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Strähnchen färben: Natürliche Highlights im Haar

Farbberatung, Färbetechniken und Pflege-Tipps

Zeit für Glanzpunkte! Sie wünschen sich ein wenig Abwechslung und Frische für die Haare, ohne sie komplett zu färben? Highlights machen es möglich. Welcher Farbton und welche Technik zu Ihnen passt, erfahren Sie hier.

Welche Strähnchen passen zu mir?

Strähnchen bringen Glanzlichter und natürliche Farbakzente ins Haar. Aber sollen sie lieber weizenblond oder haselnussbraun sein? Und welche Färbetechniken kommen infrage?

Strähnchenfarbe: Aschblond, Haselnussbraun oder Kupfer?

Der Begriff „Highlights“ verrät schon das Prinzip: Ganz klassisch sorgen Strähnchen in helleren Farbnuancen als der Naturton für Licht- und Schattenspiele im Haar.

Es gibt aber noch viele weitere Möglichkeiten, etwa Blocksträhnen oder zarte Babylights, dunkel, hell oder verschiedene Nuancen. Theoretisch sind Strähnchen in allen Farben und Dicken denkbar. Auf diese Weise lassen sich ganz unterschiedliche Looks kreieren und multidimensionale Effekte erzeugen, die dem Haar Dynamik und Struktur verleihen.

Strähnchen färben: Tipps für helle Haare

  • Zu Naturblond passen hellere Honig-, Sand- und Weizentöne, aber auch aschblonde, platinblonde oder graue Strähnchen.
  • Besonders natürlich wirken blonde Haare mit Strähnchen, die der Naturfarbe ähneln.
  • Lowlights (dunkle Strähnen auf hellem Haar) sorgen für Tiefe und erzeugen einen satten Look. Tipp: Für einen sanften Übergang sollten Lowlights auf blonden Haaren nicht zu dunkel ausfallen.

Strähnchen färben: Tipps für dunkle Haare

  • Braunem oder schwarzem Haar verleihen minimal hellere Nuancen wie Schokoladen- oder Mokkatöne warme, natürliche Akzente.
  • Stärkere Kontraste und einen „Sunkissed“-Look bringen karamellfarbene oder blonde Strähnen in braunem Haar. Der Mix aus Blond und Braun wird auch Bronde genannt.
  • Für einen natürlichen Farbeffekt bei rötlichen Haaren empfiehlt es sich, auch bei den Highlights auf rote Nuancen zu setzen.

Der Trick mit den Strähnchen: Mehr Struktur und Volumen

Sie haben feine Haare? Dann setzen Sie mit Farbe optische Akzente. Helle Strähnchen schenken mehr Volumen. Extra-Tipp: Auch ein Ansatz bei blondierten Haaren lässt sich prima mit Highlights kaschieren – ideal, wenn Sie die Haarfarbe herauswachsen lassen möchten.

Strähnchen-ABC: Farbhighlights und Effekte

  • Was sind Foliensträhnen? Bei der Folientechnik (auch Slicing genannt) trennt der Friseur vom Haar dünne Strähnen ab, bepinselt sie mit Farbe und packt sie in Folie ein. Auf diese Weise verteilt der Profi die Highlights auf dem ganzen Kopf.
    Ideal, wenn Sie einen deutlich helleren Look erzielen möchten, ohne das gesamte Haar zu blondieren.
  • Was ist Balayage? Die Freihand-Technik zum Strähnchenfärben: Denn bei der Balayage-Technik malt der Friseur die Highlights mit einem Pinsel ins Haar. Dabei kann er individuell auf Haarlänge, Haarschnitt und Bewegung eingehen. Das Ergebnis sind super natürliche Farbverläufe.
    Ideal für jede Haarlänge, weil der Friseur individuell vorgeht.
  • Was sind Babylights? Superfeine Farbakzente, aber nur vereinzelt gesetzt. Zum Beispiel in den Längen, ab Ohrhöhe und rund um das Gesicht.
    Ideal, wenn Sie mittellange oder lange Haare haben und sich eine dezente Farbveränderung wünschen.
  • Was ist Ombré (und Sombré)? Ombré oder Sombré (die softere Version) sind Highlights in den Haarlängen und Spitzen. Bei extremen Looks wird mit Kontrasten gespielt, für ein natürliches Ergebnis setzt der Friseur auf einen harmonischen Übergang.
    Ideal für lässige Beach-Looks. Auch Bob-Frisuren lassen sich mit Ombré-Verläufen toll in Szene setzen.

Strähnchen färben oder tönen?

Für Highlights müssen die Haare aufgehellt werden. Das heisst: Eine Coloration oder Blondierung ist in jedem Fall nötig. Dunklere Strähnen (Low Lights) liessen sich theoretisch auch tönen. Der Effekt wäre jedoch von recht kurzer Dauer, weil Tönungen auswaschbar sind.

Strähnchen selber färben oder lieber zum Friseur?

