster Linie Sonnencreme. Darüber hinaus können Sie einen Teil der UV-Strahlung auch mit Kleidung abschirmen. Ein Hut oder Tuch schützt vor Sonnenbrand auf der Kopfhaut. Von 11 bis 15 Uhr – wenn die Sonne am höchsten steht – empfiehlt es sich, einen Schattenplatz zu bevorzugen. Spannen Sie doch einfach den Sonnenschirm auf. So können Sie das Sommerfrühstück im Garten oder auf dem Balkon ganz unbeschwert geniessen.

Sonnenschutz das ganze Jahr

Im Frühling und Sommer ist ein höherer Lichtschutz dringend empfehlenswert – insbesondere bei längeren Aufenthalten im Freien. Aber auch an sonnigen Herbst- und Wintertagen ist unsere Haut auf UV-Schutz angewiesen. In der dunklen Jahreszeit erfüllen Tagescremes mit Basis-LSF diesen Zweck. Vorsicht jedoch im Skiurlaub: Der Schnee reflektiert das Sonnenlicht – verwenden Sie deshalb am besten einen hohen Lichtschutzfaktor. Eine gute Orientierung für einen geeigneten Sonnenschutz bietet der UV-Index. Er verrät die Sonnenintensität vor Ort.