Wer sich die Strähnchen selber färbt, braucht Mut und Fingerspitzengefühl. Es stehen verschiedene DIY-Techniken zur Wahl – besonders einfach lassen sich Strähnchen mit dem Kamm oder der Haube färben.

3 DIY-Methoden für Strähnchen im Check

1. Kammsträhnen: Mit speziellen Strähnchen-Applikatoren ziehen Sie die Highlights ins Haar. Einfach den Strähnchenkamm mit Färbemittel bepinseln und an den gewünschten Stellen durch die Haare fahren. Achten Sie für eine natürliche Verteilung auf unterschiedliche Abstände und setzen sie nicht so nah am Ansatz an.

Vorteil: Diese Technik ermöglicht einen individuellen, natürlichen Look.

Nachteil: Mit einem Kamm erreichen Sie nur das Deckhaar problemlos, die darunter liegenden Partien sind schwieriger zu färben.

2. Haubensträhnen: Bei dieser Technik erübrigt sich die Frage, wo die Strähnchen hin sollen. Denn das gibt ein Lochmuster vor. Sie setzen eine Haube auf den Kopf und ziehen Strähne für Strähne durch die Löcher. Wichtig: Die Technik empfiehlt sich vor allem für kurze Haare.

Vorteil: Die Kopfhaut kommt nicht in Kontakt mit dem Färbemittel.

Nachteil: Die Strähnchen sind recht akkurat verteilt. Das Ergebnis fällt somit weniger natürlich aus.

3. Freihand-Strähnchen: Geübte können die Strähnchen auch mit Pinsel setzen. Verteilen Sie das Färbemittel am besten sparsam, dezent und eher in den Längen, weil Sie den „Freestyle“ hier gut im Blick haben.

Vorteil: Das Ergebnis wirkt besonders modern und natürlich.

Nachteil: Insgesamt ist es sehr schwierig, die Strähnen gut zu positionieren.

Strähnchen färben: Der Profi weiss genau, wie‘s geht

Wer keine Experimente wagen möchte, ist beim Friseur am besten aufgehoben. Vor allem Färbetechniken wie Foliensträhnen, Balayage oder Babylights kann nur der Profi wirklich gekonnt umsetzen. Lassen Sie sich beim Friseur beraten, welche Strähnchentechnik für Sie infrage kommt.

Beauty-Tipps für langanhaltend strahlende Farben

Strähnchen im Haar bringen Glanzreflexe und Lebendigkeit. Sobald Farbe ins Spiel kommt, steigen allerdings auch die Pflegeansprüche der Haare. Mit diesen Tipps lässt sich die Geschmeidigkeit erhalten.

Welche Pflege brauchen gefärbte Haare?

Färben bedeutet immer eine Strapaze fürs Haar, weil dabei chemische Substanzen zum Einsatz kommen. Wie gross der Schaden ist, hängt von Haarstruktur und verwendetem Färbemittel ab. Aber in jedem Fall brauchen die Haare danach mehr Pflege als vorher.

  • Pflegende Haarwäschen: Shampoos z. B. mit Silikonen schenken Feuchtigkeit und glätten die Haarstruktur. So behält es seinen Glanz und fühlt sich geschmeidig an. Tipp: Greifen Sie zu Haarpflegeprodukten speziell für gefärbte Haare.
  • Spitzen schneiden: Wenn sich die Haarenden spalten oder sehr trocken sind, wirkt auch die Farbe weniger frisch. Alle 8 bis 12 Wochen ein wenig an Länge zu nehmen, sorgt für lange gesund aussehendes Haar.
  • Farbe auffrischen: Ihre Haarfarbe verliert an Brillanz? Tönwäschen umhüllen das Haar mit auswaschbarer Farbe, die nach einigen Haarwäschen wieder verschwindet.

Zusatzpflege für strapazierte Haare

Sprühkuren pflegen und schützen das Haar in einem Schritt. Zudem erleichtern sie die Kämmbarkeit und verhindern somit weitere Schäden. Praktisch: Auswaschen ist überflüssig, weshalb Sie die Leave-in-Pflege ins trockene und feuchte Haar sprühen können.

Was Sie bei gefärbten Haaren lieber lassen sollten

  • Heisse Stylings: Hitze setzt ohnehin strapazierten Haaren zusätzlich zu. Das Glätteisen oder den Lockenstab sollten Sie jetzt eher selten zücken. Beim Trockenföhnen gilt: besser kühle Stufen einstellen und vor dem Styling einen Hitzeschutz auftragen.
  • Chlor- oder Salzwasser: Bei Highlights kann das Bad im Pool oder im Meer grünliche Verfärbungen mit sich bringen. Tipp: Haare vor dem Sprung ins Nass hochstecken und darauf achten, dass sie möglichst trocken bleiben.
  • Zu viel Sonnenschein: UV-Strahlung greift die Schuppenschicht der Haare an und lässt die Farbe verblassen. Mit einem UV-Schutz für die Haare (den enthalten z. B. bestimmte Stylingprodukte) oder einem Sonnenhut sorgen Sie vor.

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